Störung verursacht Verspätungen auf der Linie S7

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Die Sieger der Wertungsklassen: (knieend von links) Bernd Freyenberg, Timo Freyenberg, Thomas Herbelßheimer, Markus Mooser, Leopold Köckeis, (hi.v.l.) Lilli Herbelßheimer, Heinrich Hasenfratz, Anuk Fitger, Wolfgang Seidel, Kirsten Reiser, Daniel Schwarzmeier, Beatrice Hartmann, Andrea Korbonits, Bernhard Budik, Andreas Müller und Alwin Hoefelmayr. 

Segeln

„St. Heinrich Cup“ als Geduldsprobe

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Die Regatta um den „St. Heinrich Cup“ war diesmal eine besondere Herausforderung. Und das lag an den schwierigen Windverhältnissen.

Landkreis – Der Starnberger See ist beileibe kein einfaches Segelrevier. Das mussten die Teilnehmer an der Regatta des Yachtclubs St. Heinrich um den „St. Heinrich-Cup“ erfahren. Der schwache Wind stellte die Segler auf den 22 Einrumpfbooten und sieben Katamaranen „auf eine ordentliche Geduldsprobe“, so Schriftführer Thomas Herbelßheimer. Die Wettfahrtleitung um den Club-Vorsitzenden Markus Mooser war sogar zu einer Bahnverkürzung gezwungen. Trotz der komplizierten Windverhältnisse waren die Verantwortlichen mit dem Verlauf der Regatta, die zur Starnberger-See-Meisterschaft zählt, zufrieden. „Nächstes Jahr haben wir sicherlich wieder mehr Wind“, sagte Mooser.

Andreas Müller (Yachtclub Seeshaupt) auf seiner „Streamline“ ging nach etwa zweieinhalb Stunden als „First Ship Home“ als Erster durchs Ziel. Dieses war von der eigentlichen Zieltonne vor Seeshaupt an die Kurstonne vor dem Teehaus südlich von Bernried verlegt worden. Der Dreieckskurs wurde nicht wie vorgesehen dreimal, sondern nur eineinhalb Mal umrundent. Bis der letzte Teilnehmer das Ziel erreicht hatte, vergingen wegen der zeitweisen totalen Flaute noch fast drei weitere Stunden. Den Gesamtsieg nach der so genannten berechneten Zeit (unter Berücksichtigung der indivuellen Yardstickzahl der unterschiedlichen Bootstypen) holte Michael Korbonits (Yachtclub Seeshaupt) und seine Crew auf einer „FUN OD“. Zweiter wurde mit knapp fünf Minuten Rückstand Bernhard Budik (Segelverein Oberland) auf einer „Surprise“. Auf dem dritten Platz landete Leopold Köckeis (Yachtclub Seeshaupt) auf einer „FUN OD“.

Bei den Katamaranen gab es einen Dreifachsieg für den gastgebenden Yachtclub St. Heinrich: Es gewann Thomas Herbelßheimer (auf einem „Hobie Tiger“) vor Bernd Freyenberg („Hobie Fox“) und Kirsten Reiser („Hobie 16“). Der bisherige Asam-Preis für Katamarane wird ab 2017 in Gedenken an den langjährigen Teilnehmer und vierfachen Gewinner des Wanderpreises, in Roman-Strobl-Preis umbenannt. 

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