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Siegreich im deutschen Nationaltrikot: Carla Hahn (Mitte) aus Sindelsdorf war in Savigny lès Beaunes nach drei Disziplinen das beste Mädchen.

Mountainbike

Carla Hahn ist durch nichts zu bremsen

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Erfolgreicher internationaler Auftritt von Mountainbikerin Carla Hahn: Beim Wettbewerb in Dijon (Frankreich) holte die Sindelsdorferin den Gesamtsieg.

Sindelsdorf – Nur wenige Tage vor dem 13. Geburtstag machte sich Carla Hahn selbst das schönste Geschenk: Die Sindelsdorferin gewann beim TIJV-Wettbewerb (Trophée Interregional de Jeunes de Velo tout terrain) im französischen Dijon die Gesamtwertung bei den Mädchen. Dabei bewies die Mountainbikerin vom TSV Benediktbeuern-Bichl ihr Können in den Disziplinen „Cross Country“, „Trial“ und „Downhill“. Hahn war eines von drei deutschen Mädchen, die vom Nachwuchs-Nationaltrainer Thomas Freienstein für den Frankreich-Trip nominiert worden waren. Bei dem Wettbewerb zeigte die gebürtige Weilheimerin obendrein, dass sie sich auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lässt.

Im Cross-Country-Rennen auf einem mit langen steilen Anstiegen, nur wenigen Sprüngen, aber einem langen, groben Steinfeld durchsetzten Kurs wurde Hahn am Start regelrecht ausgebremst. Sie verließ den Startbereich im hinteren Teil des Feldes, in dem Buben und Mädchen gemeinsam fuhren. In der Folge kämpfte sich die Sindelsdorferin auf die zweite Position bei den Mädchen vor. Beim Versuch, die vor ihr liegende Mannschaftskameradin einzuholen, fuhr ihr ein anderer Teilnehmer unglücklich ins Schaltwerk. Dieses wurde dabei so verbogen, dass Hahn nicht mehr in die leichten Gänge schalten konnte. Fast alle Anstiege musste sie hochschieben, verlor dabei mehrere Plätze und kam als Fünfte im Ziel an. Beim Trial-Wettbewerb am Nachmittag zeigten alle deutschen Fahrerinnen nicht nur Fahrradbeherrschung, sondern auch taktisches Geschick, was die Verteilung der Strafpunkte betraf. Hahn erreichte so den dritten Rang.

Tags darauf stand noch das Downhill-Rennen an. Im zweiten Trainingslauf wurde Hahn ein so genannter Double zum Verhängnis: Sie war etwas zu langsam und stürzte in die Lücke. Das Missgeschick hielt Hahn nicht davon ab, es in den zwei Wertungsläufen „richtig krachen zu lassen“, so eine Mitteilung. In den Läufen fuhr sie jeweils die beste Zeit aller Mädchen und holte sich damit den Gesamtsieg. Bei einer Laufzeit von knapp unter zwei Minuten war Hahn auch nur rund vier Sekunden langsamer als die deutschen Burschen.

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