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Dreimal Seeshaupt, einmal Schongau: Die besten vier Frauen im Kreis „Zugspitze“ im Sprint waren (v.l.) Petra Heinfling (2. Platz), Carola Waitz (1. Platz), Andrea Lindner (3. Platz) und Nicola Dreer (4. Platz). 

Kegeln

Seeshaupter Frauen dominieren im Sprint

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Die Kegel-Disziplin „Sprint“ hält viel Spannung parat. Das war auch bei den Kreismeisterschaften der Frauen so. Dort war der FC Seeshaupt dominierend.

Landkreis – Die Disziplin „Sprint“ (2 x 20 Wurf) ist noch relativ neu. Zum vierten Mal wurden in diesem Jahr Meister im Kegelkreis „Zugspitze“ (umfasst Teams aus vier Landkreisen) ermittelt. Die Frauen des FC Seeshaupt beherrschen den Wettkampf bestens. Zum dritten Mal holte eine FC-Spielerin die Goldmedaille. Diesmal war es Carola Waitz, die den Titel gewann. Sie gewann das Duell gegen ihre Teamkollegin und Vorjahressiegerin, Petra Maria Heinfling, mit 2:0 Sätzen.

Das Finale verlief, was die Holzzahlen anbelangt, nicht auf absolutem Top-Niveau. Aber dafür war die Begegnung sehr spannend. Den ersten Satz gewann Waitz mit zwei Holz Vorsprung (83:81), den zweiten Durchgang entschied sie auch nur knapp für sich (86:81). Auffällig: In beiden Sätzen hatten Waitz und Heinfling im Abräumen jeweils die gleiche Holzzahl erzielt.

Die Seeshaupterinnen hatten sogar die Chance auf alle drei Medaillen, denn im Duell um Bronze war Nicole Dreer mit von der Partie. Doch die FC-Akteurin hatte am Ende das Nachsehen gegen Andrea Lindner (Schwarz-Gelb Schongau). Nachdem es nach den zwei Sätzen 1:1 stand, musste die Entscheidung im „sudden victory“ fallen. Dort setzte sich Lindner mit 20:17 durch.

Letztlich konnten alle Spielerinnen, die das Viertelfinale erreicht hatten, zufrieden sein. Denn sie haben sich für die oberbayerische Meisterschaft qualifiziert, die im kommenden Jahr im April (Ort steht noch nicht fest) ausgetragen wird. Den Einzug in die runde der besten Acht hatten neben den vier genannten Spielerinnen noch Stefanie Stoller (TSV Peißenberg), Anneliese Gebhard (TSV Peißenberg), Yvonne Nowak (FC Seeshaupt) und Elisabeth Schwinghammer (Frischauf Weilheim) geschafft. Stoller unterlag dabei in der Neuauflage des Finales des Vorjahres gegen Heinfling mit 0:2 Sätzen. Die Peißenbergerin hatte aber in der Qualifikation bewiesen, dass ihr das Format mit zwei verkürzten Sätzen liegt. Die als amtierende Vizemeisterin angetretene Stoller erzielte mit 201 Holz (74 im Abräumen) das mit Abstand beste Resultat. Die besten 16 von insgesamt 18 Spielerinnen kamen schließlich in die K.o.-Phase.

In der ersten Runde ging es in zwei Partien in den „sudden victory“. Dabei setzte sich Heinfling gegen Sabine Fichtl (Schwarz-Gelb Schongau) mit 20:15 durch. Im zweiten Fall hatte im Seeshaupt-internen Duell sowohl Wilma Wörle als auch Yvonne Nowak je einen Satz gewonnen. Im „sudden victory“ hatte dann Nowak mit 23:20 das bessere Ende für sich. Ein Highlight im Achtelfinale war noch die Begegnung zwischen der späteren Dritten, Andrea Lindner (Schwarz-Gelb Schongau) und Michaela Sepp (Frischauf Weilheim): Beide zeigten Kegeln auf hohem Niveau. Lindner erzielte 201 Holz, Sepp kam auf 182 Holz. Die SG-Spielerin hatte in beiden Sätzen die Nase vorn und gewann so mit 2:0.

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