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Aderbauer springt so weit wie noch nie

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Von: Paul Hopp

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Neben dem TSV Penzberg überzeugten bei der „Südbayerischen“ auch die Leichtathletinnen aus Peißenberg - das galt vor allem für Franziska Aderbauer.

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1 / 7Das Peißenberger Team in München: (v.l.) Das Peißenberger Team: (v.l.) Laura Hermann, Franziska Aderbauer, Theresa Schrupp und Maike Hermann. © TSV Peißenberg
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2 / 7Die 4 x 200 Meter-Staffel mit Franziska Aderbauer, Alicia Wutz, Michaela Kölbl und Maike Hermann. © TSV Peißenberg
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3 / 7Franziska Aderbauer bei einem ihrer Sprünge. © TSV Peißenberg
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4 / 7Franziska Aderbauer überzeugte mit drei Fünfmetersprüngen. © TSV Peißenberg
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5 / 7Maike Hermann im Staffel-Rennen. © TSV Peißenberg
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6 / 7Laura Hermann über die 800 Meter. Sie schaffte eine persönliche Bestzeit. © TSV Peißenberg
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7 / 7Theresa Schrupp (re.) im 800-Meter-Lauf. © TSV Peißenberg

Peißenberg - An die Erfolge des TSV Penzberg bei den südbayerischen Hallen-Meisterschaften der U-16 und U-20 (wir berichteten) kam der Nachwuchs des TSV Peißenberg nicht ganz heran. Aber auch die Athletinnen aus der Marktgemeinde legten starke Auftritte hin – allen voran Franziska Aderbauer. 

Im Weitsprung der U-20 überzeugte die 17-Jährige mit drei Fünfmeter-Sprüngen. Am Ende hatte Aderbauer ihre Bestmarke von 4,94 Meter auf 5,17 Meter (gesprungen im sechsten Versuch) verbessert und den vierten Platz belegt. Die nur knapp verpasste Bronzemedaille „störte angesichts der Weiten kein bisschen“, so der TSV Peißenberg in einer Mitteilung. Trainerin Sabine Osenberg war mit ihrem Schützling hochzufrieden, zumal der Weitsprung nicht auf dem Trainingsplan stand. „Wir haben von Juli bis Januar kein Brett gesehen“, sagte Osenberg. Mit „Brett“ ist in der Leichtathletik der Absprungbalken gemeint.

Im 60-Meter-Sprint verbesserte Aderbauer ihren persönlichen Rekord im Vorlauf auf 8,35 Sekunden. In ihrem Zwischenlauf schied sie mit 8,49 Sekunden als Sechstplatzierte aus. Allerdings fand der Zwischenlauf auch parallel zum Weitsprung statt. Über die 60 Meter Hürden sorgte sie mit der Zeit von 9,91 Sekunden für einen Peißenberger Vereinsrekord. In dieser Disziplin wurde sie ebenfalls Vierte – der Abstand auf den Bronzeplatz betrug 43 Hundertstelsekunden.

Laura Hermann gelangen nach langer Wettkampfpause zwei persönliche Bestleistungen. Die 800 Meter lief die 14-Jährige in 2:40:00 Minuten, was in der Klasse W-15 den neunten Platz und Vereinsrekord bedeutete. „Es lief gut, und dann wollte ich das Tempo unbedingt halten“, sagte sie über ihren Lauf. Den 60-Meter-Sprint absolvierte Hermann in 9,62 Sekunden. Theresa Schrupp musste ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen und landete mit 2:48,20 Minuten auf dem zwölften Platz. In der 4 x 200-Meter-Staffel gingen Aderbauer und Maike Hermann mit Michaela Köbl und Alicia Wutz (beide TSV Penzberg) an den Start. In einem gut besetzten Rennen belegte das Quartett in 1:56,02 Minuten über die vier Hallenrunden den fünften Rang. Die siegreiche Staffel der LG Würm-Athletik schaffte in 1:45,75 Minuten die Norm für die deutsche Hallen-Meisterschaft.

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