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Fit für die DM in Frankfurt: Die Penzberger Dr. Hugo Mann (l.) und Wolfgang Rührer nutzten den München-Marathon für eine lange Laufeinheit in Wettkampf-Atmosphäre. 

Marathon in München

Trainingslauf endet mit Klassensieg

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Landkreis - Beim München-Marathon waren mehrere Läufer aus dem Landkreis schnell unterwegs. Für zwei waren die 42,195 Kilometer nur ein Training.

Ein Marathon ist für viele Hobbyläufer der Höhepunkt in ihrem Jahreskalender, für manche ist es gar das Highlight ihrer Laufbahn. Für Dr. Hugo Mann und Wolfgang Rührer vom TSV Penzberg stellte der jüngste München-Marathon einen Trainingslauf im Hinblick auf die DM in Frankfurt (30. Oktober) dar. Beide hatten für diesen Tag einen 40-Kilometer-Lauf auf ihren Trainingsplan stehen und nutzten in München die Gelegenheit, um in Wettkampf-Atmosphäre die lange Einheit zu absolvieren. Am Ende stellte Mann zufrieden fest: „Die Generalprobe für Frankfurt ist geglückt.“

Sowohl Mann als auch Rührer gingen nicht an ihre Grenzen, erreichten aber dennoch „ganz ordentliche Endzeiten“, so Mann. Der 62-Jährige lief nach 3:06:30 Stunden über die Ziellinie im Olympiastadion und gewann damit sogar die Ak-60. Rührer (Jg. 1964) lief die 42,195 Kilometer in 3:37:24 Stunden. Beide wollten es verhalten angehen, um dann auf den letzten rund zwölf Kilometern das für Frankfurt vorgesehene Marathon-Tempo zu erreichen. In der Tat liefen beide dann schon zu Beginn deutlich schneller. „Wie so oft ist es kaum möglich, sich dem Sog des Rennens völlig zu entziehen“, so Mann. Er war gut neun Minuten schneller als ursprünglich geplant.

Flott unterwegs in der Landeshauptstadt war auch der Peißenberger Lukas Streicher, der zum Kreis der „Lauffreunde Pfaffenwinkel“ gehört. Mit der Zeit von 3:11:32 Stunden – das entspricht einer durchschnittlichen Kilometerzeit von 4:33 Minuten – belegte er in der Hauptklasse der Männer (Alter zwischen 20 und 30 Jahren) den 48. Platz unter 923 Finishern. Streicher hatte den Wettkampf ohne spezielle Marathon-Vorbereitung absolviert. Seine persönliche Bestzeit über die Distanz liegt bei 3:03 Stunden (aufgestellt im Vorjahr in Berlin). Vom Post SV Weilheim war Erik Preuß (Ak-45) in München am Start. Er kam nach 4:25:47 Stunden im Ziel an, womit er in seiner Altersklasse den 607. Rang unter 1100 Finishern einnahm.

Den Halbmarathon über 21,1 Kilometer nahm Alfons Lercher („Lauffreunde Pfaffenwinkel“) in Angriff. Mit der Zeit von 2:07:56 Stunden war er „vollauf zufrieden“. Unter 172 Teilnehmern in der Ak-60 bedeutete die Zeit den 87. Rang. Die Marathon-Staffel absolvierten die Oberhausener Dr. Klaus Reichert (61) und sein Sohn Chris mit den Seehausenern Vreni und Toni Daisenberger. Unter dem Namen „Vater Kind Hoch 2“ lief das Quartett die 42,195 Kilometer, wobei jeder ein Teilstück in Angriff nahm. Mit der Gesamtzeit von 4:01:58 Stunden landeten die vier unter 628 Teams auf dem 385. Platz. Chris Reichert lief 14,5 Kilometer in 1:14:36 Stunden. Sein Vater brachte 10,8 Kilometer in 1:03:26 Stunden hinter sich. Auf der 10-Kilometer-Strecke lieferten Heinz Schilcher (DAV Peiting) mit 38:13 Minuten (39. Gesamtplatz) und Norbert Zech (SV Eberfing) mit 39:19 Minuten (58. Rang) starke Leistungen ab. 

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