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Gehen als Aufsteiger in die Saison: die Huglfinger mit (oben v.l.) Klaus Bichlmeyr, Eike Grabe, Ronald Rammelt, (unten v.l.) Michael Eigner, Ulf Bölstler und Gerhard Albrecht. 
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Wollen sich konsolidieren: die Eberfinger mit (hi.v.l.) Markus Lindner, Helmut Schütz, Hubert Resch, Tobias Zahler, (vo.v.l.) Andreas Gattinger, Eric Kühberger. 
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Sie spielen für den FC Seeshaupt: (hi.v.l.) Tobias Heimerl, Andreas Seitz, (vo.v.l.) Michael Heinfling, Alexander Wassermann, Pascal Schouten und Thomas Wagner. 
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Treten für Peißenberg an: (hi.v.l.) Andy Hessen, Maximilian Zellner, Josef Schmid, Eugen Taube, (vo.vl.l) Alois Kriesmair, Andreas Stoß und Wolfgang Reichl. 

Kegeln: Start in die Bezirksoberliga

Kegler freuen sich auf viele Landkreis-Derbys

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Für die Sportkegler beginnen die Ligaspiele. In der Bezirksoberliga sind vier Teams aus dem Altlandkreis dabei. Sie freuen sich auf viele Derbys.

Gut Holz Eberfing: Die vergangenen zwei Spielzeiten liefen gar nicht gut für den SKC „Gut Holz“ Eberfing. Dem Abstieg aus der Landesliga (2017) folgte der Abstieg aus der Regionalliga (2018). In der Bezirksoberliga will das Team nun neu angreifen und „sich sammeln“, wie SKC-Spieler Andreas Gattinger sagt. Die Zusammensetzung der Spielklasse ist nach dem Geschmack der Eberfinger: „Wir freuen uns auf mehrere alte Kameraden“, sagt Gattinger mit einem Schmunzeln. Die bis dato letzten Spiele gegen Schongau und Huglfing liegen schon einige Zeit zurück. Und gegen Peißenberg „haben wir gefühlt schon 15 Jahre nicht mehr gespielt“, so Gattinger. Die zahlreichen Derbys „werden mit Sicherheit interessant“. 

Der Papierform nach zählen die Eberfinger zu den Favoriten, doch Gattinger dämpft die Erwartungen: „Wir dürfen nicht meinen, dass es von selbst geht.“ Gleichwohl wolle das Team eine gute Rolle spielen. Im Kader gab es einen Wechsel: Gattinger spielt wieder fest in der ersten Garnitur, Adriano Pohle spielt dafür in der zweiten Mannschaft. Mittelfristiges Ziel sei, den ein oder anderen Jugendspieler einzubauen. Kader: Markus Lindner, Helmut Schütz, Hubert Resch, Tobias Zahler, Andreas Gattinger, Eric Kühberger.

Gut Holz Peißenberg: Die Sportkegler des KSV „Gut Holz“ Peißenberg müssen in dieser Saison improvisieren. Maximilian Zellner (in der vergangenen Saison neuntbester Einzelspieler der Liga) kann berufsbedingt nur noch sporadisch antreten, Andy Hesse ist wegen eines Unfalls noch länger verletzt. Die Peißenberger haben daher keinen sechsten Stammspieler. Je nach Verfügbarkeit und aktueller Leistung kommt ein Ersatzspieler zum Zug. Den Stamm des Teams bilden Stefan Schwinghammer, Andreas Stoß, Eugen Taube, Wolfgang Reichel und Alois Kriesmair. Angesichts der Personallage und auch der neuen Zusammensetzung der Liga (mit dabei sind die Ex-Regionalligisten Töging II, Seeshaupt und Eberfing) rechnen die Peißenberger mit einer schwierigen Saison. Oberstes Ziel ist laut Teamsprecher Kriesmair daher der Klassenerhalt. In der vergangenen Spielzeit belegte das Gut-Holz-Team als Aufsteiger einen beachtlichen fünften Platz, befand sich nie in Abstiegsgefahr.

Als „Highlight“ bezeichnet Kriesmair die Duelle mit dem SKC Huglfing, denn das sind Lokalderbys. Beide Vereine trainieren und spielen auf den Huglfinger Bahnen. Schon an diesem Samstag, 8. September, 17 Uhr, kommt es zum direkten Vergleich. Oben in der Tabelle erwartet der KSV-Sprecher neben den erwähnten Regionalliga-Absteigern auch Schwarz-Gelb Schongau, den SV Aschau sowie die neuformierte Spielgemeinschaft Kolbermoor/Schechen. Kader: Andy Hessen, Maxi Zellner, Josef Schmid, Eugen Taube, Alois Kriesmair, Andreas Stoß, Wolfgang Reichl, Stefan Schwinghammer, Ludwig Degele, Karl-Heinz Hapke.

SKC Huglfing: In einem spannenden Saisonfinale hatten sich die Huglfinger den Titel in der Bezirksliga A geholt und damit den Aufstieg in die höchste oberbayerische Spielklasse perfekt gemacht. „Als Neuling ist das oberste Ziel der Klassenerhalt“, sagt Kapitän Ronald Rammelt. In der höheren Liga wird mit einer größeren Mannschaft gespielt. „Spannend wird es zu sehen sein, ob der Wechsel von bisher vier auf 6 Spielern gelingt“, sagt Rammelt. Taktisch ändert sich durch die Vergrößerung des Teams einiges. Neu in der ersten Garnitur sind Ulf Bölster und Gerhard Albrecht. Am interessantesten, so Rammelt, „werden sicherlich die Landkreisderbys“. Gleich am ersten Spieltag kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem KSV Peißenberg, der ebenfalls auf den Bahnen in Huglfing trainiert und spielt. Der SKC hat laut Rammelt eine gute Vorbereitung samt einigen Testspielen hingelegt. „Nun heißt es, mit dem Schwung gleich die notwendigen Punkte in den ersten Partien einzufahren“, so der Abteilungsleiter. Am wichtigsten seien der Spaß und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Kader: Ronald Rammelt, Eike Grabe, Klaus Bichlmeyr, Michael Eigner, Ulf Bölstler, Gerhard Albrecht.

FC Seeshaupt: Nach dem Abstieg aus der Regionalliga (die es nach der Ligenreform nicht mehr gibt) treten die Sportkegler des FC Seeshaupt wieder in der Bezirksoberliga an. Das Team setzt dabei auf Kontinuität, es gibt weder Zu- noch Abgänge. Zunächst einmal steht der Klassenerhalt im Vordergrund, doch mit einem Auge schauen die Seeshaupter auch nach oben. „Top Drei wäre nicht schlecht“, sagt Teamsprecherin Manuela Seitz. Läuft es optimal, könne „man vielleicht auch den Aufstieg in die Landesliga in Betracht ziehen“. Vor den Gegnern haben die Seeshaupter Respekt. Es seien einige Teams dabei, „die nicht zu unterschätzen sind“. Gespannt schauen die FC-Akteure den Landkreisduellen entgegen. Zum Start an diesem Sonntag, 9. September, hat das Team vom Starnberger See um 15.30 Uhr Weß-Blau Eintracht Waldkraiburg zu Gast. Kader: Andreas Seitz, Alexander Wassermann, Michael Heinfling jun., Pascal Schouten, Stefan Greisinger, Thomas Wagner, Thomas Lackinger. 

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