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Da fällt das Lachen leicht: Julia Rath siegte bei der U 16 über 800 Meter mit riesigem Vorsprung.

Leichtathletik: Bayerische Meisterschaften 

Julia Rath hat‘s schon wieder getan

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Julia Rath sorgt weiter für Furore: Nach ihrem Triumph über 1500 Meter bei der U 18 schlug die 15-jährige Leichtathletin des TSV Penzberg bei den bayerischen Titelkämpfen der  U 16 erneut zu.

Penzberg/Regensburg – Es stand außer Frage, wer bei den Jugendlichen der weiblichen U 16 den Titel holen würde. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg gewann Rath in Regensburg binnen einer Woche ihren zweiten Titel bei bayerischen Meisterschaften. Gleich nach dem Start setzte sich die 15-jährige Schülerin an die Spitze und hatte nach 200 Metern bereits 20 Meter Vorsprung. „Von da an kontrollierte sie das Geschehen nach Belieben“, berichtete TSV-Sprecher Markus Brennauer. Nach der ersten Runde zeigte die Stadionuhr eine Zeit von 70 Sekunden. „Als ich auf die Zielgerade eingebogen bin, habe ich die Uhr gesehen. Ich wollte unbedingt noch unter 2:20 Minuten bleiben”, schilderte die Gymnasiastin. Obwohl ihr Vorsprung auf die anderen Läuferinnen mehr als deutlich war, beschleunigte sie noch einmal und unterbot mit 2:19,95 Minuten ganz knapp ihre Wunschzeit. Der Vorsprung auf die zweitplatzierte Valentina Sailer (TSV Erding) betrug 5,12 Sekunden.

Leichtathletik: Zweimal Silber für Tom Jäger vom TSV Penzberg

Mit Silber musste Tom Jäger (U 23) in Regensburg gleich zweimal vorlieb nehmen. Nachdem er über 800 Meter mit 1:57,90 Minuten knapp Johannes Erhardt (LAG Mittlere Isar) den Vortritt hatte lassen müssen, lieferte er sich tags darauf über 1500 Meter einen spannenden Zweikampf mit Felix Adler (1. FC Passau), den der Passauer erst wenige Meter vor dem Ziel für sich entschied. Jäger (4:04,04 Minuten) lief mit einem Rückstand von 0,65 Sekunden als Zweiter über die Ziellinie. „Ich habe die Attacke 100 Meter zu früh angesetzt“, gab sich der Penzberger selbstkritisch.

Leichtathletik: Hanna Ackermann vom TSV Penzberg Zweite über 300 Meter Hürden

Nicht hundertprozentig zufrieden war auch Hanna Ackermann, die bei der W 15 als Bayerns Jahresschnellste über 300 Meter Hürden an den Start gegangen war. Mit 46,75 Sekunden wurde sie letztendlich Zweite hinter Iva Seitz (LG Augsburg), die um 0,21 Sekunden schneller war „Ich bin die erste Hälfte des Rennens viel zu langsam angegangen“, gab die 15-Jährige zu Protokoll, die nach 150 Metern nur auf Rang vier lag. Aufgrund des langsamen Anfangstempos „passte der Abstand zu den Hürden nicht“, wie TSV-Sprecher Brennauer berichtete. Und das kostete sie wertvolle Zeit. Auf der Zielgerade rückte sie dann aber an die Konkurrenz heran. „Wäre das Rennen noch ein paar Meter weiter gegangen, hätte sie wohl gewonnen”, so die Einschätzung ihrer Betreuerin Melanie Jäger. Einige Stunden zuvor hatte Ackermann den Endlauf über 80 Meter Hürden erreicht. Nach 12,62 Sekunden im Vorlauf lief sie im Finale der besten Acht mit 12,69 Sekunden auf Platz sechs.

Leichtathletik: Raffieu Deen Johnson vom TSV Penzberg verpasst über 100 Meter Medaille nur knapp

Raffieu Deen Johnson belegte über 100 Meter (11,03 Sekunden) den sechsten Rang, über 200 Meter (22,62 Sekunden) erreichte er als Fünfter das Ziel. Über 100 Meter war der 19-Jährige für Bronze nur 0,06 Sekunden zu langsam. Selbst Goldmedaillengewinner Fabio Kammler (SpVgg Auerbach/Streitheim) war mit seinen 10,91 Sekunden noch in Reichweite von Johnson. „Leider bin ich hinten raus ziemlich verkrampft gelaufen“, führte Johnson als Grund für die verpasste Medaille an. Über 200 Meter „ging im ihm dann im Finale schlicht und einfach die Kraft aus“, so Penzbergs Sprecher Brennauer.

Die Ränge fünf über 400 Meter Hürden (66,12 Sekunden) und neun über 400 Meter (61,17) standen für Michaela Kölbl in der Altersklasse U 23 zu Buche. Die 18-Jährige war vor allem mit ihrem Hürdenauftritt überhaupt nicht zufrieden: „An der vorletzten und letzten Hürde bin ich quasi gestanden. So gesehen war die Zeit von 66,12 Sekunden noch einigermaßen in Ordnung.“

Corinna Braun blieb in Regensburg ebenfalls deutlich über ihrer Bestleistung und wurde über 2000 Meter mit 7:14,51 Minuten Siebte in der Altersklasse W 15. Nachdem sie den ersten Kilometer in 3:33 Minuten gelaufen war, ging ihr auf der zweiten Runde etwas die Kraft aus. Außerdem musste sie die letzten beiden Runden allein laufen, da die Läuferinnen vor ihr zu weit entfernt waren und der Rest des Feldes der 15-jährigen Benediktbeurenerin nicht folgen konnte.

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