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Die Nummer eins im Sprint-Rennen: Carla Hahn (Mi.) aus Sindelsdorf siegte bei der Nachwuchs-EM, die im Aostatal ausgetragen wurde.

Mountainbike

Carla Hahn bejubelt ihren bislang größten Mountainbike-Erfolg

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Sie spürte schon eine heraufziehende Erkältung, ließ sich davon aber nicht verunsichern: Bei der Nachwuchs-EM im Mountainbikefahren feierte Carla Hahn ihren bislang größten Erfolg.

Sindelsdorf – Jubel bei Carla Hahn, Enttäuschung bei Jakob Duckeck: Die Jugend-Europameisterschaft der Mountainbikefahrer in Pila (Italien) lief für die Nachwuchsathleten aus dem Landkreis, die beide für den TSV Benediktbeuern-Bichl starten, gänzlich unterschiedlich.

Die 14-jährige Sindelsdorferin Hahn feierte bei den Titelkämpfen den bislang größten Erfolg ihrer Laufbahn. Zum Auftakt gewann sie das Zeitfahren der U-14-Mädchen mit großem Vorsprung. Die Platzierungen dort dienten als Qualifying für das Sprint-Rennen und den abschließenden Cross-Country-Wettbewerb. Obendrein gab es noch eine Team-Staffel.

In der Staffel machten sich bei Hahn „schon erste Anzeichen eines Infekts bemerkbar“, heißt es in einer Mitteilung. Nach ihrer Runde kam die Sindelsdorferin entkräftet ins Ziel. Mit Fabian Buck und Nils Schmidt (beide fahren wie Hahn fürs Team „Lexware“) landete sie auf dem vierten Platz. Zu Bronze fehlten knapp zwei Sekunden.

Carla Hahn: Zum EM-Auftakt Schnellste im Zeitfahren  

Im Sprint, der als Eliminationsrennen ausgetragen wurde, erreichte Hahn nach souverän gewonnenem Viertel- und Halbfinale den Endlauf. Dort setzte sie sich vom Start weg an die Spitze und ließ keine Fahrerin mehr passieren. Überglücklich fuhr sie als U-15-Europameisterin ins Ziel. Die weiteren Medaillen gingen an Terezia Ciriakova (Slowakei) und Lisa Kristine Jorde (Norwegen). Da Hahn gesundheitlich etwas angeschlagen war, verzichtete sie sicherheitshalber auf das abschließende Cross-Country-Rennen. „Gesundheit geht vor“, so der TSV.

Der Penzberger Jakob Duckeck hatte bei der EM im Aostatal Pech: Im Zeitfahren setzte nach ungefähr 70 Startern Regen ein, der die Strecke aufweichte. Die Fahrer, die in dieser Phase starteten, hatten keine Chance mehr auf Spitzenzeiten. Zu ihnen gehörte Duckeck, der lediglich den 135. Platz unter 220 Teilnehmern belegte.

Jakob Duckeck: Pech mit einsetzendem Regen 

Mit Ben Rech (Holzkirchen) und Andrea Kravanja (TSV Benediktbeuern-Bichl) landete er in der U-17-Staffel auf dem 27. Platz unter 101 Teams. Kravanja wurde mehrfach ausgebremst und handelte sich einen Rückstand ein. Rech und Duckeck überholten danach viele Fahrer, ein noch besseres Resultat war aber nicht mehr drin. Im Cross-Country musste der Penzberger weit hinten starten. Als er während der ersten Runde noch gesundheitliche Probleme bekam, gab er das Rennen auf. 

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