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Der Beste steht in der Mitte: TM-Werksfahrer Max Nagl gewann in Fürstlich Drehan mit 50 Punkten vor Henry Jacobi (links) und dem Belgier Jeffrey Dewulf. 
Maximilian Nagl
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Maximilian Nagl beherrschte in Fürstlich Drehna auf seiner TM-Maschine das Geschehen in der MX-1-Klasse.

Motocross: ADAC-MX-Masters

Nagls Triumphfahrt mit kleinen Schwierigkeiten

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Beim Auftakt der MX-Masters zeigte Max Nagl, dass er mit der beste deutsche Motorcossfahrer ist. Er dominierte, wenngleich er es nicht leicht hatte. 

Weilheim – Der große Triumphator saß im Dreck, dort, wo zuvor die Rennmaschinen den Boden umgepflügt hatten – und er blickte ziemlich geschafft drein. „Konditionell und auch, was die Kraft angeht, war das hier anstrengender als der Grand-Prix von Portugal, auch wenn man es kaum glauben mag“, sagte Max Nagl beim Siegerinterview. „Die Strecke fährt sich einfach so kaputt“, sagte er und fuhr sich mit der Hand übers Gesicht. „Es ist einfach anstrengend.“ Während der Rennen hatte es allerdings nicht den Anschein, als müsste sich Nagl groß plagen. Souverän kurvte der 30-jährige Weilheimer in der MX1-Klasse über den Kurs in Fürstlich Drehna (Brandenburg). Mit dem Optimum von zwei Laufsiegen gewann Nagl den Auftakt der „ADAC MX Masters“-Serie und feierte für TM seinen ersten Saisonsieg.

Vor über 10 000 Zuschauern war der WM-Pilot der dominierende Mann des Wochenendes. Im Qualifikations-Training schaffte Nagl kurz vor Schluss die schnellste Zeit. Davor war er in einer Schikane gestürzt und hatte sich an der Hand verletzt. Das Missgeschick machte ihm dann am Renntag zu schaffen. „Ich musste mich im Rennen durchbeißen“, so der TM-Werksfahrer. Das tat er – und wie. Im ersten Wertungslauf übernahm er nach gutem Start in der zweiten Kurve die Führung und setzte sich sukzessive von der Konkurrenz ab. Mit 36,8 Sekunden Vorsprung auf den zweiten deutschen WM-Fahrer im Feld, MX-2-Pilot Henry Jacobi („Husqvarna“), fuhr Nagl ins Ziel. Mit 1:47,058 Minuten gelang ihm obendrein die schnellste Rundenzeit auf dem 1650 Meter langen Sandkurs.

Im zweiten Lauf lag Jacobi nach dem Start vor Nagl und verteidigte in den ersten Runden seine Führung vehement. „Henry und ich haben uns ein schönes Rennen geliefert“, so Nagl in einer ADAC-Mitteilung. „Ich denke, das war durchaus attraktiv für die Zuschauer.“ In der neunten Runde allerdings stürzte der Thüringer, Nagl zog vorbei. Damit war auch dieses Rennen entschieden. „Für mich war es ein gelungener Einstand gemeinsam mit TM“, so Nagl nach dem ersten MX-Masters-Wochenende der Saison. Die nächste Veranstaltung steht am 26./27. Mai in Mölln (Schleswig-Holstein) auf dem Programm.

Am kommenden Dienstag, 1. Mai, startet Nagl wieder in der Weltmeisterschaft, und zwar beim Grand-Prix von Russland in Orlyonok am Schwarzen Meer. Nagl reist als Zehnter der WM-Gesamtwertung in der MXGP-Klasse an. Im vergangenen Jahr war Orlyonok erstmals Schauplatz eines russischen Grand-Prix, Nagl belegte damals in der Tageswertung den zehnten Platz. 

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