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SG Wilzhofen bejubelt historischen Erfolg

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Von: Paul Hopp

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Sie machten den Aufstieg perfekt: (v.l.) Raphael Schwarz, Dieter Protz, Tabea Heinrich und Johannes Ulbrich gewannen den Relegationswettkampf. Foto: SG Wilzhofen
Sie machten den Aufstieg perfekt: (v.l.) Raphael Schwarz, Dieter Protz, Tabea Heinrich und Johannes Ulbrich gewannen den Relegationswettkampf. © SG Wilzhofen

Wilzhofen - Die Luftgewehr-Mannschaft der SG Wilzhofen schaffte durch den Sieg in Relegation gegen Gachenbach den Bezirksliga-Aufstieg.

Sein letzter Wettkampf für seine Mannschaft war auch sein wichtigster. Mit einer tadellosen Leistung führte Johannes Ulbrich die Luftgwehrschützen des SG Wilzhofen in die Bezirksliga. Seine 392 Ringe trugen maßgeblich zum Sieg in der Relegation über Hubertus Gachenbach bei. „Das ist der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte“, bejubelte Alois Ulbrich den Aufstieg seines Teams, den erst der Rückzug der HSG München aus der Bezirksliga ermöglichte. So wurde im Nachhinein ein Aufstiegsplatz frei.

In der kommenden Saison schießt Johannes Ulbrich aber für die FSG Dießen – ein logischer Schritt. „Wenn er so ein Niveau hat, muss er schauen, dass er weiterkommt“, stellte Alois Ulbrich klar. Der Youngster steht vor dem Sprung in den C-Kader der deutschen Nationalmannschaft und muss einfach die Möglichkeit nutzen, im nächsten Jahr in der Bayernliga zu schießen. Diesen Schritt wollte niemand im Verein dem 17-Jährigen verbauen, zumal auch schon sein jüngerer Bruder Maximilian seit einem Jahr für die Königlich-Privilegierten anlegt.

In Wilzhofen sind sie sich aber sicher, dass sie den Verlust des Teenagers kompensieren können. In der kommenden Saison treffen die Wilzhofener auf Gegner wie Bernried, Starnberg und Dießen II und sind überzeugt, mithalten zu können. „Ohne ihn sind es zwar einige Ringe weniger, aber der Klassenerhalt dürfte drin sein“, ist der Chef der Schützengesellschaft überzeugt. In den vergangenen Jahren hat er eine ambitionierte Mannschaft aufgebaut, die fünf Mal in Serie aufgestiegen ist. Es ist nach wie vor ein sehr junges Team, das in Zukunft durch die 15-jährige Teresa Bartl verstärkt wird, die im Schnitt auf 378 Ringe kommt. Denn die Senioren Alois Ulbrich (50) und Rosmarie Sedlmayer (51), die ebenfalls zur erfolgreichen Mannschaft gehören, wollen der Jugend den Vortritt lassen.

Beim Aufstiegskampf in Eching war Dieter Protz mit seinen 46 Lenzen der mit Abstand älteste Wilzhofener. Mit seinen 378 Ringen war er der SG-Schütze mit der geringsten Ausbeute. Aber er erwirtschaftete damit einen Vorsprung von vier Zählern auf Gachenbachs Nummer vier, Julia Fröhlich (374). Auch der 16-jährige Raphael Schwarz (379) konnte gegenüber Andrea Engels (376) Boden gut machen. Diesen Vorsprung verteidigte Tabea Heinrich, die mit ihren 15 Jahren die Jüngste im Team ist. Mit 385 Ringen kam sie auf dieselbe Ausbeute wie Simone Angermeier. Damit war der Aufstieg fast schon so gut wie beschlossen. Selbst die 389 Zähler von Veronika Kothmair brachten die Wilzhofener nicht mehr in Gefahr, denn Johannes Ulbrich setzte mit seiner Bilanz (392) noch Einen drauf. Mit 1534 Ringen hatten die Wilzhofener zehn Zähler mehr als der Gegner auf dem Konto.

Text: Christian Heinrich

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