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Die schnellsten Frauen: Mikki Heiß (Mi.) aus Iffeldorf gewann die 10 Kilometer in 39:24 Minuten vor Christiane Danner (l.) und Susanne Feigl.
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Die Top Drei der Männer: (v.l.) Markus Brennauer (TSV Penzberg) wurde Zweiter hinter Christophe Chayriguet (SC Gaißach). Rang drei holte Jan Lettenmaier (LG SW München).
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Souverän: Johannes Bornschlegl gewann die M-60-Klasse.

Leichtathletik

Mikki Heiß pfeift auf Taktik und gewinnt klar

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Beim Geretsrieder Stadtlauf spielten die Athleten aus dem Landkreis eine tragende Rolle. Mikki Heiß war beste Frau, Markus Brennauer zweitbester Mann.

Landkreis – Der Stadionsprecher war vom Nachwuchs des SV Söchering einfach nur begeistert. „Ihr seid spitze“, rief er den Buben und Mädchen zu, die bei der Siegerehrung ordentlich Stimmung machten. Wann immer ein Athlet des SVS nach vorn gerufen worden, hallten laute Jubelrufe durchs Isaraustadion. Und die Söcheringer Jugend war beim 34. Geretsrieder Stadtlauf, dem zweiten Rennen der „Oberland-Challenge“, ziemlich erfolgreich.

Drei Podestränge und mehrere starke Platzierungen sprangen für das Team heraus. In der U-14, die 3 Kilometer lief, belegten Paula Märtz (12:28 Minuten) und Hannah Holzmann (12:32) die Plätze zwei und drei. Korbinian Soyer (11:58) überzeugte mit dem zweiten Platz. Eine Klasse für sich bei den Mädchen war einmal mehr Julia Rath: Die 14-Jährige vom TSV Penzberg lief mit 11:14 Minuten eine Top-Zeit über die 3 Kilometer. Nur zwei Buben waren schneller als die Penzbergerin. Wer als Zuschauer Rath beobachtete, der mochte sich wundern: Die Läuferin wirkte trotz der hohen Temperaturen um die 25 Grad und ihres Tempos nicht wirklich angestrengt. Jeweils mit dritten Plätzen glänzten beim Nachwuchs überdies Simon Streicher (TSV Peißenberg/U-14) und Maximilian Rath (TSV Penzberg/U-10).

Im Hauptlauf über 10 Kilometer – gelaufen auf einer 2,5-Kilometer-Runde – spielten die Athleten aus dem Landkreis tragende Rollen. Bei den Frauen lief die Iffeldorferin Mikki Heiß (LG Telis Finanz Regensburg) als Erste über die Ziellinie. Mit 39:24 Minuten hatte sie einen deutlichen Vorsprung vor Christiane Danner (SC Gaißach/40:13), die vor einer Woche beim Crosslauf in Schaftlach noch die Nase vorn hatte. Die deutsche Vize-Meisterin im Marathon von 2014 lag in Geretsried zunächst hinter Danner, zog dann aber, als sie sich gut fühlte, einfach vorbei. „Ich kann keine Taktik laufen. Ich laufe einfach immer so schnell, wie ich kann“, sagte Heiß.

Bei den Männern duellierten sich wie schon in Schaftlach Markus Brennauer (TSV Penzberg) und Christophe Chayriguet (SC Gaißach) um den Sieg. Und erneut hatte der Franzose das bessere Ende für sich. Mit 33:35 Minuten hatte er 14 Sekunden Vorsprung auf Brennauer. „Beim einzigen kleinen Anstieg musste ich Christophe ziehen lassen“, berichtete der 38-jährige Penzberger. Bis dahin hatte sich Brennauer hauptsächlich um das Tempo bemüht und versucht, seinen Widersacher loszuwerden.

Neben den Arrivierten zeigten auch andere Landkreis-Athleten starke Auftritte. Der Rottenbucher Peter Vogt (Schönegger Käsealm/37:26) und Josef Streicher (TSV Peißenberg/37:56) glänzten auf den Plätzen sieben und neun in der Gesamtwertung. Streicher, der vor dem Start noch anmerkte, die Hitze gar nicht zu mögen, schaffte eine persönliche Bestzeit und wurde in der M-50-Klasse Zweiter. In der M-60 war der Penzberger Johannes Bornschlegl mit 40:50 Minuten das Maß der Dinge. Etwas mit der Hitze zu kämpfen hatte Armin Weiershäuser (TSV Penzberg/M-30): Er war mit 39:10 Minuten sehr schnell, wäre aber gern eine 38er-Zeit gelaufen.

Bei den Frauen gehörte die Penzbergerin Anita Reismann (Post SV Weilheim) mit 44:23 Minuten zu den Besten. In der W-40-Klasse war nur Gesamtsiegerin Heiß besser. Ein Wettkampfdebüt – und ein gelungenes obendrein – gab die Habacherin Katharina Wagner (28). Ihr großes Ziel ist ein Marathon. Mit der Zeit von 49:23 Minuten bei ihrem ersten Zehner war sie zufrieden. Begleitet wurde die Habacherin von Ehemann Martin Wagner, dem Coach der ASV-Fußballer. Er war mit 46:13 Minuten auch flott unterwegs. Einen schönen Erfolg feierte Julia Nebl (SV Söchering). Die 28-Jährige kam mit der beachtlichen Zeit von 45:15 Minuten ins Ziel – und gewann damit die Frauen-Hauptklasse. Für den SVS-Nachwuchs war das bei der Siegerehrung ein Grund zu besonders lautem Jubel.

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