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Sieht einfach aus, ist es aber nicht: Speerwerfen zählt zu den technisch anspruchsvollsten Disziplinen. Tim Osenberg (hier ein Archivfoto) gewann in Zorneding mit 55,43 Metern. 

Leichtathletik

Speerwerfer Osenberg schon früh in Form

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Speerwerfen ist mit die komplizierteste Disziplin in der Leichtathletik. Tim Osenberg beherrscht sie recht gut, das zeigte er nun in Zorneding.

Peißenberg – Der landesoffene Werfertag in Zorneding „ist eine Institution der bayerischen Leichtathletik“, sagt Martin Hermann, 2. Abteilungsleiter der Peißenberger Leichtathleten. Auch in diesem Jahr nutzten Diskus-, Hammer- und Speerwerfer sowie Kugelstoßer aller Altersklassen die Veranstaltung für eine erste Standortbestimmung. Der Peißenberger Tim Osenberg sorgte in Zorneding im Speerwerfen gleich einmal für Furore. Mit der Weite von 55,43 Metern gewann er den Wettbewerb der U-23.

Gleich im ersten Wurf zeigte der 20-Jährige vom TSV Peißenberg den Konkurrenten, dass er sich für heuer einiges vorgenommen hatte. Die 55,43 Meter stellen das drittbeste Wettkampfresultat seiner Laufbahn dar. „Und das im April, das war schon recht erfreulich. Letztes Jahr bin ich mit fast vier Metern weniger in die Freiluftsaison gestartet“, sagte Osenberg. Im zweiten Versuch (54,68 Meter) bestätigte er die Weite. Am Ende waren vier seiner sechs Versuche jenseits der 50-Meter-Marke gelandet. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten in seiner Altersklasse, Ruben Mayer (LG Sempt), betrug knapp zehn Meter. Mit seinem Resultat hätte Osenberg in Zorneding auch bei den Männern gewonnen. Dort siegte Benjamin Thomsen (LG Stadtwerke München) mit 55,09 Metern. Sowohl die U-23 als auch die Männer werfen einen 800-Gramm-Speer. 

Tim Osenbergs Ziele für die nähere Zukunft: „Gesund bleiben, schmerzfrei sein und jeden Wettkampf mitnehmen.“ Zu den Jahreshöhepunkten im Sommer will er dann in Bestform sein. 2017 hatte der Peißenberger den bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften zwei Medaillen geholt: Bei den Männern gewann er Bronze (mit 57,53 Metern), bei den Junioren Silber (mit 56,67 Metern).  

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