Optimistisch: Max Nagl (hier am Rande der ADAC-MX-Masters) will beim MXoN vorn mitmischen.
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Optimistisch: Max Nagl (hier am Rande der ADAC-MX-Masters) will beim MXoN vorn mitmischen.

MOTOCROSS

Max Nagl startet wieder Start für Deutschland

  • Paul Hopp
    VonPaul Hopp
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Der Routinier ist wieder dabei: Max Nagl startet einmal mehr beim „Motocross of Nations“ (MXoN), der Team-Weltmeisterschaft. Dort hat er die gleiche Startnummer wie 2012, als ihm und dem Team eine Sensation gelang.

Weilheim – Der Routinier ist wieder dabei: Max Nagl startet einmal mehr beim „Motocross of Nations“ (MXoN), der Team-Weltmeisterschaft. Der Weilheimer gehört zum Kader, den der Deutsche Motorsportbund für das Event am kommenden Wochenende in Mantova (Italien) nominiert hat. Neben dem 34-jährigen „Husqvarna“-Piloten, der in der MX1-Klasse antritt, sind Simon Längenfelder (MX2) und WM-Protagonist Henry Jacobi (Open) aufgeboten.

„Ich bin stolz, das Team Germany repräsentieren zu dürfen“, teilte Nagl mit. Er fühle sich ganz gut, „aber da ich in diesem Jahr keine WM-Läufe gefahren bin, weiß ich natürlich nicht genau, wo ich stehe“, sagte der Weilheimer dem Fachportal „Speedweek“. Konkurrenzfähig ist Nagl auf alle Fälle, denn er mischte in der mit WM-Fahrern besetzten „ADAC MX-Masters“-Serie ganz vorn mit.

Nagl ist Gesamtdritter bei den ADAC-MX-Masters

Die Saison ist mittlerweile beendet. Nagl belegte in der Gesamtwertung den dritten Platz (256 Punkte) hinter dem Franzosen Jordi Tixier (287) und Tom Koch (260). Beim Finale in Reutlingen glänzte Nagl mit drei Laufsiegen und dem Gewinn der Tageswertung. In Fürstlich Drehna (Brandenburg) hatte er noch mit den Nachwirkungen einer Rippenverletzung zu kämpfen. Die hatte dafür gesorgt, dass er das dritte MX-Masters der Saison, in Dreetz, sausen lassen musste.

Beim „Motocross of Nations“ sind die Deutschen in der Außenseiterrolle. Amtierende Team-Weltmeister sind die Niederlande, die 2019 (bei der bis dato letzten Austragung des Events) vor Belgien und Großbritannien gewannen. Nagl startete 2018 letztmals beim MXoN: In den USA wurde er in seinen Rennen Sechster und Elfter, das deutsche Team landete auf dem neunten Rang. 2012 sorgte der Weilheimer mit Ken Roczen und Marcus Schiffer für eine Sensation, als er erstmals die Chamberlain-Trophy für Deutschland gewann. Als Teammanager war seinerzeit Hubert Nagl dabei. Damals trug Max Nagl die Startnummer 19 – dieselbe Nummer hat er nun auch in Mantova.

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