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Daumen hoch: Nach dem vierten Sieg nach sieben Wettkämpfen können die Luftpistolenschützen der SG Raisting dem Saisonfinale gelassen entgegensehen.  

Schießen: Luftpistole, 2. Bundesliga

SG Raisting kann langsam nach oben schauen

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Die Luftpistolenschützen der SG Raisting haben in der 2. Bundesliga einen weiteren Schritt Richtung „Klassenerhalt“ gemacht. Der Aufsteiger behielt gegen den SV Hubertus Hitzhofen mit 3:2 die Oberhand und festigte damit seine Position im Mittelfeld der Tabelle

Raisting– Mittlerweile hat das Team vom Ammersee 8:6 Punkte auf seinem Konto kann den Blick eher nach oben werfen. Platz zwei, den im Moment die FSG Hilpoltstein belegt, ist nur zwei Punkte entfernt. „Es war auch etwas Glück dabei“, berichtete Dirk Munker. Der Kapitän der SG räumte ein, dass die Auseinandersetzung mit den ausrichtenden Hitzhofenern am seidenen Faden gehangen habe.

Munker und seine Mitstreiter hatten einen durchwachsenen Tag erwischt. Keiner aus dem Raistinger Quintett schaffte es, die Marke von 370 Ringen zu erreichen. Da es dem Gegner jedoch bis auf eine einzige Ausnahme nicht besser erging, war der Wettkampf bis zum Schluss spannend. So sehr sich Thomas Flakus an Nummer eins auch bemühte, es lief nicht richtig rund für ihn. Der ehemalige Bernrieder arbeitete sich auf 367 Zähler, die fast zum Sieg gereicht hätten. Als sein Widerpart Paul Fröhlich den Stand verließ, hatte er einen Ring mehr geschossen. Der Punkt ging genauso an Hitzhofen wie das Duell an Nummer drei. Munker ließ zwar nicht locker, aber der Kapitän ging mit einem großen Handicap in die Auseinandersetzung. „Ich kämpfe immer noch mit meinem Tennisellenbogen.“ Er bat er um Entschuldigung für seine Leistung von 364 Ringen. Ihm war aber auch bewusst gewesen, „dass ich vermutlich auch normal wenig Chancen gehabt hätte“. Seine Gegnerin Andrea Heckner hatte einen Sahnetag erwischt und ließ ihm mit ihrer hervorragenden Leistung (379) keine Chance.

Die Schützengilde musste kräftig aufholen, um das Duell noch zu gewinnen. Philipp Mößmer sah sich von Lisa Schaidt vor keine allzu große Herausforderung gestellt. Seine 368 Ringe reichten locker aus, um sich an Position zwei gegen seine Rivalin (361) durchzusetzen. Leichtes Spiel hatte auch Helmut Weichart an Position fünf. Zwar kann der Jüngste im Team ganz andere Ergebnisse schießen als seine 363 Zähler, aber er musste gegen Laura Schaidt (353) erst gar nicht an seine Leistungsgrenze gehen. Der dritte und entscheidende Punkt war dann reine Nervensache. Ulrich Kranz schoss an Nummer vier für seine Verhältnisse bescheidene 362 Ringe. Diese Ausbeute genügte jedoch, um Bernd Göltl (360) in Schach zu halten. Damit hatten die Raistinger den Gesamtsieg eingefahren und sich eine gute Ausgangsbasis für die letzten vier Wettkämpfe verschafft.

Seinen nächsten Einsatz hat das Raistinger Luftpistolenteam am Sonntag, 9. Dezember, und zwar wieder im Schützenheim des SV Hubertus Hitzhofen (nördlich von Ingolstadt). Gegner sind dann der Tabellenzweite Hilpoltstein (12.30 Uhr) sowie der Vorletzte, die SSG Dynamit Fürth II (14.45 Uhr).

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