+
Sie wollen in der Oberbayernliga wieder angreifen: die Tischtennis-Spieler des TSV Hohenpeißenberg mit (v.l.) Freddy Haberstock (Nummer 6), Georg Luschmann (2), Florian Wasmeier (5), Martin Rößle (4), Sebastian Sander (3) und Michael Plörer (1). 

Tischtennis: Landesliga Süd/West

TSV Hohenpeißenberg muss runter

  • schließen

Nach zwei Saisonen in der Landesliga müssen die Tischtennisspieler des TSV Hohenpeißenberg absteigen. Mit Blick auf die kommende Saison gibt‘s eine Kampfansage.

Hohenpeißenberg – Woran es genau lag, dass es letztlich mit dem Klassenerhalt nichts wurde, konnte Michael Plörer gar nicht sagen: „Es ist einfach nicht gelaufen“, sagte die Nummer eins des TSV. Fakt ist: Das Kapitel „Landesliga“ ist für den TSV Hohenpeißenberg beendet. In der Relegation in der heimischen Schulturnhalle belegte die Mannschaft mit 1:3 Punkten den dritten Platz und steigt damit ab. Den Aufstieg sicherte sich der SC Siegertshofen (3:1) aus der Schwabenliga. Der TSV Gräfelfing II (2:2) aus der Oberbayernliga West wurde Zweiter.

Zwei Jahre lang spielten die Hohenpeißenberger im Verbandsbereich – und gehörten dabei stets zu den Außenseitern. In der ersten Saison schaffte das Team als Sechster (12:24 Punkte) souverän den Klassenerhalt. Diesmal erreichte Hohenpeißenberg als Achter (10:26) zumindest die Relegation. „Knackpunkt diesmal war, dass wir viele Spiele nicht in Bestbesetzung bestreiten konnten“, sagte Plörer. Der Abstieg wirft den Verein nicht aus der Bahn, sagt die Nummer eins. In der kommenden Saison in der Oberbayernliga will das Team „wieder angreifen und um den Aufstieg mitspielen“. Nach gegenwärtigem Stand, so Plörer, werden alle Spieler an Bord bleiben.

Ins Relegationsturnier starteten die Hohenpeißenberger mit einer 5:9-Niederlage gegen den TSV Gräfelfing II. Nachdem die Siegertshofener die Gräfelfinger mit 9:6 besiegt hatten, waren die Aussichten der Hohenpeißenberger auf den Klassenerhalt gering. Um das Turnier als Erster abzuschließen, hätte der TSV gegen Siegertshofen mit 9:3 gewinnen müssen.

Laut Plörer war das Hauptproblem im Spiel gegen Gräfelfing, „dass wir im vorderen Paarkreuz 0:4 gespielt haben“. Nach den Anfangsdoppeln lagen die Gastgeber mit 1:2 zurück. Durch zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz (Plörer/Georg Luschmann) vergrößerte sich der Rückstand auf 1:4. Im mittleren Paarkreuz (Sebastian Sander/Martin Rößle) holten die Hohenpeißenberger drei von vier möglichen Punkten. Doch das war letztlich zu wenig, um das Ruder noch herumzureißen.

Im zweiten Spiel gegen Siegertshofen führte der TSV nach den Doppeln mit 2:1. Nach zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz war klar, dass der TSV kein Einzel mehr verlieren durfte. Als den Gästen im ersten Umlauf im hinteren Paarkreuz (für den TSV spielten dort Florian Wasmeier und Freddy Haberstock) der vierte Punkt gelang, „war die Luft heraus“, so Plörer. Dennoch kämpften die Hohenpeißenberger weiter – und lagen vor dem Schlussdoppel mit 8:7 vorn. Plörer/Sander unterlagen dann aber mit 1:3 Sätzen.

Statistik

Relegation
Hohenpeißenb. - Gräfelfing II 5:9
Siegertshofen - Gräfelfing II 9:6
Hohenpeißenb. - Siegertshof. 8:8
1. SC Siegertshofen 2 17:14 3:1
2. TSV Gräfelfing II 2 15:14 2:2
3. Hohenpeißenb. 2 13:17 1:3

Saison-Bilanzen der Hohenpeißenberger: Michael Plörer (18:18 Siege), Georg Luschmann (15:12), Sebastian Sander (13:16), Martin Rößle (9:13), Florian Wasmeier (16:11), Freddy Haberstock (4:13), Daniel Vögl (7:9), David Assmann (0:3), Martin Goldbrunner (0:2), Tobias Haberstock (0:2), Doppel (26:35).

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Es geht auch ohne Topscorer
Die Weilheimer Basketballer haben gegen den direkten Konkurrenten Jahn Freising einen wichtigen Sieg gefeiert. Dies gelang ihnen ohne ihren Topscorer.
Es geht auch ohne Topscorer
Durchatmen nach dem Pflichtsieg
Dieser Sieg war wichtig: Mit dem 27:10 im Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren II können die Weilheimer Handballerinnen wieder durchatmen.
Durchatmen nach dem Pflichtsieg
Förster knapp am Aufstiegsfinale vorbei
Hauchdünn hat Turner Manuel Förster mit „Exquisa Oberbayern“ das Aufstiegsfinale zur 1. Liga verpasst. Die Riege war mit der Saison dennoch zufrieden.
Förster knapp am Aufstiegsfinale vorbei
Seeshaupter Frauen dominieren im Sprint
Die Kegel-Disziplin „Sprint“ hält viel Spannung parat. Das war auch bei den Kreismeisterschaften der Frauen so. Dort war der FC Seeshaupt dominierend.
Seeshaupter Frauen dominieren im Sprint

Kommentare