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Und die Mannschaftskameraden freuen sich mit: Thomas Huppenberger (vorn, Mitte) wurde bei den deutschen Meisterschaften lautstark von (hinten von links) Hans-Martin Pitters, Julian Kral, Thomas Mährlein, Ivan Juric (vorn, links) und Aydin Coban (vorn, rechts) unterstützt.

Kegeln: Deutsche Meisterschaft

Huppenberger verpasst Bronze nur knapp

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Diese Leistung beschert Thomas Huppenberger einen Eintrag in die Vereinschronik. Der Sportkegler vom SKC Fortuna Penzberg erreichte bei den deutschen Meisterschaften der Senioren A den vierten Platz.

Penzberg – Am Ende fehlten dem 53-Jährigen gerade einmal 13 Holz für einen Platz auf dem Siegertreppchen. Doch auch ohne Edelmetall war der Penzberger Sportkegler überglücklich. Fortuna-Sprecher Julian Kral sprach von einem „überragenden Erfolg für seinen Verein“. Bei den Wettkämpfen im baden-württembergischen Öhringen kam Huppenberger auf insgesamt 1171 Holz. „Eine stolze Leistung“, so Kral. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr holte sich der Peitinger Peter Hitzlberger den Titel in dieser Altersklasse.

Begleitet wurde Huppenberger

von seinen Mitspielern aus der ersten Herren-Mannschaft, mit denen er in der vergangenen Saison den Titel in der Bezirksliga geholt hatte und damit den Aufstieg in die Landesliga schaffte. Für die deutschen Titelkämpfe hatten die Penzberger Kegler extra ihren mehrtägigen Jahresausflug vom sonnigen Süden in das eher wolkig-regnerische Öhringen verlegt. Dort feuerten sie Huppenberger zusammen mit einigen mitgereisten Spielerfrauen lautstark an.

Den Vorlauf absolvierte der 53-Jährige souverän. Im dritten Satz kegelte er starke 169 Holz. Insgesamt kam er auf 589 Zähler. Bis auf den späteren Gewinner Jurek Osinski (KV Lorsch), der mit 629 Holz die Tagesbestleistung erzielte und sich deutlich absetzte, kamen nur wenige Konkurrenten an das Ergebnis von Huppenberger heran. Der Penzberger qualifizierte sich als Fünfter für den Endlauf am folgenden Tag, der in zwei Durchgängen zu je vier Spielern ausgetragen wurde.

Huppenberger präsentierte sich in dieser entscheidenden Phase des Wettkampfes „zunächst in Topform“, wie Fortuna-Sprecher Kral berichtete. Er begann mit herausragenden 173 Holz (Abräumen: 81). Im zweiten Durchgang kam er auf 152 Holz und hielt dadurch seine Kontrahenten auf Abstand. Im dritten Satz legte der Penzberger einen schwachen Start beim Spiel in die Vollen hin (83), am Ende hatte er 137 Punkte auf seinem Konto. Damit lag er in seinem Durchgang weiter in Führung, wenn auch nur noch knapp. Der Auftakt seines letzten Satzes misslang ihm jedoch völlig. Der Penzberger „nahm zu viel Unsicherheit aus den vorangegangenen Würfen mit“, so Fortuna-Sprecher Kral. Das Ergebnis waren magere 120 Holz. Mit 582 Holz (Abräumen: 243) im Endlauf und einem Gesamtergebnis von 1171 Holz verließ Huppenberger die Bahn mit nur wenigen Holz Rück als Zweiter seiner Vierergruppe.

Danach überboten noch zwei weitere Spieler das Ergebnis von Huppenberger. Damit erreichte der künftige Landesliga-Spieler „einen wunderbaren vierten Platz“, so Kral. Jurek Osinski war auch im Endlauf der überragende Akteur, der Lorscher knackte erneut die 600-Holz-Marke und überlegen deutscher Meister bei den Senioren A (1229. Die weiteren Medaillenplätze belegten Uwe Dirian von VES Erlangen (1199) und Udo Volkland bom KKB Anhalt-Bitterfeld (1183).

Die Penzberger waren in diesem Jahr noch mit einem zweiten Kegler bei den deutschen Meisterschaften am Start. Julian Kral, der sich in der Herren-Konkurrenz als Vierter der bayerischen Meisterschaft qualifiziert hatte, erreichte in Ludwigshafen einen respektablen 25. Platz. Mit seinem Ergebnis von 545 Holz konnte er sich nicht für die K.o.-Runde qualifizieren, „aber für die kommenden Turniere viel Erfahrung sammeln“, so Kral. Deutscher Meister wurde der drittplatzierte bei den bayerischen Titelkämpfen, Florian Fritzmann. Der Bamberger erzielte im Finale herausragende 650 Holz.

Eine hervorragende Leistung bei den bayerischen Titelkämpfen der Seniorinnen B zeigte Traudel Kral. Auf den Bahnen in Moosburg erzielte sie im Vorlauf 510 Holz und qualifizierte sich damit als Zwölfte gerade noch für den Endlauf. Dank eines starken ersten und zweiten Durchgangs Standl (149/145) rückte sie im Gesamtklassement noch auf Rang sieben vor (1045 Holz)

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