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Volle Konzentration auf den Start: Franziska Aderbauer vom TSV Peißenberg vor dem 200-Meter-Lauf, den sie mit persönlicher Bestzeit (28,84 Sekunden) beendete. 

leichtathletik: Südbayerische Hallen-meisterschaften

Podestplätze für Reiser und Vogl

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Landkreis - Gold für Semira Reiser (TSV Weilheim), Bronze für Katharina Vogl (TSV Peißenberg) und mehrere persönliche Bestleistungen. Bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften in München war der Leichtathletik-Nachwuchs gut in Form.

TSV Weilheim

Nach Hochsprung-Bronze auf Bayern-Ebene (wir berichteten) wurde Semira Reiser ihrer Favoritenrolle bei den südbayerischen Meisterschaften in der Münchener Werner-von-Linde-Halle gerecht. Die 13-jährige Weilheimerin holte sich dank guter Technik und großer Nervenstärke den Titel der Klasse W-14. Mit 1,45 Metern stieg Reiser in den Wettkampf ein und meisterte zunächst alle Höhen ohne Fehlversuch. Die 1,57 Meter überwand sie dann allerdings erst im dritten Versuch. Mit einem gelungenen ersten Versuch über 1,60 Meter hängte Reiser dann ihre ärgsten Konkurrentinnen, Luisa Tremel (TSV Gersthofen) und Laura Völkl (LG Stadtwerke München), ab. Bereits als Siegerin feststehend, schaffte die TSV-Athletin mit 1,62 Metern (gesprungen im dritten Versuch) eine persönliche Bestleistung. An der Höhe von 1,64 Metern scheiterte sie nur knapp. Neben Reiser gelang im Hochsprung Marcella Creutzner (Platz 10) mit 1,40 Metern eine persönliche Bestleistung.

Im 60-Meter-Hürdensprint verbesserten Mirjam Jilg (11,26 Sekunden/31. Platz) und Jana Jäcker (10,25/10. Platz) ihre bisherigen Bestmarken. Creutzner (10,46) verpasste als Zwölfte nur knapp eine einstellige Platzierung. Lediglich um drei Hundertstelsekunden schrammte Reiser an einer Medaille vorbei. Mit 9,92 Sekunden belegte sie unter 45 Teilnehmerinnen den vierten Rang.

Im Weitsprung gelang Jäcker mit 4,24 Metern „ein erfreulicher Einstieg in die Saison“, so der TSV in einer Mitteilung. Mit Platz 13 reichte es allerdings nicht für den Endkampf der besten Acht. Das Finale erreichte Reiser mit 4,50 Metern, konnte sich dann aber nicht weiter steigern und belegte schließlich den achten Rang.

TSV Peißenberg

Nach einer intensiven Woche mit zehn Trainingseinheiten in Leverkusen traten die U-20- und zwei U-18-Athletinnen des TSV Peißenberg bei den südbayerischen Meisterschaften in München an. Eine Bronzemedaille und vier Endkampf-Platzierungen sprangen schließlich heraus. „Direkt aus dem harten Training heraus haben sie sich gut präsentiert“, bewertete Trainerin Sabine Osenberg die Leistungen ihrer Schützlinge. Im 60-Meter-Sprint waren alle TSV-Athletinnen am Start. Für Isabella Probst (9,88 Sekunden), Julia Solleder (9,70) und Simone Schießl (8,77) sowie Franziska Aderbauer (8,62) reichte es nicht für den Endlauf der besten Acht. Katharina Vogl qualifizierte sich dagegen in 8,12 Sekunden für den Endlauf. Mit 8,06 Sekunden stellte die Hohenpeißenbergerin dort ihre eigene Bestzeit ein und lief zur Bronzemedaille. „Sie startet superschnell“, lobte Sabine Osenberg den Auftritt der 16-Jährigen.

Schießl erreichte im Kugelstoßen (4 Kilo) mit 8,93 Metern das Finale. Dort überwand sie erstmals die 9-Meter-Marke und wurde mit 9,04 Metern gute Siebte. Im Weitsprung qualifizierte sich von den Peißenbergerinnen lediglich Vogl mit 5,09 Metern (1. Versuch) fürs Finale. Sie fand danach aber nicht mehr den passenden Absprung und wurde Fünfte. Über die 200 Meter wollte Aderbauer ihren persönlichen Rekord (28,91) steigern. Das schaffte sie dank eines von Beginn an engagierten Auftritts und lief nach 28,84 Sekunden (15. Platz) ins Ziel.

Drei persönliche Bestleistungen gelangen Florian Kern in der Altersklasse M-14. Er belegte im 60-Meter-Sprint (8,28 Sekunden) den neunten Platz, wurde im Weitsprung (4,97 Meter) Fünfter und lief über die abschließenden 800 Meter (2:28,78 Minuten) als Siebter ein.  

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