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Nur eine Halbzeit gut mitgehalten

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So viel Platz zum Wurf gab’s nicht oft: Die Weilheimerinnen (hier die sechsfache Torschützin Karen Albust am Ball) bissen sich über weite Strecken die Zähne an der kompakten Herrschinger Abwehr aus. © Halmel

Eine Halbzeit schafften es die Handballerinnen des TSV Weilheim, den TSV Herrsching zu ärgern. Nach der Pause war für die Frauen aus der Kreisstadt gegen den Spitzenreiter der Bezirksoberliga aber kein Kraut mehr gewachsen.

Weilheim –  Gegen den Titelanwärter vom Ammersee kassierten die Schützlinge von Trainerin Birgit Spreitzer letztlich eine am Ende deutliche 23:34 (11:15)-Niederlage. „Die erste Hälfte war gut, aber nach dem Wechsel ist uns zunehmend die Puste ausgegangen“, konstatierte Weilheims Teamsprecherin Sarah Mannefeld.

Den Herrschingerinnen war in den ersten Minuten deutlich anzumerken, dass sie den Punktverlust in der vergangenen Woche, als sie in Eichenau nur ein 23:23-Unentschieden erreichten, wettmachen wollten. Entsprechend engagiert gingen sie zu Werke. Die Weilheimerinnen ihrerseits gingen vor allem bei der Abwehrarbeit mit zu viel Respekt vor dem Gegner zu Werke, so dass sie schnell mit 0:4 zurücklagen (7.). Der erste Treffer, erzielt durch Elisabeth Zwiekopf, ließ bei den Gastgeberinnen aber den Knoten platzen. In der Folge stand die Abwehr stabiler und die leichten Ballverluste in der Offensive wurden weniger. Stattdessen verwerteten die Weilheimerinnen ihre Chancen jetzt besser. Drei Tore von Simone Padberg bescherten dem Außenseiter den Ausgleich zum 7:7 (18.). Im Anschluss lag sogar der Führungstreffer der Gastgeberinnen in der Luft. Dann aber ließ die Zielgenauigkeit aber erneut nach, zudem fingen sich die Herrschingerinnen wieder. Bis zur Pause gerieten die Weilheimer Frauen wieder mit vier Toren ins Hintertreffen.

In der zweiten Hälfte bissen sich die Gastgeberinnen zunehmend die Zähne an der kompakten Herrschinger Abwehr aus. Die eigene Defensive fand dagegen immer weniger Mittel, um die Gästeangreiferinnen, vor allem deren starke Rückraumachse, in den Griff zu bekommen. Der Rückstand der Weilheimerinnen wuchs so schnell an. Spätestens nach den fünf Treffern der Herrschingerinnen in Folge zum 29:18 (51.) war die Partie gelaufen. „Gegen die starken Gegner haben wir uns auch nicht wirklich etwas ausgerechnet“, bilanzierte Mannefeld, „wir müssen gegen andere Mannschaften punkten“.

Spielerinnen und Tore:

Simone Padberg (7/3 Siebenmeter), Karen Albust (6), Elisabeth Zwiekopf (4), Marina Wichtl (2), Sarah Mannefeld (1), Maria Rupp (1), Birgit Schuster (1), Veronika Melypataki (1), Anita Tratz, Julia Fritz, Tor: Veronika Mahler, Marlene Zwiekopf.

Roland Halmel

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