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Seeshaupter Youngster überraschen bei H-Boot-Regatta

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Von: Paul Hopp

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Holten den Thomas-Munk-Gedächtnispokal: (v.l.) Lasse und Finn Kenter sowie Philipp Frieß und und Merlin Gnutzmann, die für den FC Seeshaupt starteten. © Privat

Da staunten die Konkurrenten nicht schlecht: Bei der H-Boot-Regatta am Ammersee dominierte ein junges Team aus Seeshaupt das Geschehen - und holte sich am Ende prompt den Wanderpokal.

Seeshaupt – Sie waren die Jüngsten und am Ende auch die Erfolgreichsten: Die Brüder Finn und Lasse Kenter haben zusammen mit Philipp Frieß und Merlin Gnutzmann die „Thomas-Munk-Regatta“ für H-Boote auf dem Ammersee gewonnen. Mit dem Erfolg der Youngster, keiner des Quartetts ist älter als 20 Jahre, hatten auch die Veranstalter vom Herrschinger Segelclub nicht gerechnet. Sie sprachen nach der Regatta denn auch von „Überraschungssiegern“. Laut einer Mitteilung ist das FCS-Quartett die deutschlandweit jüngste H-Boot-Crew.

Das H-Boot (8,28 Meter lang/2,18 Meter breit) ist in Europa die größte nichtolympische Kielbootklasse. Das Boot wurde 1967 vom Finnen Hans Groop konstruiert; vom Vornamen des Entwerfers leitet sich auch das „H“ in der Bezeichnung ab. Bei der Regatta am Ammersee gingen 24 derartige Boote an den Start.

H-Boot: Seeshaupter Crew mit super Start 

Am ersten Tag wurden bei Winden von 9 bis 10 Knoten (rund 18 km/h) vier Wettfahrten gesegelt. Die vier Seeshaupter trumpften in den ersten beiden Wettfahrten schon auf und holten sich jeweils den ersten Platz. In der dritten Wettfahrt „verschliefen sie den Start“, heißt es in einer Mitteilung. Mehr als der achte Platz war somit nicht drin. Die vierte Wettfahrt beendete das FCS-Quartett auf dem vierten Rang. In der Gesamtwertung lagen die Seeshaupter an der ersten Stelle.

Am Sonntag stand noch eine Fahrt auf dem Programm. Bei einer Windstärke von zwei Beaufort liefen die Boote aus. Den Seeshauptern gelang ein guter Start, am Ende der ersten Runde lagen sie auf dem vierten Platz. Danach schlief der Wind ein, die Wettfahrt musste abgebrochen werden. Das Quartett stand somit als Sieger fest – und freute sich riesig über den Erfolg. Während Finn und Lasse Kenter schon über reichlich Segelregatta-Erfahrung verfügen, sind Frieß und Gnutzmann noch Neulinge. „Die Stärke des Teams ist der Zusammenhalt. Sie treiben gemeinsam Sport und sind seit ihrer Schulzeit befreundet“, so eine Mitteilung. Das nächste Ziel steht: Anfang August wollen die vier bei der H-Boot-WM in Medemblick/Niederlande starten. Die Kenter-Brüder sind im „420er“ schon bei Europa- und Weltmeisterschaften gestartet. 

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