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Beste in Oberbayern: Mit „Kleiner Kronprinz“ gewann Lara Arndt vor wenigen Tagen die Bezirksmeisterschaft im Ponybereich.
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Erfolgreicher Auftritt im Bundesleistungszentrum: Lara Arndt mit „Fiordiligi“ in Warendorf bei der Quali zum Dressur-Nachwuchschampionat.
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Lara Arndt mit „Fiordiligi“.
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Sieg bei den Junioren II bei der Oberbayerischen in Brunnthal-Riedhausen: Lara Arndt mit „Fiordiligi“.
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Mit „Kleiner Kronprinz“ gewann Lara Arndt vor wenigen Tagen die Bezirksmeisterschaft im Ponybereich.
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Lara Arndt mit „Fiordiligi“.

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Lara Arndt trifft auf nationale Dressur-Elite

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Für Dressurreiterin Lara Arndt (15) verläuft die Saison erfolgreich. Demnächst misst sie sich sogar mit der nationalen Elite in ihrer Altersklasse.

Bernried – Oft ist es gar nicht so gut, zweigleisig zu fahren, doch Lara Arndt ist damit sehr erfolgreich. Die 15-jährige Dressurreiterin aus Bernried startet bei separaten Wettbewerben für Ponys und Großpferde. Und in beiden Kategorien ist die Gymnasiastin für Spitzenergebnisse gut. Der jüngste Erfolg ist erst ein paar Tage her: Arndt gewann bei der oberbayerischen Meisterschaft in Holzkirchen-Thann im Pony-Bereich mit dem Wallach „Kleiner Kronprinz“ die Goldmedaille. „Das war ein echt schöner Erfolg. Die Konkurrenz war schon sehr stark“, so die Bernriederin. Mit ersten Plätzen in der ersten Prüfung und im Finale holte Arndt die entscheidenden Wertungen.

Im Juni hatte sie bei den Bezirkstitelkämpfen für Großpferde schon Gold geholt. In Brunnthal-Riedhausen gewann Arndt mit „Fiordiligi“ die Wertung bei den „Junioren II“. Zwischen den beiden Siegen glückte der Amazone ein echter Coup: Beim Auswahllehrgang im Bundesleistungszentrum im Reiter-Mekka Warendorf platzierte sich die Reiterin des „RFV Weilheimer Pferdefreunde“ mit „Fiordiligi“ unter den 20 besten Paaren aus ganz Deutschland und darf nun beim Nachwuchschampionat in München-Riem antreten. Der Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis, so heißt der Wettbewerb offiziell, zählt zu den wichtigsten Nachwuchsprüfungen für Dressurreiter. Seit 2007 wird er parallel zur deutschen Jugend-Meisterschaft ausgetragen.

„Ich bin ganz zufrieden“, sagt Arndt mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse in diesem Jahr. Obwohl sie 2017 schon einmal geritten ist, war der Auftritt in Warendorf für die Bernriederin etwas Besonderes: „Dort ist alles eine Spur größer als bei uns.“ Am ersten Tag stand Unterricht mit den Bundestrainern Cornelia Endres und Oliver Oelrich auf dem Programm. An den folgenden beiden Tagen musste eine Zwei-Sterne-L-Prüfung geritten werden. Arndt und „Fiordiligi“ machten ihre Sache so gut, dass sie fürs Nachwuchschampionat nominiert wurden – als eines von drei bayerischen Paaren. „Das hat mich echt gefreut“, so Arndt, zumal ihr Pferd mit sieben Jahren auch noch recht jung ist.

Vor dem Start in München-Riem (7. bis 9. September) wird Arndt am kommenden Wochenende noch beim Dressurturnier des RFV Ammersee in zwei Prüfungen antreten. Für Arndt ist das „das Hausturnier“, wie sie sagt. Denn auf der Anlage in Dießen hat die 15-Jährige ihre insgesamt drei Pferde stehen. neben „Kleiner Kronprinz“ und „Fiordiligi“ ist das „Leonie“, mit dem mittlerweile der jüngere Bruder unterwegs ist. In den Tagen vor dem Nachwuchschampionat ist dann noch etwas Abwechslung angesagt, da geht es mit „Fiordiligi“ auch raus ins Gelände.

In München-Riem will sich Arndt erst einmal auf sich selbst konzentrieren: „Ich möchte einfach gut durchkommen und zufrieden sein“, so lautet ihr Ziel. Zwei Dressurreiterprüfungen der Klasse L auf Trense stehen auf dem Programm. „Schauen wir mal, was dann rauskommt“, sagt Arndt. Nur die drei wertnotenbesten Reiter qualifizieren sich für die Finalprüfung mit Pferdewechsel. Die Teilnehmer reiten ihr eigenes Pferd und auch jeweils die Pferde der anderen beiden.

Auf „Fiordiligi“ wird sich Arndt bei ihrem großen Auftritt verlassen können: „Sie braucht noch ein bisserl Hilfe, macht es aber ganz brav.“ Anders als das Pony „Kleiner Kronprinz“, das schon auch mal ganz gern schaut, was außerhalb des Dressurvierecks gerade so abgeht, ist die Stute „immer ganz bei einem“, sagt Arndt. Aber auch „Kleiner Kronprinz“ weiß, wann es drauf ankommt. Bei der bayerischen Meisterschaft in München-Riem zeigten er und Arndt gute Vorstellungen, was mit einem respektablen fünften Platz endete. Zu Bronze fehlten nur ein paar Punkte. Ein ähnliches Resultat mit „Fiordiligi“ beim Nachwuchschampionat wäre ein absoluter Erfolg.

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