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Gute Erinnerungen an Mostar: Beim „Red Bull Cliff Diving“ von der Stari Most war Iris Schmidbauer schon 2018 dabei (siehe Foto). Die Pählerin hofft nun am Wochenende bei der nächsten Auflage auf ein Top-Ergebnis.
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Salti und Schrauben: Wenn Iris Schmidbauer springt (hier ein Archivfoto von 2018), dann ist Spektakel garantiert.
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Gute Erinnerungen an Mostar: Beim „Red Bull Cliff Diving“ von der Stari Most war Iris Schmidbauer schon 2018 dabei (siehe Foto). Die Pählerin hofft nun am Wochenende bei der nächsten Auflage auf ein Top-Ergebnis.

Red Bull Cliff Diving

Klippenspringerin Iris Schmidbauer als Brückenspringerin

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Mit dem Springen in Mostar geht für Iris Schmidbauer die „Red Bull Cliff Diving“-Serie weiter. Für die Pählerin ist es ein besonderer Wettkampf – an einer historischen Stätte für Wasserspringer.

Pähl - Die Stari Most in Mostar (Bosnien-Herzegowina) ist Vieles: das Wahrzeichen der Stadt, Symbol für die Verbindung zwischen christlicher und islamischer Welt sowie zwischen katholischen Kroaten und orthodoxen Serben und eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Obendrein ist die im 16. Jahrhundert von den Osmanen erbauten Brücke über die Neretva ein für Wasserspringer geradezu historischer Ort. 

Seit über 450 Jahren ist es Tradition, von der „Alten Brücke“ (so lautet Stari Most ins Deutsche übersetzt) zu springen. Die erste Aufzeichnung eines Sprunges stammt aus dem Jahr 1664. Nicht verwunderlich also, dass auch die „Red Bull Cliff Diving“-Serie in Mostar seit 2015 immer wieder Station macht. Am Freitag, 23. August, und Samstag, 24. August, ist es wieder soweit. Mit dabei im Kreis der Klippenspringer-Elite ist auch Iris Schmidbauer aus Pähl. 

Schmidbauer: Schon 2018 in Mostar am Start 

Für sie persönlich ist das Springen in Mostar etwas ganz Besonderes. „Es ist das erste Mal, dass ich an einem Ort der ,Red Bull‘-Serie erneut starte.“ 2018 war Schmidbauer in Mostar mit einer Wildcard dabei. Unter zehn Springerinnen belegte sie dabei den achten Platz. An dieses Event haben sie „immer noch viele großartige Erinnerungen“, so die 24-Jährige. Heuer gehört sie zu den Athletinnen, denen ein Top-Ergebnis zuzutrauen ist. In Irland und im Libanon war sie jeweils Vierte, wobei ihr in Beirut gerade mal 0,10 Punkte zum Podest fehlten. Beim Springen auf den Azoren belegte Schmidbauer den sechsten Platz. Dass die Pählerin mittlerweile zu den Springerinnen gehört, denen Beachtung geschenkt wird, zeigt sich auch darin, dass sie im offiziellen Heft zu dem Springen in Mostar mit einem großen Bild auftaucht. Die Konkurrenz ist allerdings groß.

Schmidbauer: Top-Platz ist ihr in Mostar zuzutrauen 

Topfavoritin ist Rhiannan Iffland (Australien), die alle bisherigen „Red Bull“-Springen der Saison gewonnen hat und auch bei der FINA-Weltmeisterschaft in Südkorea Gold geholt hat. In Mostar hat die 27-jährige Australierin allerdings noch nie gewonnen. Iffland kann – wie Gary Hunt (Großbritannien) bei den Männern – an diesem Wochenende den Gesamtsieg der „Red Bull“-Serie vorzeitig fix machen. Der letzte Wettbewerb der Saison steht am 14. September in Bilbao (Spanien) auf dem Programm. 

Für Schmidbauer geht es in Mostar nicht zuletzt auch darum, mit einem guten Ergebnis wichtige Punkte zu holen, um auch 2020 wieder regelmäßig bei der „Red Bull“-Serie dabei sein zu können. Denn nur die vier besten Frauen und Männer der Gesamtwertung haben das Jahr darauf ein automatisches Startrecht. Schmidbauer liegt als Achte derzeit 190 Punkte hinter der Vierten, Lysanne Richard (Kanada), zurück. Der Sieger der Tageswertung bekommt 200 Zähler, der Zweite 160 und der Dritte 130 Punkte. Die weiteren Plätze bis zu Rang 14 bekommen jeweils unterschiedlich abgestuft Zähler gutgeschrieben.

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