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Freuen sich über ihren überraschenden Aufstieg: die Stockschützen des EC Antdorf mit (von links) Johann Grübler, Leonhard Zisler, Martin Luidl, Martin Lackinger und Andreas Luidl. 

Stockschießen

EC Antdorf steigt in 2. Bundesliga auf

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Ursprünglich hatten sich die Stockschützen des EC Antdorf in der Bayernliliga den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Dann aber starteten sie einen Höhenflug, am Ende waren sie in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Antdorf – „Wir sind fast ein bisschen überrumpelt. Das war nicht zu erwarten“, berichtete Martin Luidl. Der Stockschütze des EC Antdorf kann es immer noch nicht so recht glauben, dass er und seine Mannschaftskameraden Johann Grübler, Leonhard Zisler, Martin Lackinger und Andreas Luidl künftig in der 2. Bundesliga spielen werden. Verglichen mit dem Ergebnis des Vorjahres, kommt dieser Aufstieg wahrlich einer Sensation gleich. Beim Bayernliga-Wettkampf 2018 erreichten die Antdorfer unter 28 Team den 16. Platz.

Beim Turnier im Eisstadion des ESV Buchloe wurde aber schon sehr bald deutlich, dass die Antdorfer diesmal ein heißer Anwärter auf einen der vier Aufstiegsplätze sein würden. Das EC-Quintett erwischte einen Superstart, und am Ende des ersten Wettkampftages grüßte das Antdorfer Team von der Tabellenspitze.

Nicht mehr ganz so rund lief es am folgenden Tag. Der EC erwischte ein schweres Startprogramm. In den ersten fünf Partien hatten es die Antdorfer fast ausschließlich mit direkten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg zu tun. Nach drei Niederlagen und lediglich zwei Siegen war der Vorsprung auf die Konkurrenz geschrumpft. Pech hatten die Antdorfer vor allem im Duell gegen den späteren Mitaufsteiger EC Irging-Simbach, das knapp mit 9:11 verloren ging. Laut Martin Luidl hatte seine Mannschaft aber auch Glück: „Immer wenn wir einen Dämpfer erhalten haben, hat auch die Konkurrenz Federn gelassen.“

Als der EC kurz vor Ende des Wettbewerbs jedoch gegen die Kellerkinder Daglfing und Peiting III den Kürzeren zog, kamen bei Luidl Zweifel auf, ob es mit dem Aufstieg noch klappen würde. Diese Zweifel begleiteten Luidl auch noch, nachdem er und seine Antdorfer Mitstreiter das letzte Duell gegen Truchtlaching-Seeon deutlich gewonnen hatten und die ersten Gratulanten bereits vorstellig wurden. Kurz danach aber hatten es die EC-Stockschützen Schwarz auf Weiß: Sie belegten in der Endabrechnung Platz drei, damit waren der Aufstieg und der mutmaßlich größte Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt. Der Aufstieg war im Übrigen sehr hart umkämpft. Die Differenz zwischen Platz zwei und acht betrug lediglich zwei Punkte. Pech hatte der TSV Kühbach II: Er war am Ende punktgleich mit den Aufsteigern Irging-Simbach, Antdorf und Osterreinen. Aufgrund der Stocknote belegten die Kühbacher am Ende nur Rang fünf. Damit hatten sie den Sprung in die 2. Bundesliga verpasst. Überlegen Meister wurde der EC Feldkirchen.

Weitaus schlechter als den Antdorfern erging es den anderen beiden Vertretern aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Der SV Bernried belegte lediglich Rang 26, einen Platz dahinter ist der TSV Peiting III zu finden. Beide steigen damit aus der Bayernliga ab

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