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Fiona Schiebel gewinnt Speerwurf-Titel

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Von: Paul Hopp

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Speerwerfer müssen wetterfest sein: Fiona Schiebel bei den Winterwurfmeisterschaften, die bei Schneetreiben stattfanden. © Privat

Landkreis - Mit Bestmarken glänzten Leichtathleten aus Peißenberg und Weilheim in der Halle. Fürs Top-Ergebnis sorgte aber eine Speerwerferin im Freien.

Einen perfekten Start ins neue Wettkampf-Jahr legte Fiona Schiebel bei den bayerischen Winterwurfmeisterschaften der U-18 hin. Die 16-Jährige vom TSV Peißenberg, die seit der vergangenen Saison dem D-Kader im Speerwurf angehört und auf bayerischer Ebene schon in den Vorjahren Medaillen gewonnen hatte, ließ der Konkurrenz keine Chance und holte sich den bayerischen Titel. Schon im zweiten Wurf übernahm Schiebel mit 41,78 Metern die Führung. Im fünften Durchgang verbesserte sie sich sogar noch auf 42,48 Meter. Sie blieb damit als einzige der Starterinnen über der 40-Meter-Marke. „Das freut mich für Fiona. Die Leistung ist umso höher einzuschätzen, als die Bedingungen mit leichtem Schneefall alles andere als optimal waren“, sagte TSV-Abteilungsleiter Frank Osenberg. „In der letzten Saison konnte Fiona oft ihre guten Trainingsleistungen im Wettkampf nicht umsetzen. Der Titel wird ihr sicher Selbstvertrauen für die Saison geben.“

Ordentlich zog sich Katharina Vogl bei den bayerischen Hallenmeisterschaften der U-20 aus der Affäre.

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Glücklich über zwei persönliche Bestleistungen in der Halle: Franziska Aderbauer vom TSV Weilheim.

Erstmals ging die Athletin vom TSV Peißenberg im 60-Meter-Sprint an den Start. Mit 8,25 sekunden erzielte sie „eine schon sehr gute Zeit“, so Frank Osenberg. Im B-Finale lief Vogl dann die 60 Meter in 8,32 Sekunden. Im Weitsprung belegte die TSV-Athletin mit 4,92 Metern den achten Platz. Im Hochsprung bedeuteten 1,50 Meter den zehnten Rang. Der Startschuss für die Hallensaison fiel für die Peißenberger Nachwuchsathletinnen bei den südbayerischen Titelkämpfen der U-18. Im 60-Meter-Sprint erreichten Simone Schießl (8,59 Sekunden) und Fiona Schiebel (8,84 Sekunden) jeweils persönliche Bestleistungen. Julia Solleder (9,34 Sekunden) kam knapp an ihre Bestmarke heran. Im Kugelstoßen erreichten Schiebel und Schießl jeweils den Endkampf der besten Acht. Schiebel landete mit für sie guten 11,40 Metern auf dem fünften Rang, Schießel wurde mit persönlicher Bestleistung von 11,40 Metern Achte. Katharina Vogl erreichte im Weitsprung den Endkampf. In einem spannenden Wettbewerb, in dem gleich fünf Athletinnen mehr als fünf Meter sprangen, belegte Vogl mit 4,94 Metern den siebten Platz. „Schade. Katharina hatte einen sehr guten Sprung, bei dem sie leider vor dem Brett abgesprungen ist. Der hätte für Platz drei gereicht“, sagte Trainerin Sabine Osenberg. Stark in Form präsentierte sich in der Halle auch Franzi Aderbauer vom TSV Weilheim. Bei den bayerischen Hallenmeisterschaften der U-16 in München lief sie im 60-Meter-Hürdensprint in die Top-Ten. Die 14-Jährige, die auch im Mehrkampf zu überzeugen weiß, verbesserte zur Freude von Trainerin Sabine Osenberg ihre Bestzeit um mehr als eine Sekunde und bestätigte so ihre guten Leistungen aus der vergangenen Freiluftsaison. Im ersten der beiden Zeitläufe kam Aderbauer nach 9,95 Sekunden ins Ziel und belegte so den neunten Platz. Zuvor hatte sie im 60-Meter-Sprint mit 8,56 Sekunden ebenfalls eine persönliche Bestzeit aufgestellt, die aber nicht für das Finale reichte.

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