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5:1 - Peißenberg macht bereits im ersten Drittel alles klar

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Nicht nur numerisch überlegen: Die „Eishackler“ (rote Trikots, v. li. Sebastian Kastner, Torhüter Michael Resch und Max Barth) hielten die Germeringer locker in Schach. foto: Bindler
Nicht nur numerisch überlegen: Die „Eishackler“ (rote Trikots, v. li. Sebastian Kastner, Torhüter Michael Resch und Max Barth) hielten die Germeringer locker in Schach. foto: Bindler

Peißenberg - Der TSV Peißenberg macht in der Bayernliga weiter Boden gut: Durch den 5:1 (4:1, 1:0, 0:0)-Sieg bei den Wanderers Germering ist Platz acht nur noch drei Punkte entfernt.

Offiziell war es ja ein Auswärtsspiel, das die „Eishackler“ zu bestreiten hatten. Doch da fast zwei Drittel der etwa 150 Zuschauer im Germeringer „Polariom“ aus Peißenberg waren, hatte die Partie für die Meciar-Schützlinge den Charakter einer Heimpartie. Die erste Chance hatten zwar die Hausherren, dann aber übernahm Peißenberg das Kommando. Bei seiner ersten Aktion scheiterte Milan Kopecky noch an Wanderers-Keeper Christoph Schedlbauer (3.), einige Minuten später traf er bei der ersten Peißenberger Überzahl jedoch zur Führung (10.). Apropos Überzahl: Die funktionierte auch diesmal wieder prächtig, zwei der fünf Treffer kamen bei numerischer Überlegenheit des TSV zustande. „Unser Überzahlspiel ist perfekt, die Torausbeute liegt da bei 90 Prozent“, lobte Coach Stanislav Meciar.

Grund zum Ärger hatte der Tscheche eigentlich nur einmal. Nachdem Daniel Lenz mit einem satten Schlagschuss auf 2:0 erhöht hatte (11.), wurden die „Eishackler“ unachtsam. Prompt kassierten sie nur neun Sekunden später den Germeringer Anschlusstreffer durch Peter Lindner. Kurzzeitig kamen auf Seiten der „Eishackler“ wieder Befürchtungen auf, die Partei könnte - wie in der Vorsaison - kippen, doch als Martin Weckerle ein weiteres Überzahlspiel mit dem 3:1 abschloss (16.), kehrte im Peißenberger Lager wieder Gelassenheit ein. Und als Sebastian Buchwieser in Unterzahl und mit gütiger Mithilfe des Wanderers-Torhüters, der einfach wie eine Salzsäule stehenblieb statt zu reagieren, vier Sekunden vor der ersten Pause auf 4:1 erhöhte, war die Partie im Grunde entschieden.

Im zweiten Drittel hatten es die Germeringer nur der schludrigen Chancenverwertung der Peißenberger zu verdanken, dass diese Begegnung nicht zu einem Debakel wurde. Reihenweise vergaben die „Eishackler“ beste Einschussmöglichkeiten. Ein Erfolgserlebnis war nur noch Buchwieser vergönnt, der einen trockenen Schuss zum 5:1 versenkte (32.).

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