Erfolgreiches Trio: Franzl Freisl, Moritz Lautenbacher und Paolo Betti (von links) haben mit Eberfing in der Gauliga den Titel gewonnen.
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Erfolgreiches Trio: Franzl Freisl, Moritz Lautenbacher und Paolo Betti (von links) haben mit Eberfing in der Gauliga den Titel gewonnen .

Erfolge für Aufgelegt-Schützen des SV St. Hubertus

Doppelte Aufstiegsfreude in Eberfing

  • Stefan Schnürer
    vonStefan Schnürer
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Die Aufgelegt-Schützen aus Eberfing brachten die Saison noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie zu Ende - und das mit großem Erfolg. 

Eberfing– Die Sportschützen im Schützengau Weilheim hatten das Glück, dass sie ihre Wettkämpfe beendeten, ehe die Corona-Pandemie jeglichen sportlichen Wettbewerb zum Erliegen brachte. Besonders die Auflage-Schützen des SV St. Hubertus Eberfing dürften froh sein darüber, dass alle Rundenwettkämpfe im Gau vorschriftsmäßig beendet wurden. Der Verein schaffte mit beiden Mannschaften den Sprung in die nächsthöhere Wettkampfklasse.

Schießen: Erste Mannschaft des SV St. Hubertus Eberfing trotz Schwächephase am Ende Meister der Gauliga

Bei der Ersten Mannschaft derEberfinger mit Franz Freisl, Moritz Lautenbacher und Paolo Betti lief es in der Gauliga lange Zeit hervorragend. Vor allem in der Vorrunde war das Team „sehr überlegen“, wie Freisl berichtete. Folgerichtig gewann die Mannschaft alle vier Duelle. In der Rückrunde wurde es dann aber doch einmal eng. Betti, der Schütze an Position drei, „geriet in ein unerklärliches Formtief“, so der St.-Hubertus-Sprecher. Er betonte aber auch, dass dieses „bis zu Beginn der neuen Saison sicherlich überwunden sein wird“. Jedenfalls verloren die Eberfinger gegen die ZSG Oberhausen sowie gegen die SG Huglfing II. In diesem Fall konnte das St. Hubertus-Trio von Glück reden, dass es in der der Hinrunde so exzellent geschossen hatte. Am Ende waren Eberfing, Oberhausen und Huglfing II punktgleich (je 12:4), aufgrund des besten Ringschnitts ging der Titel schließlich an die St,-Hubertus-Schützen. Damit war der Weg frei für das Team in die Bezirksliga.

Schießen: Eberfing künftig mit Weilheim und Huglfing in der Bezirksliga

Die Eberfinger sind damit bereits die dritte Mannschaft aus dem Schützengau Weilheim, die künftig in der Bezirksliga anlegen wird. In dieser Liga gewann in der vergangenen Saison, die abgebrochen wurde, die FSG Weilheim verlustpunktfrei den Titel (10:0 Punkte), gefolgt von der SG Huglfing (6:2).

Das Team um den amtierenden deutschen Altersklassen-Mannschaftsmeister Franz Freisl, der die Runde mit 317,40 Ringen im Schnitt bester Schütze aller Aufgelegt-Klassen im Gau Weilheim war, wird auch in der Bezirksliga für Eberfing anlegen. Die St.-Hubertus-Schützen freuen sich aber auch über einen Neuzugang: „Durch eine glückliche Fügung“, wie Freisl es ausdrückt, verstärkte sich der Aufsteiger mit Josefine Berndt von der SG Huglfing, hinzu, „sodass einem erfolgreichen Abschneiden und Verbleib in der Bezirksliga hoffentlich nichts im Wege stehen dürfte“, so Freisl.

Schießen: Zweite Mannschaft aus Eberfing holt ganz souverän den Titel

Weitaus weniger um den Titel zittern musste die zweite Mannschaft der Eberfinger. Sie marschierte souverän durch die A-Klasse und gewann alle acht Kämpfe. Die nachfolgenden SG Polling und ASG Pähl hatten am Ende satte acht Punkte Rückstand auf den neuen Meister. In der kommenden Saison dürfen die Eberfinger in der Gauliga antreten. Einen Wermutstropfen im Freudenbecher gibt es

aber, denn mit Monika Witte, die nach Huglfing wechselt, verlässt die beste Schützin das Team. Dennoch herrscht im Eberfinger Lager die Zuversicht vor, dass mit dem neuen Ersatzschützen Hans Quaring-Hackl sowie den beiden Stammschützen Josef Mayr und Andreas Reiser die Klasse gehalten werden kann.

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