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Hindernisse wie diese standen im Mittelpunkt: Robert Sirch (hier auf „Qwircle“) auf der neu errichteten Geländestrecken, die beim Publikum auf reges Interesse stieß. 
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Erfolgreicher Lokalmatador: Maximilian Schmidt-Pauly gewann die Springprüfung der Klasse A**.

Reiten; Springturnier auf Gut Kerschlach

Geländestrecke als Publikumsmagnet

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Das 18. Springturnier auf Gut Kerschlach stand unter einem guten Stern. Bei überwiegend strahlendem Sonnenschein bekamen die Besucher einen bestens organisierten Wettbewerb zu sehen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Wettbewerbe auf der neu errichteten Geländestrecke.

Gut Kerschlach – Die Betreiber von Gut Kerschlach haben die Landwirtschaft aufgegeben, Kühe gibt es keine mehr. Die dadurch frei gewordene Wiese hat inzwischen eine andere Verwendung. In etwa drei Monaten wurde dort eine Geländestrecke errichtet – und die erwies sich laut Nathalie Hackauff, Geschäftsführerin auf Gut Kerschlach, beim Springturnier am vergangenen Wochenende als wahrer Publikumsmagnet. Schon im Vorfeld sei das Interesse am Geländeparcours überwältigend gewesen. In der Woche vor dem Turnier gab Reitlehrer Johannes Grupen einen Vorbereitungskurs, zu dem sich 80 Teilnehmer gemeldet hatten. Weitere Lehrgänge sind laut Hackauff in Planung.

Im Wettkampf hatten die Reiterinnen und Reiter einen langen Parcours über Baumstämme und fest montierte Hindernisse zu absolvieren, zusätzlich mussten sie einen Wassergraben durchqueren. In der Geländeprüfung der Klasse L hatte Robert Sirch, Springtrainer auf Gut Kerschlach, mit „Timpany Sapphire“ die Nase vorn (Wertnote 8,7). Den zweiten Platz erreichte Johanna Sirch auf „Suas Linn“ (8,5), die damit ihren Vater mit seinem zweiten Pferd, „Kilcoltrim Seanie“ (8,2) auf den dritten Platz verwies. Unterm Strich seien die Geländeprüfungen „ein großer Erfolg“ gewesen, wie Hackauff vermeldete. Sie sollen daher künftig ein fester Bestandteil des Springturniers in Kerschlach sein.

In der sportlich gesehen hochwertigsten Prüfung, einer Springprüfung der Klasse S* mit Stechen, waren Markus Rudolph (RC Oberbeuren) und „Shakira 379“ nicht nur schnell, sondern auch die einzigen, die ohne Fehler durch den Parcours kamen. Somit war das Stechen hinfällig. Rang zwei belegte Veronika Meisinger (TG Rosenheim-Land) auf „Physalie“, gefolgt von Lena Götz (RC Kattersdorf-Regen) auf „A Princess ST“.

Die Mannschafts-Springprüfung der Klasse A** entschied das Team „Taufkirchen 1“ mit Sabine Hain, Jaqueline Gebhard, Korbinian Hain und Leopold Kühn zu seinen Gunsten. Die „4 tapferen Kerschlacher“ Maximilian Schmidt-Pauly, Nadine Weigerding, Carina Hanke und Frederike Lederer erreichten einen respektablen vierten Platz. In der Springprüfung der Klasse A** durfte sich Lokalmatador Schmidt-Pauly als Sieger feiern lassen.

Nicht nur der laut Hackauff „hervorragende Pferdesport“ sorgte für gute Stimmung bei Publikum und Reitern, sondern auch das Wetter. Abgesehen von heftigen Regenfällen zum Start, herrschte an den beiden folgenden Tagen strahlender Sonnenschein. „Es war spitzenmäßig“, urteilte Hackauff.

Info

Weiter geht es auf Kerschlach mit dem Dressurturnier von Freitag, 20., bis Sonntag, 22. Juli. Auf dem Programm stehen Prüfungen von der Pony-Führzügelklasse bis zu Dressurprüfungen der Klasse S**.

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