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Rasant durchs Olympiagelände: Gerhard Steinl ließ sich trotz teilweise schwieriger Bedingungen nicht aufhalten und belegte am Ende Platz drei.
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Da freuen sich zwei: Tina Hien und Gerhard Steinl nach ihrem gelungenen Auftritt im Münchener Olympiapark.

Acht-Stunden-Mountainbikerennen durch den Münchener Olympiapark

Duo aus Deutenhausen kämpft sich erfolgreich durch Regen und Schlamm

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Sie trotzten erfolgreich dem miesen Wetter: Tina Hien und Gerhard Steinl aus Deutenhausen erreichten beim Acht-Stunden-Rennen im Münchener Olympiapark Top-Platzierungen.

Deutenhausen – Das Acht-Stunden-Mountainbike-Rennen durch den Münchener Olympiapark war für die Teilnehmer nicht immer das pure Vergnügen. Immer wieder setzte ihnen Regen und Wind zu, und schließlich musste der Wettbewerb sogar nach etwas mehr als sieben Stunden abgebrochen werden. Für zwei Mountainbiker aus Deutenhausen war das aber nicht weiter schlimm, denn sie erreichten Top-Platzierungen. Tina Hien (45) holte sich den Sieg bei den Damen und belegte in der Gesamtwertung Rang sieben, Gerhard Steinl (50) erreichte Gesamtrang drei.

Mountainbike: Trübe Wetteraussichten für Acht-Stunden-Rennen im Olympiapark in München

Von den Wetteraussichten, die Regen und Sturm prognostizierten, ließen sich die beiden Deutenhausener nicht schrecken. Der etwa 4,5 Kilometer lange Rundkurs, den es in acht Stunden möglichst oft zu durchfahren galt, hatte „kleine kurze Anstiege, viele Kurven, rutschige Kopfsteinpflaster, glitschige Anstiege und Abfahrten“, so Steinl. „Insgesamt sehr fordernd“, so der 50-Jährige.

Mountainbike: Schon kurz nach dem Start im Olympiapark in München der erste Schauer

Schon kurze Zeit nach dem Start ging der erste starke Schauer nieder. Nach zwei Stunden trocknete es zwar langsam ab, doch der nächste heftige Regenguss folgte umgehend, gefolg von weiteren. Durchnässt bei kühlen Temperaturen weiterzufahren, war da nicht leicht. „Ich wäre am liebsten ausgestiegen, da ich eigentlich keine Lust hatte, noch weitere fünf Stunden den Schlamm im Olympiapark zu durchpflügen“, gab Steinl zu. Doch er biss auf die Zähne und machte weiter. Trotz der widrigen Bedingungen kamen Steinl und Hien sturzfrei durch dieses Rennen. Einen speziellen Dank sendete der Deutenhausener an Betreuer Robert Eder, der den beiden immer wieder Getränkeflaschen und Verpflegung im Vorbeifahren reichte und sie permanent über die aktuellen Positionen im Klassement informierte. Obendrein überzeugte der ehemalige Mountainbiker als Motivator: „Ohne ihn wäre so ein Spitzergebnis nicht möglich gewesen“, so der 50-Jährige. Zudem motivierten sich Steinl und Hien gegenseitig, wenn sie sich mal auf der Strecke begegneten.

Mountainbike: Tina Hien und Gerhard Steinl aus Deutenhausen werden für ihre Mühen belohnt

Für ihre Mühen wurden die beiden Fahrer aus Deutenhausen am Ende aber belohnt. Trotz starker Konkurrenz, wie Steinl berichtete, schob er sich in der Gesamtwertung noch vom fünften auf den dritten Platz. Nach etwa sieben Stunden wurde der Himmel über München laut Steinl „immer dunkler und bedrohlicher“. Kurz darauf setzte „monsunartiger Regen und Sturm ein, der uns innerhalb von Sekunden wieder komplett durchnässte“. Der Sturm wurde schließlich derart extrem, dass die Veranstalter aus Sicherheitsgründen den Wettbewerb abbrachen. Somit war der dritte Platz für Steinl im Gesamtklassement amtlich. Die schnellsten vier hatten allesamt 44 Runden geschafft. „Daran kann man erkennen, wie hart die ersten Ränge umkämpft waren“, so der Deutenhausener.

Mountainbike: Gerhard Steinl lobt seine Partnerin Tina Hien

Tina Hien hatte sich durch ihre laut Steinl „ausdauernde und starke Fahrweise“ souverän den Tagessieg bei den Damen geholt (37 Runden). Im Gesamtklassement wurde sie auf Rang sieben geführt. Dabei ließ sie zahlreiche Männer hinter sich. Trotz der teilweise recht widrigen Bedingungen werden die beiden Fahrer aus Deutenhausen dieses Rennen in guter Erinnerung behalten: „Unsere Startnummern und Medaillen bekommen natürlich einen Ehrenplatz in er Vitrine“, so Steinl.

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