Christian Kratzmeir, Trainer des Eishockey-Bayernligisten in der Saison 2021/22.
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Alleingänge sind nicht seine Sache: Christian Kratzmeir, will nicht ausschließen, dass das Trainerteam noch größer wird.

Eishockey: Bayernligist TSV Peißenberg hat einen neuen Trainer

Christian Kratzmeir setzt auf Teamarbeit - und wird dabei von einem ehemaligen „Eishackler“-Coach unterstützt

  • Roland Halmel
    vonRoland Halmel
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Lange hat es nicht gedauert, bis Eishockey-Bayernligist TSV Peißenberg den Nachfolger von Trainer Randy Neal präsentiert hat. Im Trainerstab des Neuen befinden sich bekannte Gesichter.

Peißenberg – Die Verantwortlichen der Peißenberger „Eishackler“ hatten die Trennung von Coach Randy Neal kaum bekannt gegeben, da kursierte bereits sein Name. Jetzt ist es auch offiziell: Christian Kratzmeir ist neuer Cheftrainer des Bayernligisten. „Klar ist es ein Sprung von der U20 in den Erwachsenbereich, aber ich habe viel Erfahrung als Spieler und ich habe gute Leute an meiner Seite. Deshalb traue ich mir die Aufgabe auch zu“, sagt Kratzmeir. Der 45-Jährige, der 602 Spiele von der Landesliga bis zur Oberliga bestritten hat, sieht sich für seine neue Aufgabe gerüstet.

Eishockey: Christian Kratzmeir eilt der Ruf voraus, ein Perfektionist zu sein

Zu dem Team, das ihn unterstützt, gehört unter anderem Sepp Staltmayr, der von 2017 bis 2019 die Peißenberger trainierte. „Ich bin sehr froh, dass Sepp zugesagt hat. Wir denken, was Eishockey angeht, sehr ähnlich“, freut sich Kratzmeir über die Unterstützung durch den langjährigen Profi. Dritter im Bunde ist Daniel Lenz, der neben seiner Funktion als Sportlicher Leiter auch dem Trainerteam helfen wird. „Wie sich die drei ihre Aufgaben aufteilen werden, wird sich über die kommenden Monate herauskristallisieren“, berichtet „Eishackler“-Sprecher Andreas Schugg. Er ist guter Dinge, dass die Peißenberger die richtige Wahl getroffen haben. „Aus dem Trainerumfeld war zu hören, dass Christian ein Wahnsinnscoach ist. Er ist ehrgeizig, überaus engagiert und steht immer zu hundert Prozent hinter seiner Mannschaft. Ein Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt“, lobt Schugg den 45-jährigen.

Kennt sich schon aus im Trainergeschäft: Sepp Staltmayr betreute das Team der „Eishackler“ zwischen 2017 und 2019.

Ich bin ein Teamplayer. Wenn man etwas ordentlich machen will, braucht man Unterstützung.

Christian Kratzmeir, neuer Trainer der „Eishackler“

Kratzmeir hatte schon vor geraumer Zeit gegenüber Ex-Vorstand Norbert Ortner sein Interesse am Trainerjob beim Peißenberger Seniorenteam bekundet (wir berichteten). „Durch seinen Rücktritt und die besonderen Umstände mit der Interims-Abteilungsleitung hat sich das Thema dann aber hingezogen“, sagt Kratzmeir. In den vergangenen Tagen wurden aber Nägel mit Köpfen gemacht. Die Schwere der Aufgabe ist ihm durchaus bewusst. „In Peißenberg wird eine sehr große Lupe draufgelegt, was ein Eishackler-Coach macht“, so der Versicherungsangestellte, der nicht ausschließen will, dass das Trainerteam noch größer werden wird. „Ich bin ein Teamplayer. Wenn man etwas ordentlich machen will, braucht man Unterstützung“, lautet die Maxime des neuen Peißenberger Trainers, der gleich loslegen will. „Bei den Gesprächen mit den Spielern müssen wir jetzt ein gewisses Tempo vorlegen, weil alle Teams die ruhige Zeit nutzen, um am Kader zu arbeiten.“

Eishockey: In den nächsten Wochen will Kratzmeir die Mannschaft für die nächste Saison zusammenstellen

Seine Hauptaufgabe in den nächsten Wochen sieht Kratzmeir darin, die Mannschaft zusammenzustellen. Die Marschrichtung heißt weiterhin: auf Einheimische setzen und möglichst viele Eigengewächse integrieren. „Ich bin mir sicher, dass wir ein gutes Team zusammenbekommen werden“, strahlt er dabei Zuversicht aus. Gleichzeitig richtet sich sein Blick auf die kommende Eiszeit. Dabei hofft er auf ein Ende der coronabedingten Einschränkungen. „Da planen wir eine ganz normale Saison“, so Kratzmeir.

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