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So bewertet Triathlet Lukas Krämer seinen 31. Platz beim 70.3-Ironman auf Mallorca

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Von: Paul Hopp

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Triathlet Lukas Krämer beim Radfahren - hier ein Bild von der Challenge 2019 in Roth. © Sportfoto Zink / OGo via www.imago-images.de

Lukas Krämer hat beim 70.3-Ironman auf Mallorca bei den Profis den 31. Platz belegt. Zufrieden war er damit nicht, allerdings ergab die Rennanalyse auch Erfreuliches.

Alcúdia – Der 31. Platz „war sicher nicht das, was ich mir erhofft hatte“, teilte Lukas Krämer nach seinem Saisonstart mit. Die genaue Analyse seines Auftritts beim 70.3-Ironman in Alcúdia auf Mallorca, den er in 4:18:39 Stunden absolvierte, ergab dann aber ein etwas freundlicheres Bild.

Zum einen waren mehrere Leistungen innerhalb des Wettkampfs durchaus erfreulich, zum anderen firmierte das Ganze noch unter dem Stichwort „Vorbereitung“. Darüber hinaus, so Krämer, „läuft das erste Rennen der Saison meistens nie besonders gut“.

Lukas Krämer beim 70.3-Ironman auf dem 31. Platz

Mit dem Auftritt in der ersten Disziplin war Krämer, der seit einigen Monaten in Wielenbach lebt, auf alle Fälle zufrieden. „Auch wenn die Platzierung es nicht zeigt, war es wohl mein bisher bestes Schwimmen“, stellte der 37-Jährige fest. Die 1,9 Kilometer im Mittelmeer absolvierte Krämer in 24:04 Minuten. „Ich konnte endlich den Anschluss an gute Schwimmer halten und habe auf die Spitze nur etwas über eineinhalb Minuten verloren“, berichtete der Age-Group-Sieger auf Hawaii von 2014 und 2016. Das Schwimmtraining unter anderem beim SC Prinz Eugen München „geht doch endlich in die richtige Richtung“.

Starkes Schwimmen, problematisches Radfahren

Auf dem Rad „konnte ich meine geplanten Wattwerte weitestgehend treten“, so Lukas Krämer. „Leider hat mir der Punch und sicher auch manchmal der Mut gefehlt, um nötige Attacken mitzugehen“, lautete seine Einschätzung. „Daher war ich die meiste Zeit sehr alleine unterwegs.“ Windschattenfahren ist bei derartigen Wettkämpfen zwar verboten, aber Gegner vor sich zu haben, ist nicht zuletzt ein wichtiger psychologischer Aspekt.

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In einer langen und technisch anspruchsvollen Abfahrt wäre ihm fast der Anschluss zu einer größeren Gruppe gelungen, doch dann sprang ihm die Kette herunter. Bis Krämer das Problem behoben hatte, waren die Konkurrenten enteilt. Die 90 Kilometer (mit 850 Höhenmetern) brachte er in 2:29:06 Stunden hinter sich.

Beim abschließenden Halbmarathon hatte Krämer, der in Liga-Wettkämpfen fürs „Volllast Tri Team Schongau startet, zunächst mit Seitenstechen zu kämpfen. Auf eine gute Phase folgten auch schwierige Momente. Für die 21,1 Kilometer benötigte er letztlich 1:19:39 Stunden. „Sicher kein guter Lauf von mir“, so Krämer. Allerdings hatte er im unmittelbaren Vorfeld des Wettkampfes wegen Schmerzen im Mittelfuß kaum trainieren können. Binnen zwei Wochen kamen lediglich 15 Laufkilometer zusammen. Immerhin: Den Halbmarathon konnte Krämer komplett schmerzfrei absolvieren. Und auch danach blieb er von Beschwerden verschont.

Lukas Krämer demnächst auf Lanzarote am Start

Den Sieg auf Mallorca holte sich bei den Männern der Franzose William Mennesson (3:57:56) vor seinem Landsmann Clément Mignon (3:58:14) und dem Freiburger Nicolas Mann (3:59:35). Bei den Frauen siegte die Britin Emma Pallant-Browne nach 4:25:36 Stunden. Beste Deutsche war Anne Reischmann (4:34:04) aus Ravensburg als Fünfte.

Lukas Krämer hat den Blick schon wieder nach vorn gerichtet: Sein nächstes Ziel ist der Ironman-Wettbewerb auf Lanzarote. Der steht am Samstag, 21. Mai, auf dem Programm. Zu absolvieren sind dort 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen.

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