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Auf geht’s zum Derby: die Spieler von Schwarz-Gelb Schongau (in den entsprechenden Farben gekleidet; v.l. Andreas Seiband, Tajinder Puar, Marcus Wolf, Thomas Feuchtinger , Werner Straß) und von Gut Holz Peißenberg (v.l. Josef Schmid, Andreas Stoß, Alois Kriesmair, Andy Hesse, Wolfgang Reichl). 

Kegeln: Bezirksoberliga

KSV Peißenberg muss auf ein Wunder hoffen

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Jetzt wird es verdammt schwer mit dem Klassenerhalt: Die Kegler von Gut Holz Peißenberg haben das Kellerduell bei Schwarz-Gelb Schongau verloren.

Schongau – Es war ein Keller- und ein Landkreisduell zugleich – und es hatte einen klaren Sieger: Die Sportkegler von Schwarz-Gelb Schongau haben in der Bezirksoberliga mit dem 7:1 im Heimkampf gegen den KSV „Gut Holz“ Peißenberg zwei wichtige Punkte geholt. Der Anschluss ans Mittelfeld ist geschafft. Für die noch punktlosen Peißenberger sieht es dagegen düster aus. Die Gastgeber waren nach dem vierten Saisonsieg erleichtert. „Jetzt können wir uns erholen, um dann im neuen Jahr die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen“, so SG-Spieler Marcus Wolf nach dem letzten Spiel des Jahres.

Im Startpaar holte Schongaus Andreas Seiband (507) nur knapp, mit vier Holz Vorsprung, den Mannschaftspunkt gegen den satzgleichen Andreas Stoß (503). Im anderen Match konnte Peißenbergs Josef Schmid (455) nur im zweiten Satz Thomas Feuchtinger (535) Paroli bieten. „Danach war der Tank leer“, so der KSV auf seiner Homepage. Mit einem 2:0 und 84 Holz Vorsprung ging Schongau ins Mittelpaar. Dort kamen die Peißenberger Wolfgang Reichl (422) und Andy Hesse (423) mit den Bahnen nicht wirklich zurecht. Die Schwarz-Gelben nutzten dies: Tajinder Puar (511) und Werner Straß (549) holten jeweils mit 4:0-Sätzen die Mannschaftspunkte. Obendrein bauten sie den Vorsprung auf 299 Holz aus – die Partie war entschieden. Das Peißenberger Schlusspaar „legte sich so auf Ergebniskosmetik fest“, teilte der KSV mit.

Alois Kriesmair (506) spielte zwar nicht so stark wie in der vergangenen Woche, aber er holte immerhin einen Mannschaftspunkt gegen Thomas Dollinger. Im letzten Satz hatten beide 131 Holz erzielt, dafür gab es je einen halben Punkt. Eugen Taube (496) gewann gegen Marcus Wolf (515) die ersten beiden Durchgänge, verlor dann aber aufgrund der niedrigeren Gesamtholzzahl.

Schongau: Andreas Seiband (507/2:2/1), Thomas Feuchtinger (535/3:1/1), Tajinder Puar (511/4:0/1), Werner Straß (549/4:0/1), Marcus Wolf (515/2:2/1), Thomas Dollinger (495/1,5:2,5/0). Peißenberg: Andreas Stoß (503/2:2/0), Josef Schmid (455/1:3/0), Wolfgang Reichl (422/0:4/0), Andy Hesse (423/0:4/0), Eugen Taube (496/2:2/0), Alois Kriesmair (506/2,5:1,5/1). 

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