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„Allied Racing“ dreifach gefordert

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Einblicke ins „Allied Racing“-Team gab es beim „Tag der offenen Tür“ in Huglfing. Team-Inhaber Jan Kasperlik (2.v.re., in schwarzer Jacke) war mit der Resonanz zufrieden. © Roland Halmel

Das Huglfinger „Allied Racing Team“ hat viel vor: In diesem Jahr wollen Jan Kasperlik und seine Mitstreiter gleich in drei Rennserien starten.

Huglfing – Großes haben Jan Kasperlik und seine Mannschaft im Jahr 2018 vor. Der Rennfahrer aus Huglfing und das „Allied Racing Team“, das bisher in der europaweiten GT-4-Serie gut mitmischte, wollen gleich an drei Rennserien teilnehmen. Das verriet Kasperlik beim „Tag der offenen Tür“ in seiner Werkstatt in Huglfing, bei der er seine Ausrüstung und Fahrzeuge den Fans präsentierte.

Die „Allied Racing“-Truppe will wie bisher in der GT-4-Meisterschaft fahren und darüber hinaus am neu ins Leben gerufenen „Central European GT4 Cup“ sowie beim „Porsche Carrera Cup“ an den Start gehen. „Wir haben dann insgesamt fünf Autos im Einsatz“, berichtet Kasperlik. Um die Fahrten zu den Rennen bewältigen zu können, hat er einen zweiten Auflieger angeschafft, in dem Fahrzeuge und Crew untergebracht sind. Die Mannschaft wird aufgestockt, insgesamt 18 Mann werden dafür sorgen, dass bei den Rennen alles klappt. „Ich werde wohl auch einen Teammanager einstellen, da ich mich aufs Fahren konzentrieren will“, erklärt Kasperlik. „Um den Rennsport aufzuhören, bin ich noch zu jung“, sagt der 37-Jährige.

Auf ihn warten im neuen Jahr sportlich einige Herausforderungen. Im „Porsche Carrera Cup“ zum Beispiel wird im Gegensatz zu den GT4-Rennen ohne Partner gefahren. „Das Fahrerfeld liegt da sehr eng beieinander, da geht es um Nuancen“, sagt der Huglfinger. Für die Einsätze bei den GT-Serien, die im April mit dem Rennen in Monza (21./22. April) starten, hat sich Kasperlik auch einen neuen zweiten Mann an Bord geholt. Hendrik Still aus Niederzissen wird Nachfolger von Jörg Viebahn, mit dem Kasperlik im vergangenen Jahr die zweite Saisonhälfte bestritten hat.

„Wir werden viel testen, unter anderem in Portugal. An den Autos gibt es viel zu tun, und dann werde ich auch viel im neuen Rennsimulator sitzen“, sagt Kasperlik, der sich mit der Resonanz auf den Tag der offenen Tür sehr zufrieden zeigte. „Ich war überrascht wie viele Leute da waren“, sagte der Huglfinger, der wie Gastfahrer Niki Schelle (Böbing) geduldig alle Fragen der wissbegierigen Motorsportfans beantwortete.

Roland Halmel

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