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Vor dem Spiel: die Kegler des SKC Huglfing (in gelb) und des SKC Oberau mit (hi.v.l.) Eike Grabe, Alexander Leupold, Daniel Hey), Dirk Direske, (v.v.l.) Mirko Kullmann, Klaus Bichlmeyr, Markus Jung und Ronald Rammelt. 
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Nach dem Spiel: Der Jubel der Huglfinger Spieler, ihrer Vereinskollegen und Fans kannte keine Grenzen mehr. Mit dem 5:1 über den SKC Oberau holten sich die Gastgeber den Titel in der Bezirksliga A. 

Kegeln: Bezirksliga A

SKC Huglfing bejubelt Titel nach Final-Krimi

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Spannender hätte es nicht laufen können: Die Meisterschaft in der Bezirksliga A der Kegler wurde beim allerletzten Wurf entschieden.

Huglfing - Der Spielplan wollte es so, dass die beiden besten Mannschaften der Bezirksliga A im Kegelkreis „Zugspitze“, der SKC „Gut Holz“ Huglfing und der SKC Oberau, am letzten Spieltag aufeinandertrafen. Beide hatten 26:8 Punkte zu Buche stehen, die Huglfinger lagen bei den Mannschaftspunkten (72,0:70,5) hauchdünn vorn. In einem am Ende hochdramatischen Spiel setzten sich die Huglfinger durch, gewannen mit 5:1 und holten sich den Titel.

Am Ende entschied der allerletzte Wurf über Wohl und Wehe. Oberaus Alexander Leupold hatte im 120. Wurf ein volles Bild vor sich. Mit einer „Sieben“ hätte Leupold sein Duell gegen Eike Grabe gewonnen und seiner Mannschaft den Sieg beschert, es fielen aber – zum Glück für die Huglfinger – nur vier Kegel um. Die Gastgeber beendeten die Partie mit einem Holz mehr (2104:2103) und bekamen noch zwei Extrapunkte gutgeschrieben. Danach gab’s auf Huglfinger Seite kein Halten mehr. „Die ganze Anspannung aller Fans und Mitglieder fiel ab“, so heißt es auf der SKC-Homepage. Mit Freibier, Pizza und Musik wurde die Meisterschaft gefeiert. Huglfing hat nun das Recht, in die Bezirksoberliga aufzusteigen.

Die Oberauer zeigten sich bei aller Enttäuschung als faire Verlierer. „Für mich persönlich war es das spannendeste und tollste Spiel meiner Laufbahn“, berichtete Huglfings Spieler Ronald Rammelt. Er gewann mit 542 Holz (3:1 Sätze) sein Duell im Startpaar klar. Klaus Bichlmeyr (505/2:2) holte knapp den zweiten Mannschaftspunkt. Im Schlusspaar schmolz der Vorsprung der Huglfinger immer mehr zusammen. Daniel Hey (489/0:4) zog in seinem Duell den Kürzeren. Grabe behielt knapp die Oberhand (568/3:1), damit konnte die Meisterparty beginnen. Dass Oberaus Leupold mit 570 die Tagesbestleistung geschafft hatte, war für ihn kein wirklicher Trost.

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