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Bewiesen Wettkampfhärte: Wolfgang Weinmann (l.) und Steffen Frühauf vom Post SV Weilheim. 

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Post-SV-Duo glänzt bei „Trimotion“-Rennen

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Der „Trimotion“-Wettbewerb in Saalfelden hat es in sich: Steffen frühauf und Wolfgang Weinmann vom Post SV stellten sich der Herausforderung.

Weilheim – Den „Trimotion“-Wettbewerb „muss man mal gemacht haben“, sagte Wolfgang Weinmann. Der Athlet des Post SV Weilheim wurde von seinem Vereinskollegen Steffen Frühauf dazu überredet, in Saalfelden (Österreich) mitzumachen. Dort steht das Radfahren auf einer anspruchsvollen Strecke im Vordergrund. Weinmann und Frühauf nahmen am „Trimotion 111“ teil. Das hieß: 1 Kilometer Schwimmen, 100 Kilometer Radfahren (mit mehr als 1500 Höhenmetern) und 10 Kilometer Laufen. „Nichts für Weicheier“ – so ist die Distanz vom Veranstalter überschrieben.

Frühauf und Weinmann zeigten jeweils starke Leistungen. So landete Frühauf, der 2014 an der Ironman-WM auf Hawaii teilgenommen hat, in der Klasse M-30 auf dem sechsten Platz unter 41 Finishern. In der Gesamtwertung belegte der Polizist den neunten Rang. Frühauf kam nach 3:41:27 Stunden ins Ziel. Das Schwimmen absolvierte er in 15:25 Minuten. Danach bewies er seine Stärken beim Radfahren: Mit 2:40:59 Stunden legte er die zehntbeste Radzeit hin. Auch beim Laufen war der Uttinger flott unterwegs: Seine 42:31 Minuten unterboten nur 14 Athleten.

Auch Weinmann zeigte sich gut in Form. Mit 4:24:25 Stunden landete er in der M-50-Klasse auf dem vierten Rang unter 21 Teilnehmern. In der Gesamtwertung belegte Weinmann den 66. Rang. Beim Schwimmen war der Weilheimer mit 15:49 Minuten nur ein wenig langsamer als Frühauf. Die Radstrecke absolvierte er in 3:13:42 Stunden, das Laufen in 51:02 Minuten. Im abschließenden Lauf „war alles dabei: Steigungen, Pfade und auch Wurzelwege rauf und runter. Da hat man keinen Läufer mehr entspannt rennen sehen“, berichtete Weinmann. Im Ziel war er erst einmal so geschlaucht, dass er dachte, die Medaille mit der Prägung „111“, die ihm umgehängt wurde, sei seine Platzierung. Und damit wäre er nicht zufrieden gewesen, denn 120 Männer waren an den Start gegangen. Als er sich ein wenig erholt hatte, war Weinmann dann klar, dass es sich bei der Zahl lediglich um den Wettbewerb handelte.

Den Gesamtsieg holte sich der Belgier Marino Vanhoenacker mit Streckenrekord (3:19:33 Stunden). Schnellste Frau war die Österreicherin Beatrice Weiß (3:48:28). Beide Athleten starten fürs „Pewag Racing Team“, dem der Peißenberger Stefan Schmid einmal angehörte. 

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