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„Phoenix Linedancer“ überzeugen in Berlin

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Von: Paul Hopp

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Zufrieden mit ihren Auftritten: (v.l.) die „Phoenix Linedancer“ mit Frank David Buchmann, Sandra Zehentbauer, Christina Schwab, Bernhard Wulff und Angelika Wulff. © SV Raisting

Die „Phoenix Linedancer“ des SV Raisting konnten bei den „Berlin Open“ nicht in vollere Besetzung antreten. Dennoch gab‘s gute Ergebnisse.

Raisting – Die Internationale Deutsche Meisterschaft im Linedance in Berlin ist für die Tanzsportler aus dem Landkreis ein Höhepunkt im Wettkampfjahr. Ausgerechnet bei diesem Event konnten die „Phoenix Linedancer“ des SV Raisting aus Verletzungsgründen nicht komplett antreten. Diejenigen, die an den „Berlin Open“ teilnahmen, schlugen sich im Feld der rund 240 Tänzer aus 21 Nationen wacker. Am Ende sprangen mehrere Podestplätze heraus. Darauf ist die Truppe „sehr stolz“, teilte Abteilungsleiterin Angelika Wulff mit. Einige Raistinger traten das erste Mal in einer für sie höheren Klasse an. „Daher sind auch gute Einzelplatzierungen ein Erfolg“, so Wulff.

Frank David Buchmann gab sein Debüt in der Novice-Klasse der „Adults“ (18-29 Jahre). In der Gesamtwertung wurde er Sechster unter sieben Startern. Im „Lilt“ glänzte er mit dem zweiten Rang. Bernhard Wulff („Classic Crystal“) war erstmals in der Leistungsklasse „Intermediaite“ dabei. Er duellierte sich mit Sascha Wolf, konnte aber nicht an ihm vorbeiziehen.

Emma Mayr („Classic Teen Intermediate“) bekam es in ihrer Klasse mit zwei lettischen Konkurrentinnen zu tun. Mayr wurde nach sechs Tänzen Dritte, im „Smooth“ hatte sie den zweiten Platz belegt. Sandra Zehentbauer war erstmals in der Kategorie „Adult Novice Female“ am Start. Eine Wertung war ihr nicht vergönnt, „aber das Turnierjahr hat ja eben erst begonnen“, so Angelika Wulff.

Christina Schwab startet das erste Mal in der Turnierklasse „Crystal Newcomer“. Sie zog sich gut aus der Affäre und belegte im „Funky“ einen zweiten Rang. Insgesamt wurde Schwab Dritte unter drei Teilnehmerinnen. Ihren ersten Wettbewerb überhaupt absolvierte Susanne Ungar. In der Breitensport-Kategorie „Social Silver“ war ihre beste Einzelwertung ein dritter Rang.

In der „ProAm“-Wertung (Lehrer mit Schüler) traten Sandra Zehentbauer, Angelika Wulff und Emma Mayr an der Seite ihres schwedischen Trainers Jonas Dahlgren an. Heraus sprang für Zehentbauer ein dritter Rang, für Wulff ein zweiter Platz und für Mayr ein erster Platz. Die Konkurrenz war bisweilen aber überschaubar. Gleiches galt für die Paarungen Sandra Zehentbauer und Frank David Buchmann sowie Angelika und Bernhard Wulff, die im „Couple“ antraten und jeweils konkurrenzlos Erste wurden. Die „Berlin Open“ sind ein Turnier der „World Country Dance Federation“ (WCDF), einer der drei großen Verbände. Er hat vor allem Mitglieder in Europa, den USA und Korea. 

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