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Zweimal Platz eins für „Magnesium Pur“

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Von: Paul Hopp

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Zu Saisonbeginn sind die erhofften Ergebnisse ausgeblieben, doch mittlerweile ist das „Cycling-Team Magnesium Pur“ in Fahrt gekommen.

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1 / 2Stark auf bergiger Strecke: Benedikt Helbig gewann in Karbach. © Magnesium Pur
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2 / 2 © Magnesium Pur

Pähl – Bei den jüngsten Auftritten gab es für den aus Pähl stammenden Rennstall mehrmals Grund zum Jubeln. So gewann Benedikt Helbig bei der 31. Main-Spessart-Rundfahrt das Rennen der C-Klasse. Schon recht früh im Wettbewerb setzte sich Helbig mit Dominik Böke (RC „Die Schwalben“ München) vom Feld ab. In der Folge baute das Duo den Vorsprung kontinuierlich aus. In der letzten Runde attackierte Helbig, der seine Stärken im Berg- und Zeitfahren hat, und distanzierte Böke. Mit großem Abstand auf den Zweitplatzierten kam der „Magnesium Pur“-Fahrer ins Ziel.

Den bergigen Kurs mit insgesamt 87 Kilometern hatte er in 2:09:13 Stunden absolviert. Das entspricht einem Schnitt von 40,4 km/h. Im Rennen der A/B-Klasse kam Richard Stockhausen als Sechzehnter mit 3:22 Minuten Rückstand auf Sieger Florenz Knauer („Herrmann Radteam“) ins Ziel. Dieser hatte für die 138,4 Kilometer eine Zeit von 2:23:56 Stunden benötigt.

Einen ersten Platz gab es für „Magnesium Pur“ auch im hessischen Dauphte. Im Rennen der B/C-Klasse über 61 Kilometer, das auf einem 1,1 Kilometer langen Rundkurs über die Bühne ging, überquerte U-23-Fahrer Jeremias Schramm als Erster die Ziellinie. Er hat damit den Aufstieg in die B-Klasse geschafft. Während des Rennens wurde Schramm vom Teamkollegen Andreas Klingl unterstützt.

Am gleichen Tag war ein anderer Teil des Teams beim „22. Wartenberger Pfingstradrennen“ im Landkreis Erding am Start. Auch dort mischten die „Magnesium Pur“-Athleten gut mit. In einem schnellen Kriteriums-Rennen über 60 Kilometer, das Jonas Schmeiser (1:17:48 Stunden) vom RSC Kempten gewann, belegte Michael Vogel als bester Fahrer des Pähler Rennstalls den 14. Platz. Mit von der Partie waren noch Todd Satchell, Corey Greenberg und Tilman Steger.

Weniger Glück hatten die „Magnesium Pur“-Fahrer bei den zwei Bundesliga-Rennen, die davor stattgefunden hatten. Bei der deutschen Meisterschaft im Bergfahren in Langenweißbach (Sachsenhausen) fiel Richard Stockhausen früh wegen eines Reifenschadens aus. Noch schlimmer erwischte es Helbig, der in vielversprechender Position im dezimierten Feld drei Runden vor Schluss in einer Abfahrt bei Tempo 80 stürzte. Ein Lichtblick war der 30. Platz von Schramm, der die 124 Kilometer in 2:55:53 Stunden bewältigte. Den Sieg holte sich Immanuel Stark („P&S Team Thüringen“) in 2:53:59 Stunden. Er hatte sich am letzten Anstieg zum Ziel hinauf von einem Konkurrenten abgesetzt. Auf dem 7,3-Kilometer-Rundkurs waren pro Runde 149 Höhenmeter zu absolvieren.

Tags darauf, bei der Erzgebirgsrundfahrt in Chemnitz, schaffte en vom „Magnesium Pur“-Team drei Fahrer (Schramm/56. Platz, Stockhausen/37. Platz und Satchell/53. Platz) ins Ziel. In der Teamwertung wurde die Pähler Equipe Zwölfter. 

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