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Vogl landet auf dem Podest, Ressing macht großen Schritt nach vorn

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Von: Paul Hopp

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Die Hohenpeißenbergerin Katharina Vogl, die mittlerweile für die LG Augsburg startet, belegte im Weitsprung mit 5,48 Metern Rang drei.
Gelungener Start ins Jahr 2022: Die Hohenpeißenbergerin Katharina Vogl, die mittlerweile für die LG Augsburg startet, belegte im Weitsprung mit 5,48 Metern Rang drei. Damit war sie beste Deutsche in diesem Wettbewerb. © Ludwig Stuffer

Rund 400 Aktive waren beim „Munich Indoor“ dabei. Diverse Leichtathleten aus dem Landkreis mischten unter den Besten mit - eine tolle Steigerung gelang einem Penzberger.

Landkreis/München – Rund 400 Aktive, die 600 Meldungen abgaben – das „Munich Indoor“ der LG Stadtwerke München ist im Freistaat mittlerweile eine etablierte Leichtathletik-Veranstaltung. Mit dabei bei der jüngsten Auflage waren auch mehrere junge Frauen und Männer aus dem Landkreis, die zum Teil beachtliche Leistungen zeigten. Im Folgenden eine Übersicht.

TSV Penzberg: Aus den Reihen des TSV Penzberg schafften vier Youngster aus der U18-Klasse jeweils persönliche Bestzeiten. Den laut einer Mitteilung größten Leistungssprung vollzog Joris Ressing: Der 16-Jährige lief die 800 Meter in 2:07,41 Minuten. Damit war er knapp fünf Sekunden schneller als beim Auftritt drei Wochen davor an gleicher Stelle. Im gemischten Rennen aus Männern und Jugendlichen wurde er Dritter unter acht Startern. „Ich habe versucht, immer auf der Geraden zu überholen, damit ich in der Kurve nicht weiter außen laufen muss“, schilderte Ressing die Situation im Rennen. „Diese Überholmanöver haben ein bisschen Kraft gekostet. Auf den letzten 50 Metern ist mir dann doch die Kraft ausgegangen.“ Mit seiner Zeit war er aber sehr glücklich.

Joris Ressing liefert starkes 800-Meter-Rennen

Sehr zufrieden war auch Sören Kuschel, der seine bisherige 400-Meter-Rekordzeit um mehr als eine Sekunde unterbot. Mit 55,94 Sekunden gewann er die U18-Klasse. „Die ersten 200 Meter haben sich heute extrem locker angefühlt“, sagte Kuschel. Die erste Runde war er in 25,8 Sekunden gelaufen, was zugleich ein persönlicher 200-Meter-Rekord für ihn war.

Leistungssprung: Der Penzberger Joris Ressing (282) verbesserte sich über 800 Meter erheblich.
Leistungssprung: Der Penzberger Joris Ressing (hier mit Startnummer 282) verbesserte sich über 800 Meter erheblich. © Conny Lechner-Brennauer

Lea Lange verbesserte sich über 400 Meter um gleich eineinhalb Sekunden auf 67,36 Sekunden, womit sie Vierte wurde. Wie Kuschel startete sie mit einer 200-Meter-Bestzeit (30,8 Sekunden). „Auf den letzten 100 Metern wurden meine Beine wirklich sehr schwer“, sagte die 15-jährige, die im Finish aber Kampfgeist bewies. Ihre Hallen-Premiere feierte Lea Reichert: Sie legte im 60-Meter-Sprint mit 8,96 Sekunden (Platz sieben in ihrem Vorlauf) einen laut TSV guten Auftritt hin.

Einen Penzberger Doppelsieg über 400 Meter gab es in der U20: Julian Herter (52,34) und Sven Lange (53,47) waren den Konkurrenten weit voraus, kamen aber nicht an ihre persönlichen Top-Zeiten heran. Für Luk Jäger sprang im abschließenden 3000-Meter-Lauf der Männer mit 9:00,20 Minuten der neunte Platz heraus. Den Sieg holte Florian Bremm (TV Leutershausen) mit starken 8:08,05 Minuten.

Doppelsieg für TSV Weilheim im Weitsprung

TSV Weilheim: Ein erfreuliches Ergebnis gab es für den TSV Weilheim bei den W14-Mädchen. Im Weitsprung gewann Julia Kastner (4,22 Meter) vor Carolina Leis (4,16). Clara Hagenauer (3,70) wurde Fünfte. Fast schon kurios: Alle drei TSV-Athletinnen schafften ihre beste Weite jeweils im dritten Versuch. Im 60-Meter-Sprint mischten Hagenauer (8,82), Leis (8,92) und Kastner (9,02) auch gut mit, der Einzug ins Finale blieb ihnen aber verwehrt.

Katharina Vogl: Einen Podestplatz beim „Munich Indoor“ erreichte die mittlerweile für die LG Augsburg startende Katharina Vogl. Die Hohenpeißenbergerin landete in ihrem besten Versuch bei 5,48 Metern. In der Frauen-Wertung bedeutete das den dritten Platz hinter den beiden Tschechinnen Michaela Kucerova (USK Prag/6,08) und Linda Sucha (AK Pilsen/5,93). Für Vogl war es der erste Wettkampf des Jahres.

Julia Rath: Mittelstrecklerin Julia Rath, die für den LAC Quelle Fürth antritt, absolvierte in der Werner-von-Linde-Halle die 800 Meter. Die Penzbergerin (17) überquerte nach 2:16,34 Minuten als beste U20-Läuferin die Ziellinie. Im Gesamtfeld der Frauen belegte sie hinter Carla Morgenroth (SSC Berlin/2:15,13) den zweiten Platz.

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