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Auftritt in Neuseeland: die „Magnesium Pur“-Fahrer Michael Vogel, Todd Satchell, Tilman Steger, Corey Greenberg, Maximilian Priewich und Andreas Batzek.
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Radeln vor herrlicher Kulisse: Das Rennen auf der Südinsel führte unter anderem durch die neuseeländische Fjordlandschaft. Foto: Tour of Southland

Radsport

„Magnesium Pur“: Tempobolzen in Neuseeland

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Weiter weg geht nicht: Zum Saisonabschluss ging‘s für sechs Fahrer des Pähler „Magnesium Pur“-Teams nach Neuseeland.

Pähl – Zum Saisonabschluss stand für sechs Fahrer und drei Betreuer des aus Pähl stammenden „Cycling Teams Magnesium Pur“ noch ein ganz besonderer Auftritt an: eine Teilnahme an der „Tour of Southland“ in Neuseeland. Insgesamt acht Etappen (darunter als Prolog ein 4,2-Kilometer-Teamzeitfahren) hatten die Teilnehmer in der Region um Invercargill an der Südspitze der Südinsel zu absolvieren.

Die „Magnesium Pur“-Fahrer spielten zwar im Kampf um den Gesamtsieg keine Rolle, präsentierten sich aber dennoch in guter Form. Maximilian Priewich, Tilman Steger, Andreas Batzek, der Australier Todd Satchell, der US-Amerikaner Corey Greenberg und Michael Vogel erreichten jeweils das Ziel – „stolz und zufrieden“, wie das Team auf „Facebook“ mitteilte. Regen, Kälte und mitunter heftiger Wind machten es den Teilnehmern nicht einfach.

In der Gesamtwertung landete Satchell als bester „Magnesium Pur“-Fahrer auf dem 52. Platz unter 89 Finishern. Der Rückstand auf den Gesamtsieger, den Neuseeländer Michael Vink (20:01:12 Stunden), betrug 50:44 Minuten. Zwischen 2005 und 2009 gehörte die „Tour of Southland“ zur UCI-Oceania-Tour, seit 2010 ist sie nicht mehr im UCI-Kalender aufgeführt. Das Niveau ist dennoch sehr hoch, wie das deutsche Team feststellen musste. Anders als bei Rennen in Deutschland gab es auf den Etappen schon kurz nach dem Start oder in recht kurzen Abständen Sprint- und Bergwertungen, „die das Rennen sehr schnell machten“, so das Team auf seiner Homepage. Spitzengruppen wurden daher so gut es ging verhindert.

Nach zwei eher flacheren Etappen (170 und 147 Kilometer) wurde es auf dem dritten Abschnitt (138 Kilometer) bergiger. Zum Schluss ging es auf einem zehn Kilometer langen Anstieg auf den Coronet Peak. Bei der Fahrt dort hinauf berichtete das Lokalfernsehen und verlieh dem Ganzen so „einen Hauch von Tour de France – eine neue Erfahrung für das deutsche Team“, heißt es auf der „Magnesium Pur“-Homepage. Besonders hart war dann das Finale der vierten Etappe (148 Kilometer), denn da ging es zum südlichsten Punkt der Insel auf den Bluff hinauf. Der Schlussanstieg beinhaltete Rampen mit Steigungen von über 20 Prozent. Und davor führte extremer Wind dazu, dass die Top-Teams versuchten, das Feld an der Windkante zu verkleinern.

Das Interesse der Neuseeländer an der Tour war an allen Tagen „beeindruckend und die Straßen waren in den Ortschaften gesäumt mit Schulklassen die bei jedem Wetter aus den Klassenzimmern kamen, um die Fahrer anzufeuern“, teilte das Team mit. Nach der fünften Etappe (151 Kilometer) wurden dann am Schlusstag gleich zwei Etappen ausgetragen. Los ging es mit einem Einzelzeitfahren über 14 Kilometer, mittags folgte dann der Schluss-Abschnitt (78 Kilometer) von Winston nach Invercargill. Anders als bei den großen dreiwöchigen Landesrundfahrten (Tour de France, Giro d’Italia, Vuelta) wird bei gewöhnlichen Rennen auf dem letzten Abschnitt noch voll gefahren. In diesem Fall hieß es, dass das Feld mit einem Durchschnittstempo von rund 50 km/h dem Ziel entgegenjagte. Das Wetter war diesmal trocken – und mit Temperaturen um die 15 Grad Celsius angenehmer als die Tage davor. 

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