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Den „ESB Fairplay-Preis“ gewann der gastgebende ASV Eglfing (rechts). Die Sachpreise (T-Shirts, Medaillen, Trikots) wurden bei der Siegerehrung von den ESB-Mitarbeitern Tobias Christl (2.v.l.) und Günther Pöll (2.v.r.) übergeben. Mit auf dem Foto sind die Trainer Michael Holzmann (r.) und Tobias Ende.
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Die Protagonisten des Kreisfinales: Das Foto zeigt die Spieler und Betreuer aller acht Teams zusammen mit den drei Schiedsrichtern Klemens Wind, Manfred Wolfrum und Jonas Vollmer, BFV-Spielleiter Martin Kölbl (stehend, 6.v.l.) sowie Uwe Vaders (5.v.r.) und Werner Zimmermann (r.) vom Merkur-CUP-Organisationsteam.
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Sie waren die Besten: die Spieler der SG Wielenbach/Pähl mit den Trainern Alfred Greiner (r.) und Patrick Sautter.
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Freuten sich über Platz zwei: die Spieler des TSV Weilheim mit ihrem Coach Fritz Trackner. Fotos: Ralf Ruder
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Fairplay steht an erster Stelle: Auf faires Verhalten auf und neben dem Spielfeld wird beim Merkur CUP großen Wert gelegt. Vor dem Turnierbeginn wurde der „Ehrenkodex“ verlesen.
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Der SV Wessobrunn.
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Der TSV Peißenberg.
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Der FC Seeshaupt.

Fussball: E-Junioren

SG Wielenbach/Pähl jubelt im Merkur CUP

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Die SG Wielenbach/Pähl und der TSV Weilheim haben es geschafft: Beim Kreisfinale in Eglfing schafften sie die Qualifikation fürs Bezirksfinale.

Eglfing – Valentin Resch hatte geahnt, wohin der Ball fliegen wurde. Der Torwart des TSV Peißenberg sprang nach rechts, riss die Arme nach oben und parierte so den Achtmeter. Gleich darauf war der Keeper von seinen Mannschaftskameraden umringt – alle Peißenberger Spieler bejubelten ihren Sieg im Achtmeterschießen. Es war einfach schön, wie sehr sich die Burschen des TSV Peißenberg über ihren dritten Platz beim Kreisfinale freuten. Den Sprung zum Bezirksfinale hatten zwei andere Teams geschafft, doch das war den Kickern aus der Marktgemeinde in diesem Moment egal. Platz drei beim Kreisfinale im Merkur CUP, den die Heimatzeitung zusammen mit dem Bayerischen Fußball-Verband ausrichtet, ist ja beileibe kein schlechtes Ergebnis.

Die Tickets zum Bezirksfinale lösten im Verbreitungsgebiet von „Weilheimer Tagblatt“ und „Penzberger Merkur“ die SG Wielenbach/Pähl und der TSV Weilheim. Beide hatten schon öfter beim Kreisfinale für Furore gesorgt. 2016 holte sich der SV Wielenbach den ersten Platz, 2015 gewannen die Weilheimer das Turnier der besten acht Teams aus dem Kreis 9.

In Eglfing stand am Ende die SG Wielenbach/Pähl auf Platz eins. Sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel konnte sich die SG auf ihre Defensive und den stark haltenden Torwart Levin Bogacki verlassen. SG-Trainer Alfred Greiner war zufrieden. Seine Schützlinge „haben das abgerufen, was sie können“. Der Turniersieg sei „ein schöner Erfolg“.

Im Semifinale gegen den FC Seeshaupt traf SG-Kapitän Lukas Lang mit einem Freistoß Mitte der ersten Hälfte zum 1:0. „Ich habe schon gedacht, der Ball geht drüber. Aber dann hat er sich doch noch reingesenkt“, sagte Greiner. In der Folge drängten die Seeshaupter auf den Ausgleich. Doch irgendwie schaffte es die SG immer wieder, einen Gegentreffer zu verhindern. Einmal traf Seeshaupt an den Pfosten. „Wir hatten ein bisserl Glück gehabt“, sagte SG-Trainer Greiner. „Man hat gemerkt, dass wir gleich nach dem letzten Gruppenspiel das Halbfinale spielen mussten. Da haben wir körperlich etwas abgebaut.“ Gut erholt zeigte sie die SG dann im Finale gegen den TSV Weilheim. Dort lief es ähnlich wie im Halbfinale. Kapitän Lang erzielte – diesmal mit einem Strafstoß – den 1:0-Führungstreffer. In der Folge verteidigte die SG mit Glück und Geschick die Führung.

Gern hätte auch der TSV Weilheim den Turniersieg geholt. „Chancen hatten wir im Endspiel genug“, sagte TSV-Trainer Fritz Trackner. Am Ende freuten er und seine Schützlinge sich aber auch über den zweiten Rang. Die Weilheimer fanden beim Kreisfinale erst allmählich ins Turnier. Im letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber Eglfing (9:1) klappte es dann sowohl spielerisch als auch im Torabschluss. Im Halbfinale gegen Peißenberg lagen die Weilheimer zur Pause mit 0:1 zurück. „Die Mannschaft hat aber Moral gezeigt und weitergekämpft“, so Trackner. Moritz Hartmann (zum 1:1) und Florian Klettke (zum 2:1) bogen die Partie noch um.

Seeshaupts Trainer Jakob Andre war nach dem verlorenen Halbfinale sichtlich geknickt: „Das ist schon bitter. Das Potenzial, um in die nächste Runde zu kommen, hat die Mannschaft.“ Insgesamt war Andre mit dem Auftritt der Seinen im Merkur CUP zufrieden. Die Mannschaft habe ausgezeichnet gespielt. In den Gruppenspielen trat der FC absolut souverän auf, holte drei Siege und kassierte kein Gegentor. Am Ende wurde das Team Vierter, nachdem das Spiel um Platz drei gegen Peißenberg knapp mit 4:5 im Achtmeterschießen verloren ging.

Das Trainerteam des TSV Peißenberg hatte sich etwas mehr erhofft als den dritten Platz. „Im Halbfinale hat die Mannschaft ihre normale Leistung abgerufen. Sonst haben wir eher unter unserem Niveau gespielt“, sagte Betreuer Franz Pech. Die Spieler seien alle ein wenig nervös gewesen. „Bei so einem Turnier hast du eben auch Lampenfieber.“ In den vergangenen Jahren war der TSV Peißenberg das erfolgreichste Team aus dem Kreis 9: 2017 waren die E-Junioren aus der Marktgemeinde Kreis-Sieger, in den Jahren 2014, 2013, 2012 und 2010 schafften sie jeweils als Zweite den Sprung zum Bezirksfinale.

Den fünften Platz in Eglfing belegte der TSV Iffeldorf. „Unser erstes Spiel haben wir verschlafen. Aber dann hat sich die Mannschaft durchgehend gesteigert“, sagte Trainer Mathias Brüseken. Vom Team des vergangenen Jahres, als der TSV Iffeldorf das Bezirksfinale erreichte, war nur noch ein Spieler dabei. „Dafür, dass die Mannschaft völlig neuformiert war, ist das Ergebnis hervorragend“, so Brüseken. Gute Spiele zeigte auch der ESV Penzberg, der Sechster wurde. „Wir sind stolz, ins Kreisfinale eingezogen zu sein“, sagte Trainer Ralph Schneider. Seinen Burschen habe die Teilnahme Spaß gemacht. „Es ist eine tolle Veranstaltung.“

Derlei Lob für die Gastgeber war von vielen Seiten zu hören. Auch BFV-Spielleiter Martin Kölbl und Werner Zimmermann vom Merkur-CUP-Organisationsteam waren absolut zufrieden. „Es ist wirklich eine angenehme Atmosphäre hier“, sagte Zimmermann.

Sportlich konnten sich die Gastgeber gegenüber dem letzten Kreisfinal-Auftritt (8. Platz im Jahr 2007) steigern. Durch ein 2:0 im Platzierungsspiel über den SV Wessobrunn wurden die Eglfinger Siebter. „Es hat schon gepasst. Ein paar Niederlagen fielen etwas zu hoch aus“, sagte Trainer Michael Holzmann. Er war beim Kreisfinale auch in seiner Funktion als Abteilungsleiter gefordert. Auf die Mitglieder und Helfer war er – zurecht – stolz. „Alle haben mitgeholfen, deswegen hat es gut funktioniert.“ Achter wurde der Kreisfinale-Debütant SV Wessobrunn. Im Kreis der acht besten Teams dabeigewesen zu sein, „war ein Erfolg für uns“, sagte SVW-Coach Florian Rieger. Auch wenn es am Ende zu keinem Punktgewinn reichte, stand für den Trainer fest: „Es hat Spaß gemacht.“

Alle weiteren Infos zum Merkur CUP, dem großen E-Junioren-Turnier der Heimatzeitung, finden Sie hier.

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