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Geglückter Saisonstart: Katharina Vogl vom TSV Peißenberg gewann im Weitsprung den Titel. Im 60-Meter-Sprint der Frauen wurde sie gute Fünfte. 

Leichtathletik: Südbayerische Hallenmeisterschaften

Katharina Vogl startet mit Gold in die Saison

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Im vergangenen Jahr holte Katharina Vogl vom TSV Peißenberg jede Menge Medaillen. Bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften knüpfte sie nahtlos an diese Erfolge an.

Peißenberg/Schongau – Für viele Leichtathleten bildet die südbayerische Hallen-Meisterschaft den Start ins neue Wettkampfjahr. Bei den Titelkämpfen in der Werner-von-Linde-Halle präsentierten sich drei Leichtathleten aus dem westlichen Landkreis in beachtlicher Form. Herausragend war Katharina Vogl vom TSV Peißenberg, die sich im Weitsprung den Titel holte.

TSV Peißenberg

Einen ganz starken Eindruck hinterließ die Hohenpeißenbergerin Katharina Vogl. Im Weitsprung der Frauen holte die 20-Jährige vom TSV Peißenberg die Goldmedaille. Ihre Top-Weite an diesem Tag betrug 5,60 Meter, erzielt hatte sie diese im letzten Versuch. Die Führung hatte Vogl allerdings schon im zweiten Versuch übernommen, und zwar mit 5,54 Metern. „Da ist sie vor dem Brett abgesprungen – und dann diese Weite“, staunte TSV-Abteilungsleiter Frank Osenberg. „So weit ist sie zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch nie gesprungen.“ Nach zwei Fehlversuchen legte Vogl noch Weiten von 5,57 Metern und 5,60 Metern nach. „Eine ganz starke Serie“, sagte eine zufriedene Trainerin Sabine Osenberg. Der Vorsprung ihres Schützlings auf die Zweitplatzierte, Stefanie Stemplinger (TV Hauzenberg), betrug 21 Zentimeter.

Vogl trat darüber hinaus im 60-Meter-Sprint an. Mit den Zeiten von 7,98 Sekunden im Vorlauf (1. Platz) und 7,99 Sekunden im Zwischenlauf (3. Platz) qualifizierte sie sich souverän fürs Finale – und durfte da angesichts ihrer Auftritte sogar von Bronze träumen. Die Konkurrentinnen hatten jedoch – anders als Vogl – keinen Weitsprung absolviert. Im Finale lief die Hohenpeißenbergerin 8,04 Sekunden und wurde damit Fünfte. Für Bronze hätte sie an diesem Tag 7,92 Sekunden laufen müssen. Gold ging an Marina Scherzl (LG Dachau) mit 7,56 Sekunden.

TSV Schongau

Mit einem guten Ergebnis kehrte Marco Lindauer vom TSV Schongau aus München zurück. Im Weitsprung der Männer schaffte es der 25-Jährige ins Finale und hatte als Höchstweite 6,10 Meter zu Buche stehen. Sie bescherte ihm den sechsten Platz unter 23 Athleten. In der vergangenen Saison kehrte er nach einer langen Wettkampfpause wieder in die Leichtathletik zurück. „Eine Platzierung in der Endrunde ist schon sehr gut für mich und deshalb bin ich sehr zufrieden“, so Lindauer. Den Weitsprung-Titel holte am Ende der hochfavorisierte Simon Batz von der LG Landkreis Kelheim mit 7,30 Meter vor dem einstigen deutschen Zehnkampf-Team-Meister Felix Wolter (TSV Gräfelfing/ 6,79 Meter). Lindauer startete auch über die 200 Meter, wo er mit 25,69 den 30. Gesamtplatz unter 41 Teilnehmern belegte.

Alessia Qualtieri (16) vom TSV Schongau überzeugte im 60-Meter-Sprint im Vorlauf mit 8,42 Sekunden und Rang drei. Damit gelang ihr bei den U-18-Frauen der Sprung in den Zwischenlauf. Mit 8,49 Sekunden (7. Platz) blieb ihr jedoch der Einzug ins Finale verwehrt. Über die 200 Meter landete Qualtieri mit 28,49 Sekunden auf dem 24. Platz in der Wertung aller neun Zeitläufe.

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