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Erfolgreiches Senioren-Team: (von links) Klaus Hartstein, Gerhard Resenberger, Thomas Koitsch und Alois Eichner bei der DM in Ruhpolding.

Ski alpin

Resenberger rast zu zwei DM-Titeln

  • Paul Hopp
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Erfolgreich sind die Senioren-Skirennläufer des SC Penzberg. Bei der DM gab es zwei Titel, bei der europaweiten Masters-Serie Top-Ten-Plätze.

Penzberg – Zur deutschen Seniorenmeisterschaft reisten die Skirennläufer des SC Penzberg mit viel Zuversicht an. Und zwar „aufgrund der guten Ergebnisse in der laufenden Saison“, so Thomas Koitsch. Am Ende der Wettkämpfe in Ruhpolding mit rund 150 Teilnehmern standen immerhin zwei Titel und ein dritter Platz zu Buche. Für die Goldmedaillen sorgte jeweils Gerhard Resenberger (Jg. 1956).

Am ersten Wettkampftag überzeugte der ehemalige Vereinschef im Super-G, der auf einer 990 Meter langen Piste und in zwei Durchgängen ausgetragen wurde. Mit 1:44,29 Minuten gewann Resenberger die Klasse B-7 und schaffte die drittbeste Zeit aller Athleten über 55 Jahre. Auch im Riesenslalom war der Penzberger nicht zu schlagen: Mit 24 Hundertstel Vorsprung auf Anton Mayer (TSV Seeg) gewann er seine Altersklasse. Nur im Slalom hatte Resenberger kein Glück, da fädelte er im ersten Durchgang ein. Der Kurs war „sehr anspruchsvoll, einer DM würdig“, so der SC in einer Mitteilung.

Thomas Koitsch (Jg. 1970) haderte zunächst mit seiner Leistung im Super-G, die ihm lediglich den achten Rang bescherte. Im Riesenslalom schied er aus, ließ sich davon aber nicht entmutigen: Im Slalom fuhr er mit einem couragierten Auftritt von Platz vier auf den Bronzerang vor. Klaus Hartstein (Jg. 1958) war – wie Koitsch – mit Rang acht im Super-G nicht zufrieden. Den Riesenslalom beendete er als Neunter, im Slalom schied Hartstein in Durchgang zwei nach einem Einfädler aus.

Ältester SC-Athlet bei der DM war Alois Eichner (Jg. 1951). Im Super-G belegte er nach soliden Läufen den neunten Platz unter 13 Fahrern. Im Riesenslalom wurde er Elfter, im Slalom fuhr er auf den sechsten Rang. „Unterm Strich war es eine tolle Veranstaltung“, berichtete Koitsch.

Ein wenig Weltcup-Atmosphäre durften die SC-Fahrer in der Woche davor bei der Masters-Serie genießen. Die Rennen in Cortina d’Ampezzo ging auf der Piste vonstatten, auf der die Frauen ihre berühmte Abfahrt bestreiten. Der Super-G, „bei dem sich die Rennläufer schon überwinden mussten“, so Koitsch, startete direkt unterhalb des Tofana-Schusses. Die vier SC-Fahrer zogen sich im internationalen Teilnehmerfeld achtbar aus der Affäre. Im Super-G belegten Klaus Bergmann (17. Rang), Gerhard Resenberger (15.) und Klaus Hartstein (31.) Mittelfeldplätze. Thomas Koitsch schaffte es in seiner Klasse als Neunter unter 23 Startern gar in die Top Ten.

Beim Riesenslalom-Wettbewerb herrschten aufgrund warmer Witterung schwierige Verhältnisse. Bergmann schied nach beherzter Fahrt kurz vorm Ziel aus. Resenberger (17.), Hartstein (27.) und Koitsch (11.) schafften eine Platzierung. Zwei Top-Resultate erreichten die Penzberger beim abschließenden Slalom: Dort überzeugten Hartstein und Resenberger jeweils als Achte. Hartstein lag nach dem Ende der zwei Durchgänge auf dem 16. Platz. Koitsch musste vorzeitig abreisen und konnte den Slalom nicht mehr fahren.

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