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Einfach stark: Luk Jäger (Archivfoto) lief über 1500 Meter persönlichen Rekord.
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Im Vorlauf schnell unterwegs: Raffieu Deen Jonson (3. von rechts) vom TSV Penzberg lief in Regensburg über 100-Meter mit 10,98 Sekunden knapp an einer persönlichen Bestzeit vorbei. Im Finale verhinderte eine defekte Startanlage ein ordentliches Rennen. 

Leichtathletik

Luk Jäger schafft’s mit flotter Schlussrunde zur DM

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Bei der Sparkassen-Gala in Regensburg gelangen den Läufern des TSV Penzberg einige beachtliche Resultate - allen voran dem 15-jährigen Luk Jäger.

Penzberg – Bei der Sparkassen-Gala in Regensburg zeigte sich nicht nur der Weilheimer Langsprinter Johannes Trefz (wir berichteten) in Form. Auch mehrere Athleten des TSV Penzberg legten gute Auftritte hin. Für ein Top-Ergebnis sorgte dabei der 15-jährige Luk Jäger: In der Regensburger „Laufnacht“ (fand neben der Gala statt) stellte er über die 1500 Meter nicht nur eine persönliche Bestzeit auf, sondern unterbot auch die Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften.

Mit 4:11,56 Minuten belegte U-18-Athlet Jäger in seinem Zeitlauf den zweiten Platz hinter dem Österreicher Philipp Hafner (LTU Graz/4:11,15), der allerdings bei den Männern lief. Bis zur 1100-Meter-Marke hatte der spätere Dritte, Dominic Arnold (TV 1848 Coburg), für das Tempo gesorgt. Das Feld überquerte die 1100-Meter-Marke nach 3:06 Minuten. Mit einer schnellen letzten Runde von 65 Sekunden „zeigte dann Luk, dass die Zeit von 4:11 Minuten sicherlich noch nicht das letzte Wort für diese Saison ist“, sagte TSV-Trainer Markus Brennauer. Die Norm für die Jugend-DM (4:13,20) unterbot der Penzberger deutlich.

Andreas Kölbl blieb über die 400 Meter Hürden mit seiner Zeit von 53,94 Sekunden um 0,19 Sekunden über der Norm für die deutschen Meisterschaften. Bis 50 Meter vor dem Ziel lag er noch auf Kurs, doch dann verließen ihn ein wenig die Kräfte. „Über die neunte Hürde bin ich ziemlich schief gesprungen, da habe ich etwas an Tempo verloren“, berichtete der 23-jährige Sindelsdorfer, der bis dahin ein fast perfektes Rennen gezeigt hatte. Bei optimalen äußeren Bedingungen siegte er in seinem Lauf knapp vor Daniel Roos (LG Rhein-Wied) und belegte in der Endabrechnung den neunten Platz in dem extrem stark besetzten Teilnehmerfeld.

Sharon Müller (64,03 Sekunden) und Michaela Kölbl (67,26 Sekunden) blieben über die 400 Meter Hürden jeweils über ihren Saisonbestleistungen. Während Müller aufgrund von Knieschmerzen nicht richtig ins Rennen fand, hatte Kölbl keine so rechte Erklärung, warum sie nicht in Schwung kam, so der TSV Penzberg in einer Mitteilung.

Etwas unglücklich verlief der Auftritt in Regensburg für Sprinter Raffieu Deen Johnson. Nachdem er im Vorlauf mit 10,98 Sekunden nur eine Hundertstelsekunde über seiner Bestzeit geblieben war, wurde er im Finale gleich zweimal von den Veranstaltern ausgebremst. So traten im U-20-Finale nur zwei Läufer an, nämlich der Penzberger und Chukwuma Nnamdi (ULC Riverside Mödling). Da 40 Minuten vor dem angesetzten Finale immer noch keine Startliste existierte, fragte TSV-Trainerin Conny Lechner-Brennauer bei den Veranstaltern nach, ob der Endlauf stattfinden würde. Es hieß, dass das Finale nur mit Jugendläufern aus dem Hauptprogramm stattfände. Da im Hauptprogramm der Sparkassen-Gala nur ein Jugendläufer angetreten war, entschieden die Veranstalter (allerdings erst auf Nachfrage von Lechner-Brennauer), dieses Finale mit den Jugendlichen aus dem Vorprogramm aufzufüllen. Doch waren viele von den Jugendlichen gar nicht mehr vor Ort. Als dann Johnson und Chukwuma schließlich ihr Finale bestritten, wurden sie nach 50 Metern von den Startern zurückgeschossen. Ein technischer Fehler der Startanlage war aufgetreten. Der Penzberger lag nach 50 Metern deutlich vor seinem österreichischen Konkurrenten. Nach nur einminütiger Pause erfolgte der zweite Start, wobei Johnson keine Kraft mehr hatte und mit 11,24 Sekunden seinen Sprinterkollegen mit 10,85 Sekunden deutlich davonziehen lassen musste.

Erfreulich hingegen verlief das 400-Meter-Rennen für Tom Jäger. Für den eigentlich auf den Mittelstrecken beheimateten Athleten blieb die Uhr in Regensburg nach 51,81 Sekunden stehen, was die zweitschnellste 400-Meter-Zeit seiner Laufbahn bedeutet. Damit wurde er in der „Laufnacht“ Elfter. Ebenfalls im Aufwind befindet sich Christian Oppel (27), der über 1500 Meter mit 4:14,90 Minuten eine neue Saisonbestzeit lief.

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