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Siegerehrung: BSC-Spartenchef Gerhard Bertl (links, im roten Trikot) zeichnete die Teams aus.
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Fleißig aufs Tor geschossen wurde beim „Schiaß Hoid Cup“, es fielen insgesamt 96 Tore. Das Foto zeigt das Spiel Uffing (in Rot) gegen die SG Oberhausen/Weilheim. 
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Eine Szene aus dem Spiel SC Huglfing (in Gelb) gegen SV Unterhausen.
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Die beiden Finalisten: der ASV Eglfing (in Grün) und der SV Unterhausen.

Fussball

Schiaß-Hoid-Cup: Eglfing lässt sich auch von Rückstand nicht schocken

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Der „Schiaß Hoid Cup“ des BSC Oberhausen ist ein besonderes Fußball-Hallenturnier. Deutlich wurde das auch bei der achten Auflage - bei der es einen Premierensieg gab.

Oberhausen – Der traditionelle Hallenfußball hat – der neuen Mode „Futsal“ zum Trotz – schon auch seinen Reiz und seine Fans. Ein Beispiel dafür liefert alljährlich das Einladungsturnier um den „Schiaß Hoid Cup“, der heuer zum achten Mal ausgetragen wurde. Der Ausrichter, die Fußballabteilung des BSC Oberhausen, durfte sich freuen: Die Sporthalle an der Seeleite „war den ganzen Nachmittag sehr gut gefüllt. Und das Wichtigste: Das Turnier verlief ohne Verletzungen“, teilte BSC-Spartenchef Gerhard Bertl mit.

Schiaß-Hoid-Cup: Eglfing liegt im Endspiel hinten 

Sportlich gab es Parallelen zum vergangenen Jahr. Wie schon 2019 standen zwei Teams im Endspiel, die es bis dato noch nie so weit geschafft hatten. Heuer waren dies der ASV Eglfing und der SV Unterhausen. Der SVU hatte davor in fünf Spielen 15 Treffer erzielt – mehr Tore war keiner anderen Mannschaft gelungen. Und der A-Klassist legte auch mit 1:0 vor. Doch die Eglfinger ließen sich davon nicht schocken. Durch die Tore von Matthias Heringer zum 1:1 und Korbinian Thiel zum 2:1 drehte der Kreisklassist das Spiel und holte sich – nach einer SVU-Drangphase zum Schluss – den Turniersieg.

Schiaß-Hoid-Cup: SG Oberhausen verliert im Penaltyschießen

Im Spiel um Platz drei setzte sich der SV Wielenbach nach Penaltyschießen mit 3:2 (nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 geheißen) gegen die Spielgemeinschaft Oberhausen/Weilheim durch. Schon das Halbfinale gegen den ASV Eglfing hatten die Gastgeber unglücklich im Penaltyschießen verloren. Daniel Höhle traf für die SG zum 1:0. Danach blieben gute Chancen ungenutzt, der ASV glich kurz vor Schluss aus. Im Penaltyschießen parierte dann ASV-Torwart Dennis Destek mehrere Versuche, letztlich gewann Eglfing mit 3:2. Im anderen Semifinale besiegte der SV Unterhausen den SV Wielenbach mit 1:0.

Vorjahressieger SV Söchering „erwischte keinen so guten Tag“, berichtete Bertl. In der Vorrundengruppe A reichte es nur zum fünften Platz. In der Gruppe B entschied sich erst zum Schluss in einem direkten Duell zwischen dem ASV Eglfing und dem SC Huglfing, wer ins Halbfinale einzieht. 40 Sekunden vor dem Ende gelang Eglfings Felix Heidl der 2:1-Siegtreffer, damit rückte der ASV hinter Unterhausen noch auf Platz zwei.

Schiaß-Hoid-Cup: Jonas Listle bester Spieler und Torjäger

Geboten ist beim „Schiaß Hoid Cup“ mehr als bloßer Hallenfußball. Fester Bestandteil ist – vor den Halbfinalpartien – eine Gaudi-Einlage. Heuer mussten jeweils zwei Spieler mit einem übergroßen Gymnastikball von verschiedenen Positionen aus ein Zuspiel im Tor versenken. Am besten gelang dies Maik Karaman und Anton Tafertshofer (SG Oberhausen/Weilheim). Geradezu legendär ist das Kickerturnier, das parallel zu den Fußballpartien verläuft. Im Finale gewann diesmal ein Duo des TSV Hohenpeißenberg (Roman Greiner / Thomas Höringer) mit 9:3 gegen den SV Uffing.

Bei der Siegerehrung im Sportheim wurden Jakob Eller (SV Söchering) als bester Torwart und Jonas Listle (SC Huglfing) als Torschützenkönig (zehn Treffer) gekürt. Listle erhielt darüber hinaus die Auszeichnung als bester Spieler des Turniers. Bei der obligatorischen Players-Party wurde ausgiebig gefeiert. 

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