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Weiter Satz zu Gold: Katharina Vogl vom TSV Peißenberg holte sich mit 5,56 Metern im letzten Versuch den Sieg bei den U-20-Frauen.
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Zum dritten Mal in Folge Beste im Hochsprung: Semira Reiser vom TSV Weilheim siegte in der W-15.
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Überlegener Sieger: Lennart von Seggern (M-15) vom TSV Peißenberg überwand im Hochsprung 1,60 Meter.

Oberbayerische der U-16 und U-20-Leichtathleten

Peißenberg so erfolgreich wie nie

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Bei den oberbayerischen Meisterschaften der U-16 und U-20-Athleten in München war der TSV Penzberg mit diversen Medaillen erfolgreich (Wir berichteten). Doch auch die Athleten des TSV Peißenberg und des TSV Weilheim feierten im Dante-Stadion mehrere Top-Platzierungen.

TSV Peißenberg

Frank Osenberg, Abteilungsleiter des TSV Peißenberg, besah sich die Ergebnislisten genau – und stellte dann fest: „So stark waren wir noch nie.“ Seine Schützlinge hatten ausschließlich Platzierungen unter den ersten Sechs erreicht. Mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen kehrten die Peißenberger zurück.

Top in Form präsentierte sich Katharina Vogl (U-20). Über die 100 Meter gelang ihr nach überlegenem Sieg im Vorlauf (12,49 Sekunden) im Finale eine weitere persönliche Bestzeit. Bei starkem Gegenwind von 1,9 Metern pro Sekunde lief die 18-jährige überlegen zum Sieg vor Elena Pagliarini (LG Stadtwerke München). Die erneute Steigerung auf 12,47 Sekunden bedeutete Vereinsrekord. Vogl fehlen auch nur mehr sieben Hundertstel zur Qualif für die U-20-DM.

Im Weitsprung holte sich Vogl ihren zweiten Titel. Nach den ersten drei Sprüngen lag sie mit 5,42 Metern deutlich vor Lisa Schmid (LG Rupertiwinkel). Als Schmid im fünften Sprung mit 5,53 Metern in Führung ging, konterte Vogl mit 5,56 Metern – Gold war perfekt gemacht. Die dritte Medaille der TSV-Athletin war schließlich eine silberne. Mit der 4 x 100-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Ammer-Loisach-Isar belegte Vogl den zweiten Platz. Zusammen mit Sophie Puchner, Ronja Ebentheuer und Luisa Spitzley kam sie auf eine Zeit von 54,06 Sekunden. Gold holte sich das Quartett vom TSV Bad Endorf (52,33).

Den dritten Peißenberger Titel auf Bezirksebene holte Lennart von Seggern (M-15). Mit übersprungenen 1,60 Metern gewann er ganz überlegen den Wettbewerb. Seine bisherige Bestmarke hatte von Seggern um drei Zentimeter übertroffen. Über die 100 Meter wurde er Fünfter; die Zeit im Endlauf betrug 12,53 Sekunden, was persönlichen Rekord bedeutete. Auch im Kugelstoßen (4-Kilo-Kugel) war er so gut wie noch nie: Mit 9,79 Metern landete er auf dem vierten Platz.

Gar die Silbermedaille im Kugelstoßen sicherte sich Florian Kern (M-15). Nach 10,28 Metern im Vorkampf gelangen ihm im Finale mit 10,29 Metern und 10,13 Metern noch zwei weitere Stöße über die 10-Meter-Marke. Im Weitsprung (5,14 Meter) wurde Kern Fünfter, im 100-Meter-Sprint lief er im Finale mit 12,65 Sekunden auf Rang sechs.

In der W-14 verbesserte Theresa Schrupp zum zweiten Mal binnen weniger Tage den Peißenberger Vereinsrekord über 800 Meter. 2:36,35 Minuten bedeuteten Platz vier. Schrupp hängte sich nach der ersten Kurve an die späteren Medaillengewinnerinnen um Siegerin Lara Holzhauer (TuS Geretsried/ 2:30,40) und blieb an den Besten dran. U-18-Athletin Maike Hermann hatte für die U-20 gemeldet und lief die zwei Stadionrunden in 2:37,85 Minuten. Damit wurde sie Fünfte. Den Sieg holte Lena Lipp (LAG Mittlere Isar) mit 2:25,26 Minuten.

TSV Weilheim

Semira Reiser (W-15) setzte ihre Siegesserie bei Bezirksmeisterschaften fort. Zum dritten Mal in Folge gewann sie in ihrer Altersklasse den Hochsprung-Wettbewerb. In einem spannenden Finale entschied am Ende die Fehlversuch-Regel. Sowohl Reiser als auch Paula Sophie Pompino (LG Würm Athletik) hatten 1,59 meter überquert und waren danach bei 1,62 Meter dreimal gescheitert. Da Reiser bei den 1,59 Metern einen Fehlversuch weniger hatte, belegte sie Platz eins. Im Weitsprung überzeugte die Weilheimerin mit 4,85 Metern im letzten Versuch. Damit kam sie knapp an ihre persönliche Bestmarke heran und wurde Fünfte.

Unmittelbar hinter Reiser platzierte sich im Weitsprung Jana Jäcker, die mit 4,83 Metern einen persönlichen Rekord schaffte. „Da hat wirklich alles gepasst“, kommentierte Trainerin Sabine Osenberg den Wettkampf der 15-jährigen Weilheimerin. In allen ihren vier gültigen Versuchen hatte Jäcker ihre bisherige Bestmarke (4,43) übertroffen.

Jäcker schaffte überdies im 80-Meter-Hürdenlauf (12,91 Sekunden/5. Platz) eine persönliche Bestzeit. Der enge Zeitplan zwang sie, den Hochsprung kurz zu unterbrechen, um die 100 Meter (14,08/persönliche Bestzeit) zu laufen. Im Hochsprung scheiterte sie knapp an einer neuen Bestmarke und wurde mit 1,50 Metern Vierte.

Benedikt Widder (M-14) steigerte in allen drei Wurf- und Stoßdisziplinen seine persönlichen Bestmarken. Im Kugelstoßen (9,96 Meter) wurde er Vierter, den ein Kilo schweren Diskus schleuderte er 29,63 Meter weit (6. Platz). Im Speerwerfen überzeugte er mit der Weite von 28,36 Meter (6. Platz). Die Zwillingsschwestern Janina und Jennifer Dorsch (W-14) starteten in mehreren Disziplinen und schlugen sich dort wacker. Im 100-Meter-Sprint erreichten Janina (16,46 Sekunden) und Jennifer (16,54 Sekunden) nicht den Endlauf der ersten Acht. Im 2000-Meter-Lauf verpasste Janina Dorsch in 9:12,96 Minuten (8. Platz) nur knapp ihre Bestzeit.

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