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Sie traten für den Post SV in Regensburg an: (von links) Johannes Haack, Steffen Frühauf, Max Halbritter und Sebastian Hahn belegten Platz zwei.

Triathlon

Post SV Weilheim bleibt Bayernligist

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Vor dem Saisonfinale in der Bayernliga standen die Triathleten des Post SV Weilheim ziemlich unter Druck. Doch sie hielten diesem bravourös stand.

Weilheim – Vor dem Finale der Bayernliga standen die Triathleten des Post SV Weilheim ziemlich unter Druck. Nachdem das Team bei den Wettbewerben in Erding und Grassau auf Athleten aus der zweiten Reihe hatte zurückgreifen müssen, war der Aufsteiger auf den 13. Platz unter 15 Teams zurückgerutscht. Das hätte den Abstieg bedeutet. In Regensburg musste nun „mindestens der sechste Platz her, um halbwegs sicher in der Bayernliga zu bleiben“, so Teamsprecher Wolfgang Weinmann. Die in „Wunschbesetzung“ angetretenen Weilheimer schafften die Vorgabe, übererfüllten sie sogar. In der Besetzung Sebastian hahn, Johannes Haack, Steffen Frühauf und Max Halbritter belegte das Team den zweiten Platz. Die Saison schloss der Post SV im Tabellenmittelfeld, als Siebter, ab.

Die Teilnehmer hatten 700 Meter Schwimmen (ohne Neopren, weil die Donau 23 Grad Celsius warm war), danach 22,6 Kilometer auf dem Rad auf einem anspruchsvollen Rundkurs und 5 Kilometer Laufen zu absolvieren. Da auf dem Rad Windschattenfahren erlaubt war, „war viel Taktik im Spiel“, so Weinmann. Die Zeit des Dritten jedes Vierer-Teams im Ziel wird gewertet.

Frühauf und Haack kamen zeitgleich nach 11:39 Minuten unter den Top-20 aus dem Wasser, rund 50 Sekunden später folgten Halbritter und Hahn. Frühauf und Haack radelten in der Spitzengruppe, nahmen dann allerdings ein wenig Tempo raus, weil der Dritte im Bunde noch fehlte. Hahn konnte bald zu seinen zwei Mannschaftskollegen aufschließen. Es war im Vorfeld so abgesprochen, dass die mit der besten Tagesform das Wertungs-Trio bilden sollten. Der abschließende Lauf verlief hochspannend. Die Zeitabstände der führenden Mannschaften lag im Sekundenbereich. Zeitweise lag die Post-SV-Equipe ganz vorn. Die besten Beine hatte an diesem Tag Frühauf, der immer wieder seine Teamkameraden Haack und Hahn zog oder schob. „Das ist erlaubt und macht auch tatsächlich viel aus“, berichtete Weinmann. Alle drei Post-SV-Athleten kamen nach 1:06:34 Stunden zeitgleich auf den Rängen fünf (Hahn), sechs (Haack) und sieben (Frühauf) im Ziel an. Halbritter hatte eine Zeit von 1:10:48 Stunden (43. Platz) zu Buche stehen. Die Mannschaft vom „Volllast Tri-Team Schongau II“ mit Simon Langwieser, Jens Boas und Martin Thiede (alle 1:10:24 Stunden) landete in Regensburg auf dem elften Platz.

Neben der Bayernliga waren in der Oberpfalz auch gewöhnliche Rennen für Einzelstarter angeboten. Auf der Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen/22,6 Kilometer Radfahren/5 Kilometer Laufen) zeigte der 18-jährige Anderl Feldmayer eine starke Leistung. In seiner Altersklasse belegte er in 1:09:15 Stunden den dritten Platz und hatte deutlichen Vorsprung auf die Verfolger. Die abschließenden fünf Kilometer lief er in 18:54 Minuten. In der Gesamtwertung landete er unter 367 Finishern auf dem 19. Rang.

Wolfgang Weinmann (Jg. 1964) nahm die olympische Distanz (1,5 Kilometer schwimmen/45,2 Kilometer Radfahren/10 Kilometer Laufen) in Angriff. Auf der Radstrecke wartete auf die Sportler eine 14-Prozent-Steigung, die gleich zweimal bezwungen werden musste. „Der Wettkampf konnte insgesamt nicht besser laufen“, stellte Weinmann zufrieden fest. Mit 2:31:28 Stunden wurde er in der „Ak 50“ Dritter unter 38 Finishern. Nur beim Wechsel nach dem Schwimmen hatte er ein kleines Problem und musste mit dem Rad kurz anhalten, um richtig in die Schuhe zu kommen. Mit der Leistung und der Platzierung „bin ich super-zufrieden“, so Weinmann. 

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