Eishockey, Herren, DEL, Saison 2020-2021, Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg, 16.04.2021 Dominik Bittner (Nr.7 - Griz
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Peißenberger auf Titelkurs: Dominik Bittner (links/Archivfoto) hat mit den „Grizzlys Wolfsburg“ das erste Finalspiel gegen Berlin gewonnen.

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Peißenberger im DEL-Finale: Dominik Bittner hat eine Hand schon am Pott

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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Zwei Peißenberger kämpfen um den Meistertitel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Dominik Bittner hat dabei schon eine Hand am Pott. Er gewann mit den „Grizzlys Wolfsburg“ in einem dramatischen Spiel.

Peißenberg - Zwei Peißenberger kämpfen um den Meistertitel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL): Dominik Bittner („Grizzlys Wolfsburg“) und Fabian Dietz („Eisbären Berlin“) haben mit ihren Klubs das Finale erreicht. Die erste Partie der Serie im Modus „best of three“ ging am Sonntag über die Bühne. Dabei gewannen die Wolfsburger nach Verlängerung mit 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0). Das entscheidende Tor schoss der Kanadier Julian Melchiori in der 18. Minute der Overtime nach einer schönen Einzelaktion mit einem Schlenzer.

Dominik Bittner stand bei Wolfsburg in den „Starting Six“. Der Verteidiger mit der Rückennummer sieben spielte mit einem Vollvisierhelm. Dies ist einem Nasenbeinbruch geschuldet, den der Peißenberger zum Hauptrunden-Ende erlitten hatte. Fabian Dietz (er trug auch schon das ECP-Trikot) gehörte – wie schon im Halbfinale – gestern nicht zum „Eisbären“-Aufgebot.

Dominik Bittner mit einer Riesenchance zum 1:0

Die erste Finalpartie war intensiv geführt und sehr spannend. Bittner, der auf insgesamt 28:51 Minuten Eiszeit kam (der zweitbeste Wert bei den „Grizzlys“), hatte im ersten Drittel zwei gute Torchancen (4., 16.). Bei der zweiten kam er frei zum Schuss, Berlins Keeper Mathias Niederberger hielt glänzend. Überhaupt agierten die Torhüter auf beiden Seiten stark. Wolfsburg ging zweimal in Führung, und zwar durch Gerrit Fauser (34.) und Garret Festerling (58.). Die Berliner schafften jeweils den Ausgleich. Es trafen Marcel Noebels (55./Powerplay) und Zachary Boychuk (60.). Vor dem 2:2 hatten die Berliner den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen.

Das zweite Finalduell geht am Mittwoch (19.30 Uhr) in Wolfsburg über die Bühne. Ein mögliches drittes Spiel ist für Freitag, 7. Mai, 19.30 Uhr, angesetzt. Die Wolfsburger hatten den Finaleinzug mit einem Overtime-Sieg im dritten Spiel über die „Adler Mannheim“ perfekt gemacht. „Wir sind alle ziemlich platt, aber glücklich“, berichtete Bittner nach dem Überraschungserfolg. Die „Eisbären“ hatten im Semifinale – ebenfalls in drei Partien – den ERC Ingolstadt aus dem Wettbewerb befördert.

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