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Zweiter bei den „Herren 50“: Franz Engel (links) aus Peißenberg lief in 49:57 Minuten auf den Heimgarten.
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Dritter bei den „Herren 55“: Christof Wortmann (rechts) überzeugte mit 64:12 Minuten.

Leichtathletik

Monster-Lauf bergauf: Landkreis-Läufer top am Heimgarten

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Der Heimgarten-Berglauf ist ein Klassiker – und mit 1000 Höhenmetern auf gut 5 Kilometer anspruchsvoll. Die Teilnehmer aus dem Landkreis bestachen mit mehreren Spitzenplätzen.

Landkreis – In Sachen „Berglauf“ ist Helmut Reitmeir eine absolute Koryphäe. Der Münchner (75) hat Siege en masse eingeheimst und allein dreimal einen WM-Titel in seiner jeweiligen Altersklasse geholt. Heuer war er wieder mal beim Heimgarten-Berglauf des Skiclubs Murnau am Start und „musste feststellen, dass die Berglauf-Europameisterschafts-Strecke in Zermatt 2019 dagegen ein Softberglauf war für Berglaufeinsteiger“, so Reitmeir auf seiner Homepage. Sein Fazit: „Somit können alle sehr stolz sein, diesen Berglauf in sehr guten Zeiten bewältigt zu haben.“ Zu denjenigen Athleten gehörten auch zahlreiche Sportler aus dem Landkreis.

Eine Top-Leistung bot Florian Christ aus Sindelsdorf: Der 22-Jährige glänzte auf den rund 5,7 Kilometer (1000 Höhenmeter) mit der Zeit von 47:50 Minuten und wurde damit Gesamt-Zweiter. Schneller war nur Andreas Posch (WSV Bad Tölz/45:44). Im Vergleich zu den Vorjahren war die Strecke etwa 600 Meter länger. Ein Murenabgang und Holzarbeiten hatten die Umleitung nötig gemacht.

Heimgarten-Berglauf: Zwei Peißenberger auf dem Podest  

Der Peißenberger Franz Engel (Post SV Weilheim) lieferte als Gesamtsiebter ein starkes Resultat ab. Er überquerte die Ziellinie nach 49:57 Minuten. Bei den „Herren 50“ wurde er damit Zweiter. In derselben Altersklasse belegte Josef Streicher (52:20) vom TSV Peißenberg den vierten Rang. Gar einen Klassensieg schaffte Max Brugger: Der Huglfinger kam nach 52:21 Minuten oben an und gewann damit bei den „Herren 30“. Unter den besten 20 der Gesamtwertung landete auch der Penzberger Christoph Leiter, der mit exakt 54:00 Minuten den vierten Platz bei den Athleten über 45 Jahren belegte.

Unter einer Stunde Laufzeit blieben auch der Schönberger Heinz Schilcher (DAV Peiting) mit 57:36 Minuten (27. Platz gesamt) und Roland Christ (Bergwacht Penzberg) mit 59:10 Minuten (34. Platz gesamt). Der Peißenberger Christof Wortmann (Post SV Weilheim) landete bei den „Herren 55“ mit der Zeit von 64:12 Minuten auf dem dritten Platz. Vereinskollege Thomas Helgert (65:23) wurde Vierter. Der einzige Jugendliche, Lorenz Leiter (TSV Penzberg), absolvierte den Weg vom Parkplatz an der Heimgartenstraße in Ohlstadt auf den Gipfel in 61:27 Minuten.

Heimgarten-Berglauf: Alle Teilnehmer kamen oben an

Die Top-Zeit bei den Frauen lief Barbara Stich (PTSV Rosenheim) mit 60:34 Minuten. Zweite wurde Lokalmatadorin Gabi Lengauer (Ohlstadt/61:42). Als Gesamtvierte und Zweite in der W-40-Klasse glänzte Jacqueline Brans. Die 48-jährige Wildsteigerin war „sehr zufrieden mit dem Ergebnis“. Gegenüber dem Auftritt am Tegelberg gelang Brans diesmal die Renneinteilung besser, teilte die Triathletin mit. Bei den „Damen 55“ landete Angelika Berchtold (Post SV Weilheim) mit 69:09 Minuten auf dem dritten Platz. In der Gesamtwertung ließ sie noch 15 Athleten hinter sich.

93 Frauen und Männer waren bei der 34. Auflage des Wettbewerbs an den Start gegangen – und alle waren oben angekommen. Berglauf-Legende Reitmeir war der älteste Teilnehmer. Er belegte mit 68:46 Minuten den 75. Gesamtplatz. 

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