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Cliff-Diving in China: Iris Schmidbauer springt beim World-Cup

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Von: Paul Hopp

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Wenn Iris Schmidbauer ihren Sport ausübt, ist Spektakel garantiert: Die Pählerin betreibt Cliff-Diving. Nun startet sie beim World-Cup in China - als einzige Deutsche.

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1 / 3Iris Schmidbauer aus Pähl startet am Wochenende in China. © Romina Amato/Red Bull
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2 / 3Iris Schmidbauer (hier beim Red-Bull-Contest in Texas) springt aus 20 Metern Höhe. © Romina Amato/Red Bull
Schwimmen: Weltmeisterschaft
3 / 32017 startete Iris Schmidbauer bei der Schwimm-WM in Budapest und wurde im Klippenspringen Zehnte. © dpa / Axel Heimken

Weilheim – Im chinesischen Zhaoqing (Nähe Hongkong) treffen sich am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Mai, die Top-Athleten der Klippenspringer-Szene, um beim FINA-World-Cup ihre Sieger zu ermitteln. Als einzige deutsche Springerin ist Iris Schmidbauer (24) am Start. Die Pählerin, die in Plymouth Sportwissenschaften studiert, nimmt seit Jahren an internationalen Wettkämpfen teil. In China hat sie große Ziele. „Ich hoffe, unter die Top Drei zu kommen“, so Schmidbauer in einem Video, das nach ihrer Ankunft in China aufgenommen wurde. „Ich bin super-aufgeregt, wie es hier laufen wird.“

Schmidbauer: Bestleistung bei Cliff-Diving in Irland 

Bei ihrem jüngsten Wettkampf, für Schmidbauer zugleich der Start in die Saison, lieferte die 24-Jährige eine starke Leistung ab. Beim „Red Bull Cliff Diving“-Wettbewerb Mitte Mai in Irland schaffte sie eine persönliche Bestleistung. Mit 275,60 Punkten belegte Schmidbauer, die mit einer Wildcard am Wettbewerb teilnehmen durfte, den vierten Platz unter zehn Starterinnen. Zum dritten Rang, den die amtierende Vizeweltmeisterin Adriana Jimenez (Mexiko) einnahm, fehlten der Pählerin nur fünf Punkte.

Schmidbauer: Mit bis zu 80 km/h ins Wasser 

Beim Cliff Diving springen die Frauen von einer 20 Meter hohen Plattform, während des Fluges zeigen sie Schrauben und Salti, die von Kampfrichtern bewertet werden. Die Athletinnen tauchen mit bis zu 80 km/h ins Wasser ein. Die Männer springen aus einer Höhe von 27 Metern. Schmidbauer hat schon an mehreren Springen der weltweiten „Red Bull“-Serie sowie beim World-Cup des Weltschwimmverbands FINA teilgenommen. 2017 startete sie bei der Schwimm-WM in Budapest und landete dort auf dem zehnten Platz.

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