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Schlugen sich beachtlich: Lena Tafertshofer verpasste bei der WM den Einzug ins Finale nur knapp. Ihr Bruder Moritz erreichte in seiner Altersklasse das Sechzehntelfinale.

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Internationale Erfahrung zahlt sich für Lena Tafertshofer bei WM aus

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Sie hat schon bei einigen internationalen Rennen Erfolge gefeiert. Bei der Weltmeisterschaft im belgischen Zolder bewies Lena Tafertshofer vom BMX-Team Weilheim, dass sie mit den weltbesten Fahrern in ihrer Altersklasse mithalten kann.

Weilheim– Für Fiete Müller sowie Lena und Moritz Tafertshofer waren es unbestritten die bislang größten und wichtigsten Rennen in ihrer noch jungen Karriere. Das Nachwuchs-Trio des BMX-Teams Weilheim ging im belgischen Zolder bei der Weltmeisterschaft an den Start. Trotz großer Konkurrenz überstanden alle drei Weilheimer Nachwuchsfahrer die Vorrunde. Lena Tafertshofer kämpfte sich in ihrer Altersklasse sogar bis ins Halbfinale vor.

BMX: Etwa 3000 Teilnehmer bei WM in Zolder

„Unglaublich beeindruckend“, so Georg Tafertshofer, der Vater von Lena und Moritz, sei allein für die drei Nachwuchsfahrer aus der Kreisstadt schon die Anzahl der Teilnehmer gewesen. Etwa 3000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene tummelten sich auf dem WM-Kurs in Zolder. Bis aus aus der Karibik und aus Australien waren Fahrer zu diesen Titelkämpfen angereist.

Als Erste aus dem Weilheimer Team gíngem Fiete Müller (Boys 8) und Lena Tafertshofer (Girls 11) an den Start. Beide überstanden in souveräner Manier die Vorläufe und qualifizierten sich damit für die nächste Runde. Dort musste dann vor allem Müller erkennen, wie hoch das Niveau bei einer Weltmeisterschaft ist. Im Achtelfinale legte der Weilheimer einen beherzten Auftritt hin und erreichte in seinem Lauf den siebten Rang. Zum Weiterkommen reichte das aber nicht aus.

Lena Tafertshofer vom BMX-Team Weilheim kämpft sich ins Halbfinale

Einige Runden länger hielt sich Lena Tafertshofer im Bewerb. Im Gegensatz zu Müller hat sie bereits an diversen internationalen Rennen teilgenommen, „was sich auszahlen sollte“, wie ihr Vater berichtete. Seine Tochter kämpfte sich bis ins Halbfinale, damit befand sie sich in ihrer Altersklasse unter den 16 besten Fahrerinnen der Welt. In einem laut Georg Tafertshofer „sehr spannenden Rennen“ scheiterte sie als Sechstplatzierte nur knapp am Einzug ins WM-Finale.

BMX: Moritz Tafertshofer hat in seiner Altersklasse 170 Konkurrenten

Lena Tafertshofers Bruder Moritz war einer von 170 Startern bei den Boys 13. Der Fahrer des BMX-Teams Weilheim hatte nicht nur mit großer Konkurrenz, sondern auch mit der Hitze zu kämpfen. An den beiden Renntagen wurden in Zolder bis zu 40 Grad gemessen. Rein sportlich lief es nach Wunsch für ihn: Er überstand die drei Vorläufe und qualifizierte sich für das Sechzehntelfinale. Dort musste er aber erkennen, „dass die internationale Klasse für einen deutschen Fahrer sehr hoch ist“, so Georg Tafertshofer. Mit einer couragierten Fahrt landete er auf dem sechsten Platz, den sein Vater als „sehr beachtlich“ einordnete. Zum Weiterkommen war diese Platzierung jedoch zu wenig. Übrigens: Im Achtelfinale war nur noch ein einziger Fahrer aus Deutschland dabei, der dann aber ausschied.

Insgesamt sei die Weltmeisterschaft in Zolder auch für die mitgereisten Eltern „eine überaus beeindruckende Veranstaltung und Erfahrung“ gewesen, wie Georg Tafertshofer berichtete. Der Vater von Lena und Moritz war als Helfer für das deutsche Nachwuchsteam mit seinen über 200 Startern im Einsatz.

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