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Die Top Drei bei den Männern: (v.l.) Stefan Brunnlehner (3. Platz), Alois Kriesmair (1. Platz) und Michael Heinfling (2. Platz). 
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Die Besten bei den Frauen: (v.l.) Petra Heinfling (2. Platz), Sabrina Kießlich (1. Platz 1) und Ramona Wasmaier (3. Platz).

Kegeln

Der Sportwart holt den Oberbayern-Titel

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Die Serie an Top-Ergebnissen der Kegler auf Bezirksebene geht weiter: Auch bei der oberbayerischen Meisterschaft im Sprint gab es wieder Edelmetall. 

Landkreis – Die Disziplin „Sprint“ ist noch relativ neu. Die Kegler treten dabei über 2 x 20 Wurf kombiniert (Volle/Abräumen) an. Im „Kegelkreis Zugspitze“ gibt es dafür aber schon ein paar „Spezialisten“, die sich immer wieder bei derartigen Wettkämpfen hervortun. Dazu zählt ganz klar der Sportwart des Kreises, Alois Kriesmair. Der Forster, der für den Bezirksoberligisten KSV „Gut Holz“ Peißenberg spielt, hat zum wiederholten Mal im Bezirk eine Medaille geholt. Nach Bronze im vergangenen Jahr durfte er sich diesmal sogar als Goldmedaillengewinner feiern lassen. Im Finale in Burghausen setzte er sich gegen einen weiteren Kegler aus dem Landkreis, Michael Heinfling junior vom FC Seeshaupt, mit 2:0 Sätzen durch. Den ersten Satz gewann Kriesmair mit 100:91 Holz. Im zweiten Durchgang lag der KSV-Spieler nach dem Spiel in die Vollen mit 13 Punkten zurück, doch mit dem deutlich besseren Ergebnis beim Abräumen holte sich Kriesmair auch den zweiten Satz (95:86). Bei Satz-Gleichstand hätte der „sudden victory“ (drei Würfe in die Vollen) entscheiden müssen. Bronze ging an Lokalmatador Stefan Brunnlehner (SV Wacker Burghausen), der das Spiel um Platz drei mit 2:0 gegen Andre Pollmer (SV-DJK Kolbermoor) gewann. Die Top Drei qualifizierten sich für die bayerische Meisterschaft am 12./13. Mai.

Aus dem „Zugspitze“-Kreis hatten es zwei weitere Kegler ins Viertelfinale geschafft. Erich Liebl (Frischauf Weilheim), der Zweitbeste der Qualifikation (in ihr wurden die Paarungen für die K.o.-Duelle ermittelt), verlor in der Runde der letzten Acht mit 0:2 gegen Kriesmair. Thomas Feuchtinger (Schwarz-Gelb Schongau) zog knapp gegen den späteren Dritten Brunnlehner den Kürzeren. Im „sudden victory“ verlor er mit 15:20 Holz.

Bei den Frauen gewann Petra Maria Heinfling (FC Seeshaupt) ihre zweite Medaille auf Bezirksebene. Im Vorjahr hatte sie Bronze geholt, diesmal sprang für sie Silber heraus. Im Finale gegen Sabrina Kießlich (SV Wacker Burghausen) verlor sie nach einem spannenden Duell mit 0:2 Sätzen. Beim Abräumen lagen beide Keglerinnen bis auf ein Holz gleichauf, den Unterschied machte letztlich das Spiel in die Vollen.

Heinfling darf aber dennoch zufrieden sein: Genau wie die Siegerin und die Dritte, Ramona Wasmaier (SV Mehring), darf sie zur Bayerischen fahren. Im Kreis „Zugspitze“ hatte Heinfling heuer den Titel geholt (wir berichteten). Bei der Bezirksmeisterschaft, die in Schongau ausgetragen wurde, bewies Heinfling in den K.o.-Runden zweimal Nervenstärke. In der ersten Runde und im Viertelfinale gewann sie jeweils im „sudden victory“, und zwar gegen Heike Müller von Schwarz-Gelb Schongau und danach gegen Edeltraud Kerscher vom SV Wacker Burghausen. Immerhin ins Viertelfinale kam Anni Lutz; die Spielerin von Schwarz-Gelb Schongau musste sich dort aber der späteren Bezirksmeisterin Kießlich mit 0:2 Sätzen geschlagen geben.

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