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SV Raisting verpasst das Fußball-Wunder

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Von: Paul Hopp

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Bitteres Relegations-Ende für den SV Raisting:  Nach der erneuten Niederlage gegen den TV Erkheim muss das Team in die Bezirksliga absteigen.

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1 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU
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2 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU
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3 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU
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4 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU
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5 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU
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7 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU
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8 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU
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9 / 9Bitterer Abend für den SVR: Das Relegationsspiel gegen den TV Erkheim ging mit 2:3 verloren. Raisting muss absteigen. © EMANUEL GRONAU

Raisting - „Wir woll’n die Mannschaft sehen“, skandierte der Erkheimer Fanblock und machte auf der Raistinger Tribüne einen Mords-Radau. Ein paar Meter daneben hockten, kauerten und lagen diverse Raistinger Spieler auf dem Rasen, den Blick nach unten gerichtet. Viktor Neveling war regelrecht aufgelöst, auch die Versuche von Torwart Urban Schaidhauf und Abteilungsleiter Herbert Weichart , ihn zu trösten, scheiterten. Nach drei Jahren in der Landesliga muss der SV Raisting in die Bezirksliga absteigen. Auch das Rückspiel gegen den TV Erkheim ging verloren. Nach der 2:5-Pleite am Donnerstag verlor der SVR am Sonntagabend zu Hause mit 2:3 (1:1).

„Es hat nicht sollen sein, dass wir in der Landesliga bleiben“, sagte SVR-Trainer Johannes Franz. Erkheim stehe verdient in der nächsten Runde. Die Raistinger versuchten alles, um das Unmöglich doch noch zu schaffen. Und sie starteten wunschgemäß: Nach schöner Flanke von Kevin Kümmerle erzielte Daniel Leitmeier mit einem schönen Volleyschuss das 1:0 (8.). Erkheim schien zu wanken. Nach knapp einer halben Stunde sprang Lucas Häusler am eigenen Strafraum der Ball vom Fuß, er musste daraufhin einen Erkheimer foulen. Die Folge: Rot für den SVR-Spieler (28.). Wenig später scheiterte Raistings Maximilian Baumgartner, der den TV-Keeper Markus Stetter schon ausgespielt hatte, aus spitzem Winkel (33.). Mit einem Schuss erzielte Erkheims Stefan Oswald nach guter Kombination das 1:1 (33.). „Der Ausgleich war der Todesstoß“, sagte Franz. Kurz vor der Pause hatte Baumgartner noch eine gute Möglichkeit, schoss aber den Torwart an (45.).

Ludwig Huber sorgte nach der Pause mit dem 2:1 durch einen Kopfball für einen kleinen Hoffnungsschimmer (49.). Praktisch im Gegenzug erzielte Peter Müller nach einem „Flipperball“, wie Franz sagte, das 2:2 (50.). Ärgerlich für Raisting: Der Ball war dem Stürmer in der Aktion auch noch an die Hand gesprungen. Die Gastgeber versuchten noch einmal alles, dass sie in Unterzahl waren, war nicht zu erkennen. Nach Freistößen hatten die Raistinger einige gute Chancen. Ein Treffer wollte aber nicht mehr gelingen. Im Anschluss an einen Konter trafen die Gäste durch Valentin Wiest noch zum 3:2 (79.). „Das Positive war: Wir haben nie aufgehört zu spielen und zu kämpfen“, sagte Franz.

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